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  • Aufrüsten sonstiger Komponenten

    Ein Rechner besteht beileibe nicht nur aus Grafikkarte, Prozessor und Hauptspeicher: Auch bei den restlichen PC-Teilen kann sinnvolles Aufrüsten zur Verbesserung der Leistung beitragen.

    Netzteil

    Ein neues Netzteil kann einen PC unter Umständen sogar schneller machen! Denn manche Grafikkarten quittieren bei unzureichender Energieversorgung nicht einfach ihren Dienst, sondern fahren zwecks verminderter Stromaufnahme erst mal ihre Leistung herunter -- eventuell ohne dass der Besitzer etwas davon merkt. Aber auch sonst steht der Austausch des Netzteils auf der Nützlichkeitsliste ganz weit oben. Moderne, leistungsstarke Modelle sorgen nicht nur für einen stabileren Betrieb, sie bringen auch alle Anschlüsse mit, die in letzter Zeit bei PC-Systemen dazukamen: S-ATA-Stecker, zusätzliche Stromversorgung fürs Mainboard und PCIe-Stecker für schnelle Grafikkarten. Merke: Ohne ein modernes Netzteil sind viele Aufrüstmaßnahmen nur die halbe Miete.

    Festplatte

    Auch wenn eine schnelle Festplatte ihren Teil zu einem vernünftigen Spielerechner beiträgt: Ihre Bedeutung wird oft sogar eher überschätzt. Wenn die alte 20-GB-Platte also noch ordentlich funktioniert -- lassen Sie sie ruhig im Rechner, und wenn es nur als Zweitplatte ist. Zwar kann eine moderne Harddisk mit ihrem großen Cache-Speicher und den kurzen Zugriffszeiten das Spielen schon angenehmer machen -- wirklich schneller oder flüssiger wird ein Spiel dadurch aber nicht. Ob S-ATA- oder IDE-Platte ist immer noch ziemlich egal: Die theoretischen Performance-Vorteile von S-ATA kommen in der Praxis kaum zum tragen. Allerdings sind sie leichter zu handhaben und damit beim Neukauf trotzdem unsere Empfehlung.

    Kühler

    Oft könnte man sich teure Aufrüstmaßnahmen sparen, wenn sich die vorhandene Hardware nur besser ausreizen ließe. Hier ein paar MHz mehr für die Grafikkarte, dort der CPU einen höheren Takt mit auf den Weg geben -- das würde bei vielen PCs zumindest für einige Zeit schon reichen. Das Optimieren des vorhandenen Systems scheitert dabei oft am viel zu hohen Temperaturniveau. Da müht sich der Standard-CPU-Lüfter vergeblich um eine ordentliche Kühlung, und aus dem Gehäuse kommt die angestaute Hitze erst gar nicht richtig raus. Vernünftige Prozessorkühler fangen schon bei gut 10 Euro an, auch leistungsstarke Gehäuselüfter kosten nicht die Welt.

    Soundkarte

    Eine neue Soundkarte als Mittel zur Leistungssteigerung? Aber ja! Denn besonders moderne Modelle von Creative (Audigy- und X-Fi-Reihe) verbessern gegenüber alten Soundkarten und Onboard-Lösungen nicht nur gehörig den Sound. Zudem halten Sie mit ihren kraftvollen Spezialchips die CPU-Belastung selbst bei aufwändigen Surround-Effekten auf einem Minimum. Das kann durchaus eine um 5 bis 15 Prozent bessere Framerate ausmachen. Mit rund 50 Euro für eine Audigy 2 ZS ist der Tausch der Soundkarte sogar eine halbwegs preiswerte Tuningmaßnahme.

    DVD-Laufwerke

    Man kann von Glück reden, wenn ein DVD-Laufwerk heutzutage überhaupt länger als zwei Jahre hält. Und meist gehen sie dann nicht einfach schlagartig flöten, sondern zicken vor ihrem Ableben noch ordentlich herum. Disks lesen sie dann nur widerwillig, bei jedem Zugriff bremsen sie den PC dadurch für einige Sekunden heftig aus. Deshalb kann der Wechsel auf ein neues DVD-Laufwerk eine wirkungsvolle Maßnahme sein -- schon ab 20 Euro sind Sie dabei.

    Gehäuse

    Einerseits gehören Gehäuse zu den langlebigsten Komponenten. Oft überstehen sie einen Wechsel der sonstigen Hardware unbeschadet und leisten jahrelang treue Dienste. Gerade mit der modernen Hochleistungs-Hardware ist ihre Bedeutung im Laufe der Jahre stetig gewachsen; in Aspekten wie Platzangebot oder Temperaturhaushalt sind die Ansprüche bei einem Spielerechner inzwischen relativ hoch. Wenn Sie sich also immer noch mit einem superengen Minitower von 1985 herumärgern, wäre langsam mal ein Austausch angebracht. Nicht umsonst kommt kaum noch ein Zubehörhersteller -- egal, ob er normalerweise Kühler, Netzteile oder Grafik- karten verkauft -- ohne eine eigene Gehäuse- serie aus.

    Windows XP

    Wir gehen mal davon aus, dass Sie eh schon Windows XP als Spiele-Betriebssystem installiert haben. Es ist hier auch eher als Tuning- denn Aufrüsttipp gemeint: Nur wer sein XP ordentlich hegt und pflegt, kann von seinem Rechner die volle Leistung erwarten. Heftig fragmentierte Festplatten, Gigabyte-weise Datenmüll, überflüssige Programme und volle Autostart-Ordner können einen PC hingegen so lahm machen, dass der Wunsch nach einer Hardware-Aufrüstung unnötigerweise aufkommt. Halten Sie Ihr Windows also schön sauber! Sie müssen ja nicht gleich alle zwei Monate hektisch ein neues System aufsetzen, aber wenn Sie die altbekannten Grundregeln beherzigen, haben Sie an der vorhandenen Hardware meist länger Ihre Freude.

    Michael Galuschka

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01.01.2006
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