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Warhammer: Mark of Chaos (PC)

Release:
24.11.2006
Genre:
Strategie
Publisher:
Deep Silver (DE)

Warhammer: Mark of Chaos

02.03.2007 17:44 Uhr
|
Neu
|
Was geschieht, wenn Medieval 2 mit Warhammer Fantasy per Warpsteinsalbe verschmolzen wird.

Es ist schlimm, man sieht die neuen Miniaturen, stellt sich vor, wie man sie selbst bemalt und eine mehr oder minder strahlende Armee (strahlende Skaven...nunja...) vor einem steht...man WILL sie haben, doch dummerweise gibt es niemanden in der Nähe, der auch Warhammer spielt. Und an sich hat man auch kein Geld dafür, denn Warhammer Fantasy ist doch recht teuer. So lag es Nahe, dass sich der Autor Warhammer: Mark of Chaos kauft, die Collector's Edition. Wenn schon, denn schon. Doch hat es sich gelohnt?

Die Nordmänner, ein schreckliches Volk

Wodrum geht es in Mark of Chaos? Die Menschen des Imperiums sind vom andauernden Krieg müde, ständig müssen sie ihr Leben gegen marodierende Banden oder Orks und Goblins verteidigen. Doch ihr wahrer Gegner ist das Chaos, die Gefahr aus dem Norden und auch aus dem Inneren. Leicht schaffen es die Chaosgötter Khorne, Nurgle, Tzeentch und Slaanesh die schwachen Geister der Menschen mit falschen Versprechen zu korrumpieren, sie für ihre Zwecke einzusetzen, als ihr Spielzeug zu benutzen.
Fast wurde das Imperium von einer gewaltigen Chaosarmee überrannt, doch konnte sie gestoppt, ihr Anführer Asavar Kul erschlagen und das Imperium gerettet werden. Doch der Schein trügt, immer noch überfallen Barbarenhorden kleinere Dörfer und Städte und die Chaosgötter haben einen neuen Champion auserkoren, der das Werk Kul's beenden soll.
Es gibt zwei Kampagnen mit jeweils 4 Akten, die "gute" Kampagne spielt auf Seiten des Imperiums und Hochelfen während man in der "bösen" die Kontrolle über die Chaosarmeen und Skaven, Rattenmenschen, übernimmt. Die Kampagnen sind streng linear, die einzigen Entscheidungen den Weg über die Karte des Imperiums betreffend sind, ob man an Kreuzungen einen weiteren Einsatz bestreitet oder den direkten Weg nimmt. In den meisten Kapiteln der Kampagnen ist man nicht nur mit einer Armee unterwegs, oft kann man auch entweder die Hochelfen- oder Skaventruppen kontrollieren. Jedoch ist dies auch sehr linear, das Spiel entscheidet, wann man zwischen den Völkern wechseln darf. Das liegt dann jedoch an der Weiterführung der Geschichte und ist leicht zu verschmerzen.
Es gibt normale Schlachten, Belagerungen (welche man nicht nur als Belagerer, sondern auch als Belagerter erleben kann), bestimmte Heldeneinsätze auf denen man nur mit einem bis drei Helden kämpfen darf oder auch reine Duelle. Sie spielen sich praktisch genau wie die Duelle, welche man auch in normalen Schlachten beginnen kann, nur dass man in diesem Fall einzig und allein das Duell bestreitet. Eine angenehme Abwechslung von den meist langen, großen und teils unübersichtlichen Schlachten. Die Einheiten haben zwar alle große Banner über sich schweben, jedoch kommt es leicht vor, dass sich diese Banner verdecken können und man so nicht so schnell sieht, ob der Gegner tot ist, wegen Moralverlust flieht oder noch voll einsatzbereit ist.

Rüstet Euch zum Kampfe, mein Herr

Auf Seiten des Imperiums begleiten Sie Stefan von Kessel, einen gebrandmarkten jungen Mann dessen Vater und Großvater wegen Huldigung der Chaosgötter zum Tode verurteilt wurden. Ihm wird mit Misstrauen begegnet, nicht zuletzt wegen der Narbe auf seinem Gesicht.
Die Chaosarmeen werden von Thorgar dem Blutigen geführt, einem aufstrebendem Champion des Chaos, welcher Anfangs noch keinem spezifischen Gott angehört.
Im weiteren Verlauf des Spieles gesellen sich noch weitere Helden zu Ihrer Armee, jeder mit eigenem Inventar und dreiFähigkeitsbäumen (Kampf, Duell und Führung), die Sie nach einem Level Up steigern können. Wie in einem Rollenspiel kann man seinen Helden mit Rüstungen, Helmen oder auch Ringen ausrüsten, welche leider nicht am Charakter dargestellt werden.
Unter den Helden sind ein Feuermagier, ein Sigmarpriester, Chaoshexer, ein Edler Hochelf und weitere. Die Helden sind sehr starke Einheiten, die im Alleingang kleinere Regimenter problemlos auslöschen können, nicht zuletzt dank ihrer Fähigkeiten.
Die Armeen bestehen nicht aus einzelnen Truppen, sondern aus, wie schon erwähnt, Regimentern, deren Größe von 1-60 einzelnen Soldaten variieren kann, je nachdem welcher Typ sie sind und welches Level sie haben. Recht schnell steigen die Truppen auf ihr Maximallevel von 3 auf, kämpfen besser und können mehr Truppen enthalten.
Die Bandbreite reicht von einfachen Schwertkämpfern über Jezzailteams (Skaven mit langen Musketen) bis hin zu einem gewaltigen Kriegsfalken. Die Formationsbefehle halten sich sehr in Grenzen, eine lockere Formation falls man mit Belagerungswaffen beschossen wird, geschlossene Formation zum Angriff und Verteidigung, Linien- oder Blockformation kann man auch auswählen, hat jedoch kaum einen anderen Effekt als anderes Aussehen.
Das Ressourcenmanagment ist glücklicherweise sehr simpel, die Truppen, ihre Upgrades, einfach alles wird nur mit Gold gekauft, welches man nach gewonnenen Schlachten oder auch recht selten von besiegten Helden oder Regimentern erhält.

Mitglied

02.03.2007 17:44 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
04.03.2007 21:29 Uhr
Eine wirklich sehr gute Kritik.
Da hat sich aber jemand mühe gegeben. Als im Grunde ehemaliger Warhammer Spieler finde ich es toll, dass man immer noch Leute findet, die so etwas interessiert. Wäre mein PC Leistungsfähiger würde ihc mir das Spiel sofort kaufen, trotz der Mängel(zur not Englische…

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