Warhammer: Mark of Chaos
Black Hole Entertainment sind wieder da. Das noch junge Entwicklerteam legte mit Armies of Exigo Ende 2004 einen überraschend starkes Echtzeit-Strategiespiel aufs Parkett. Jetzt melden sich die Ungarn mit einem teuflisch gut aussehenden Strategiespiel zurück, das in der Fantasywelt von Warhammer angesiedelt ist.
Kameraden fürs Leben
Wie Medieval 2 teilt sich Mark of Chaos in einen Taktik- und einen Echtzeit-Strategieteil. Da Basisbau und Truppenrekrutierung in den Schlachten keinen Platz haben, müssen Sie Verstärkung auf der Übersichtskarte anheuern. Ferner Ihre Armeen taktisch günstig verschieben und Helden rekrutieren. Sobald Sie auf einem von einer feindlichen Armee besetzten Gebiet landen, beginnt das Kräftemessen: Mark of Chaos wechselt in den Echtzeit-Modus.
Ihre Armee setzt sich aus einzelnen Truppenverbänden zusammen. Es lohnt sich, die Krieger nicht unnötig zu verheizen, da sie während der Schlacht Erfahrung sammeln. Beim nächsten Gefecht kommen sie wesentlich zäher daher und entwickeln mit der Zeit sogar Spezialkräfte. Das gilt auch für die einzigartigen Helden. Die nehmen in Mark of Chaos eine so wichtige Position ein, dass sie mitunter den Verlauf einer ganzen Schlacht verändern können. Jeder Held hat einen Pool unterschiedlicher Fähigkeiten. Über einen Talentbaum spezialisieren Sie die Recken in den Bereichen Kampfkraft, Kommandofähigkeit (gibt massig Boni für befreundete Truppen) oder Duellbegabung. Letzteres ist dann enorm wichtig, sobald zwei Helden aufeinander treffen. Dann duellieren sich die Recken. Je nach Talentpunkten besitzen sie Spezialfähigkeiten, die das Duell entscheiden können.
Simon Fistrich