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Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle

USK am Ende?

13.04.2007 14:45 Uhr
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Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) wirft der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) Versagen vor.

Uwe Schünemann (CDU), Innenmininster von Niedersachsen Uwe Schünemann (CDU), Innenmininster von Niedersachsen Uwe Schünemann ist nicht zufrieden mit der USK. "Es gibt inakzeptable Beispiele, dass die freiwillige Selbstkontrolle sogar brutalste Spiele zum Verkauf ab 16 Jahren freigegeben hat", sagte der Minister der Neuen Osnabrücker Zeitung. Schünemanns Pressesprecher nannte auf Nachfrage von Spiegel Online das Actiongame GTA San Andreas als zu beanstandendes Spiel: "Kettensägen, brutalste Tötungsszenen - aber freigegeben ab 16".

Wird die USK abgeschafft? Wird die USK abgeschafft? Schon im Juni 2006 hatte Schünemann ein Verbot gewalttätiger Computer- und Videospiele gefordert. Jetzt schlägt er vor, deren Freigabe komplett in staatliche Hand zu geben. "Es ist sinnvoll, dass man die Bundesprüfstelle für den Jugendschutz (BPjM) und die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) zusammenführt und eine rein staatliche Prüfstelle schafft."

Schünemann betonte in diesem Zusammenhang, dass nicht jeder, der Killerspiele auf dem Computer habe, zum Amokläufer werde. Allerdings sei die überwiegende Zahl der Amokläufer in den letzten Jahren mit solchen Spielen in Berührung gekommen. "Es gibt also Zusammenhänge", so Schünemann.

Der Innenminister plädierte außerdem erneut für ein Herstellungsverbot extrem brutaler Computerspiele und für mehr Aufklärung. Hier seien auch Eltern und Lehrer gefragt.

Chefredakteur Games Aktuell

13.04.2007 14:45 Uhr
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15.04.2007 19:42 Uhr
Um die Form zu wahren: Sowenig wie "wir Spieler" Verallgemeinerungen leiden können, sowenig halte ich es für hilfreich in der Argumentation von "den Politikern" zu sprechen. Dass es nicht nur "extreme Spielekritiker" in den politischen Gremien gibt hat sowohl die Reportage der PCPP bestätigt also…
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15.04.2007 13:40 Uhr
Jetzt versuchen die Politiker schon wieder etwas an Videospielen auszusetzten. Langsam werd ich echt Sauer. Die sollten Lieber mal das Waffenschutz Gesetz überprüfen anstatt immer alles auf die Games zu schieben. Klar Gta war jetzt vllt ein bisschen unglücklich aber es geht ja nicht darum Menschen zu Töten.…
Mitglied
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14.04.2007 23:01 Uhr
Man geht das schon wieder so weiter das kann doch nicht sein! Die sollen doch endlich die USK in ruhe lasse, die sind doch schon sehr streng! Man soll einfach die Altersfreigaben bindender machen und mit schärfere Bestrafungen drohen und auch durchziehen. Das GTA nicht unbedingt ab 16 sein sollte verstehe…

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