Bombenstimmung im Dritten Reich: Als Physik-Professor müssen Sie für den britischen Geheimdienst eine Geheimwaffe der Nazis unschädlich machen.
Zeitdruck: Um eine Explosion zu verhindern, müssen Sie schnell das Feuer ersticken. Kleiner Tipp: Mit Schnee löscht man kein brennendes Kerosin. (PC)
Was wäre, wenn die Nazis eine Massenvernichtungswaffe gehabt hätten? Dieses fiktive Szenario liegt der Story von "Undercover: Operation Wintersonne" zugrunde. Wir schreiben das Jahr 1943, dem britischen Geheimdienst werden brisante Unterlagen zugespielt, die nur eine einzige Schlussfolgerung zulassen -- die Deutschen arbeiten an einer Atombombe! Um die Echtheit dieser Daten zu prüfen, schickt der MI6 den unerfahrenen Physik-Professor Dr. John Russell in das Feindgebiet. Unterstützt wird der von dieser Situation vollkommen überforderte Zivilist vom humorlosen Spion Peter Graham und dessen gewitzter Kollegin Anne Taylor.
Auch wenn es in einem Setting spielt, das für dieses Genre ausgesprochen ungewöhnlich ist, stellt "Undercover: Operation Wintersonne" ein Adventure alter Bauart dar. Das fängt schon bei der Grafik an. Anstatt wie bei "Ankh" oder "Baphomets Fluch" auf dreidimensionale Hintergründe zu setzen, bleibt man hier den vorgerenderten Kulissen treu. Die sind ganz nett anzusehen, auch wenn sie stellenweise etwas zu statisch wirken. Realistische Schatten werten die Optik merklich auf.
