Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Mega-Preview: Two Worlds

    Wir haben uns mit der Beta-Version von Two Worlds nach Antaloor begeben -- und erzählen Ihnen, was wir erlebt haben. Was uns gefallen hat, was uns noch fehlt. Kurzum: Ob das Rollenspiel das Zeug zum Hit hat!

    Willkommen in Antaloor, einem weiten Land voll Abenteuer und Gefahren. Wir spielen einen jungen Kopfgeldjäger, der seine Schwester Kira sucht. Ein finsterer Bursche namens Reist hat sie in seine Gewalt gebracht -- und lässt sie nur frei, wenn wir ihm fünf Teile eines zerbrochenen Amuletts bringen. Und damit Kriegsgott Aziraal befreien.

    So viel zur leicht klischeehaften Story. Doch wenn Sie glauben, dass nach der Amulettsuche alles vorbei ist, dann haben Sie sich getäuscht. Da geht’s nämlich erst richtig los!

    Des einen Freud, des anderen Leid

    Wo ein Ork ist, kann ein ganzes Rudel nicht fern sein -- oft müssen wir uns durch ganze Gegnergruppen prügeln, mit Schwert und Schild eine langwierige Sache. Mit Zweihandwaffen ein Spaziergang. Wo ein Ork ist, kann ein ganzes Rudel nicht fern sein -- oft müssen wir uns durch ganze Gegnergruppen prügeln, mit Schwert und Schild eine langwierige Sache. Mit Zweihandwaffen ein Spaziergang. In Two Worlds wird das Rollenspiel-Rad keineswegs neu erfunden. Ein kurzes Tutorial erklärt uns, wie wir uns bewegen und eine Waffe ziehen. Das war’s. In den Rest dürfen wir uns selbst reinfuchsen. Was aber nicht weiter schwer ist. Uns fällt zum Beispiel gleich auf: Hey, wenn wir Quests bekommen, erscheint ein Sternchen auf unserer Landkarte -- und weist uns den Weg. Wie bei Guild Wars.

    Im Rahmen der Aufträge treffen wir erstmal kaum auf etwas Neues. Mal sollen wir ein Seil holen, mal einen Oger umlegen. Was aber harmlos anfängt, entpuppt sich oftmals als ungewöhnliche Questreihe. Zum Beispiel begeben wir uns auf der Jagd nach dem Amulett in das Grab eines verstorbenen Königs -- um ihm eine gefälschte Krone zu klauen. Außerdem sind viele Schauplätze in Wald, Wiese und Wüste so dermaßen atmosphärisch gestaltet, dass uns manches Mal der Atem stockt.

    Auf Safari

    Tooltips erleichtern uns den Vergleich zwischen aktueller Rüstung und frisch erbeuteter Ware. Gleiche Gegenstände können wir stapeln, um sie zu verbessern. Tooltips erleichtern uns den Vergleich zwischen aktueller Rüstung und frisch erbeuteter Ware. Gleiche Gegenstände können wir stapeln, um sie zu verbessern. Die Landschaften Antaloors sind nämlich wunderschön, wirken sehr realistisch -- und sind außerdem ziemlich gefährlich! Von Banditen und Orks über Geister und Skelette bis hin zu riesigen Insekten, Zombies und ausgewachsenen Drachen ist das gesamte Fantasy-Bestiarium vertreten. Spinnen krabbeln durch Dungeons. Orkähnliche Grom kampieren am Straßenrand, Drachen lauern auf Wiesen und im Wüstensand -- und zerfetzen sich auch mal gegenseitig.

    Auch ohne das Viehzeugs bietet Two Worlds eine lebendige Welt. In der sich das Wetter von super-schön zu eklig-feucht ändert. In der wir einfach nur mal an einem See stehen bleiben und die Aussicht genießen -- ein riesiger Spielplatz für Entdecker!

    Kuschelstunde

    In Two Worlds tummeln sich nicht nur Feinde, sondern auch Freunde. In den vielen Dörfern leben einfache Bauern, die sich über die Höhe der Steuern aufregen und ihrem Alltag nachgehen. Und die uns viele Aufträge aufs Auge drücken. In den Städten leben vor allem Händler.

    Außerdem gibt es verschiedene Fraktionen, bei denen wir uns einschleimen dürfen. Dafür bekommen wir von der Handelsgilde zum Beispiel Rabatt auf Rüstungen. Und dank Lord Skelden und seinen Leuten kommen wir in der Hauptquest voran. Dafür müssen wir ihnen nur ein paar kleine Gefallen tun.

    Entwicklungsheld

    Aber mal langsam: Nachdem wir unsere erste Quest erledigt haben, steigt unser Held schon eine Stufe auf. Denn für das Erschlagen der Gegner und Erfüllen von Aufträgen gibt’s Erfahrung. Pro Levelaufstieg erhalten wir fünf Punkte, die wir in vier Attribute investieren. Zusätzlich bekommen wir einen Punkt für die passiven und aktiven Talente unseres Helden.

    So lernen wir zum Beispiel, besser zu reiten. Da das Pferd in der Beta-Version aber noch nicht richtig funktioniert und oft irgendwo hängen bleibt, verzichten wir darauf. Und stecken den Punkt lieber in eine Fähigkeit, mit der wir unseren Bogen schneller spannen können.

    Klicki-Bunti

    Das Bestiarium Antaloors hält auch solche spindeldürren Kollegen bereit. Die sind vor allem gefährlich, weil sie unsere Lebenspunkte schleichend verringern. Das Bestiarium Antaloors hält auch solche spindeldürren Kollegen bereit. Die sind vor allem gefährlich, weil sie unsere Lebenspunkte schleichend verringern. Geraten wir in einen Kampf, ziehen wir mit einem Tastendruck auf »F« unsere Waffe -- und klicken munter mit der linken Maustaste drauflos, bestaunen die flüssigen Schlagbewegungen.

    Blocken müssen wir nicht aktiv, dafür haben wir ein Talent, das wir in zehn Stufen ausbauen. Aber es gibt einige andere nützliche Fähigkeiten, zum Beispiel die »Dirty Tricks«, mit denen wir Gegner kurzzeitig außer Gefecht setzen. Zu unseren fiesen Fertigkeiten gehört zum Beispiel das Hochschleudern von Sand; so blenden wir unsere Gegner mehrere Sekunden. Oder wir schlagen unserem Widersacher den Schild aus der Hand, stoßen ihn vom Pferd. Aber Achtung: Unsere Feinde bedienen sich ebenfalls solcher Techniken! Wundern Sie sich also nicht, wenn plötzlich Ihr Schild fehlt -- der ist nicht durch ein schwarzes Loch gefallen, sondern liegt vermutlich zu Füßen Ihres Helden.

    Konfusion

    Neben den Fraktionen finden wir auch Kampfstatistiken. Besonderer Clou: Öffnen wir noch sieben Schlösser, bekommen wir einen Fertigkeitspunkt! Neben den Fraktionen finden wir auch Kampfstatistiken. Besonderer Clou: Öffnen wir noch sieben Schlösser, bekommen wir einen Fertigkeitspunkt! Nahkampfschlachten sind allerdings nicht unser Fall -- erst mit starken Zweihand-Waffen sind wir Horden von Feinden überlegen. Mit Schild und Einhandwaffe hingegen hetzen wir oft hinter unseren Gegnern hinterher, weil die vor unseren Schlägen zurückweichen -- und das ist im Kampf etwas verwirrend. Denn wir drehen uns ständig um uns selbst, um jemanden zu erwischen. Deswegen zücken wir Pfeil und Bogen -- und erledigen unsere Gegner aus der Ferne.

    Sollten wir mal das Zeitliche segnen, erwachen wir an einem Schrein -- ohne einen Kratzer. Unser Held ist weder geschwächt, noch nimmt unsere Rüstung Schaden. Es sei denn, wir spielen Two Worlds auf der höchsten Schwierigkeitsstufe. Dann müssen wir nach unserem Tod einen neuen Spielstand laden -- so wie zum Beispiel in Gothic 3.

    Sind unsere Gegner erledigt, geht’s ans schonungslose Plündern. Klasse dabei: Wir erbeuten von unseren menschlichen Feinden genau das, was sie am Leib tragen. So erkennen wir schon vor dem Kampf, ob wir die Gegenstände »stapeln« können ...

    Gabelstapler

    Sterben wir, werden wir wiederbelebt. Im höchsten Schwierigkeitsgrad haben wir diesen Luxus nicht. Sterben wir, werden wir wiederbelebt. Im höchsten Schwierigkeitsgrad haben wir diesen Luxus nicht. Sind wir etwa unter die Hochstapler gegangen? Im Prinzip ja, denn für Rüstungen und Waffen hat sich Entwickler Reality Pump etwas Einfaches, jedoch ziemlich Geniales einfallen lassen. Wir stapeln identische Beute übereinander, und bekommen so bessere Gegenstände. Netter Nebeneffekt: Wir haben mehr Platz im Inventar.

    Ein Beispiel: Wir erbeuten von einem fiesen Ork einen Brustpanzer, schon der nächste Ork lässt den gleichen Panzer fallen. Beim Einsammeln des Gegenstands färben sich die Tooltips der gleichen Stücke grün, wir ziehen den zweiten einfach über den ersten und voilà: Beide werden zu einer Rüstung mit besseren Werten. So geht’s auch mit Waffen. Und das Stapeln ist wichtig -- denn so wird beispielsweise aus einem schwachen Bogen eine Waffe, mit der wir Gegner mit einem Schuss töten.

    Sammelsucht

    Atmosphärisches Äußeres, langweiliges Inneres -- Dungeons sind nicht besonders spannend. Atmosphärisches Äußeres, langweiliges Inneres -- Dungeons sind nicht besonders spannend. Nützlich ist auch die Magie -- die wir nicht mit handelsüblichen Talenten trainieren. Beim Stufenaufstieg können wir nur verschiedene Ränge der verschiedenen Zauberarten lernen. Die Zauber selbst sind Karten, die wir erbeuten, und die wir wie eine Waffe in einem Zauberbuch ausrüsten. Vor allem der Heilzauber, den wir zu Beginn unserer Reise haben, ist sehr nützlich. Wenn wir Zauberkarten stapeln, werden auch die Sprüche kraftvoller. Mit so genannten Boostern verbessern wir die Sprüche, so dass sie zum Beispiel weniger Mana verbrauchen. Ein echtes Sammelkartenspiel!

    Bei den acht verschiedenen Trainertypen, die wir meist in Städten finden, erlernen wir neue Fähigkeiten, zum Beispiel eine andere Magieschule. So trainieren wir beim Außenposten der Bruderschaft den Einsatz zweier Einhandwaffen, während uns ein Schurke in der Nähe der Hauptstadt Cathalon verklickern will, dass wir unbedingt den Taschendiebstahl erlernen sollen. Das hat seinen Preis: Eine neue Fähigkeit kann schon mal 10.000 Goldstücke kosten.

    Schwer beladen

    Gruselig: Außer Wettereffekten gibt’s an wichtigen Schauplätzen auch eine solche Schauderstimmung. Zum Fürchten ist keine Zeit, Ghouls warten auf ihr Ende. Gruselig: Außer Wettereffekten gibt’s an wichtigen Schauplätzen auch eine solche Schauderstimmung. Zum Fürchten ist keine Zeit, Ghouls warten auf ihr Ende. Unsere Reise durch Antaloor gestaltet sich zwar als langwierig, aber nicht als unbequem. Schon mit einer der ersten Quests erhalten wir ein Pferd, das uns das Vorankommen erleichtern soll. Da der Gaul aber wie erwähnt noch nicht so richtig funktioniert, sind wir meist zu Fuß unterwegs. Dabei finden wir in der Nähe von Dörfern und Städten Teleporter. Und nachdem wir eine Quest für einen Port-Stein erledigt haben, können wir uns bequem an jeden bereits gefundenen Teleporter-Schrein beamen.

    Aber wir finden nicht nur das: Tonnen von Kräutern, Blumen, Beutetier-Innereien und Steinen warten in Wald, Wiesen und Bergen darauf, von uns aufgeklaubt zu werden. Wie in Oblivion beherrschen wir in Two Worlds einige alchemistische Künste, mit denen wir Heiltränke, Gifte und andere Zaubermittelchen brauen können. Außerdem erbeuten wir oft bunte Steine, mit denen wir unsere Waffen verzaubern. So verursacht unser Hammer Blitzschaden, während unsere Pfeile die Opfer vergiften und ihnen so dauerhaft Schaden zufügen.

    Achtsam

    Der von uns beschworene Octagon wurde von unserem Gegner mit einem Trick schachmatt gesetzt, wie das Symbol über seinem Kopf anzeigt. Der von uns beschworene Octagon wurde von unserem Gegner mit einem Trick schachmatt gesetzt, wie das Symbol über seinem Kopf anzeigt. Im Gegensatz zu vielen anderen Rollenspielen will Two Worlds auch den Schritt ins Mehrspieler-Geschäft wagen. Kooperativ sollen sich bis zu acht Helden auf die Reise durch Antaloor begeben -- dann mit vorgefertigten Recken und Reckinnen. Auch das Spiel gegeneinander in Arenen soll möglich sein. Bisher haben wir davon aber noch nichts gesehen, da noch keine Server vorhanden sind.

  • Two Worlds
    Two Worlds
    Publisher
    Zuxxez Entertainment AG
    Developer
    Reality Pump Studios
    Release
    07.05.2007

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Die Zwerge Release: Die Zwerge EuroVideo Bildprogramm GmbH , King Art
    Cover Packshot von Candle Release: Candle Daedalic Entertainment
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
724986
Two Worlds
Mega-Preview: Two Worlds
Wir haben uns mit der Beta-Version von Two Worlds nach Antaloor begeben -- und erzählen Ihnen, was wir erlebt haben. Was uns gefallen hat, was uns noch fehlt. Kurzum: Ob das Rollenspiel das Zeug zum Hit hat!
http://www.gamesaktuell.de/Two-Worlds-Spiel-40188/News/Mega-Preview-Two-Worlds-724986/
30.05.2005
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/04/v_twoworlds_01_05.jpg
news