Two Worlds: Zeug zum Oblivion-Killer?
Zugegeben: Two Worlds sieht nicht ganz so gut aus wie das technisch potentere Oblivion. Dennoch hat die Grafik genau die richtige Mischung aus Mittelalter-Flair und Fantasy-Bombast. Das ist übrigens nicht das einzige, was beide Titel verbindet: die riesige, frei zugängliche Welt, Steuerung (auf Wunsch auch aus der Ego-Perspektive), Haupt- und Nebenquests sowie eine epische Story.
Dennoch gibt's einige spannende Unterschiede: Während Oblivion bei Betreten eines Hauses oder Dungeons einen Ladebildschirm zeigt, kommt Two Worlds ohne derartige Unterbrechungen aus. Das heißt, wenn Sie aus dem Fenster schauen, sehen Sie auch tatsächlich, was draußen vor sich geht.
Eine weitere interessante Neuerung: Es gibt für Waffen ein eigenes Klassensystem. Wenn Sie etwa zwei starke Äxte finden, können Sie diese im Inventar übereinander stapeln. Die Mordwerkzeuge verschmelzen zu einer Waffe der Klasse 2. Dieses Spielchen können Sie weiter treiben und Ihre Waffen über viele Klassen verbessern.
Im Gegensatz zu Oblivion passen sich die Gegner übrigens nicht Ihrem Level an. Sie müssen Ihren Charakter erst aufbauen, bevor Sie sich den dicken Monsterbrocken stellen können.