Große Vorschau: Two Worlds
Plastisch schön
Fehlt nur noch eine Wandergitarre, dann ist die Lagerfeuer-Romantik komplett. Die Engine ist eine Eigenentwicklung von Reality Pump.
Szenenwechsel: Ein Hinterzimmer, mitten auf der Games Convention. Die Entwickler zeigen uns eine weit fortgeschrittene Version ihres neuen Rollenspiels Two Worlds. Das erste, was uns auffällt: Es spielt sich wie Oblivion, wahlweise aus der Ego-, oder der Verfolgerperspektive. Und es kann optisch durchaus mit Bethesdas Rollenspielkracher mithalten. Es gibt saftig grüne Wälder, abwechslungsreiches Terrain, eine üppige Vegetation und beeindruckende Glanzeffekte. Während Oblivion aber eher auf eine möglichst realistische Mittelalter-Umgebung setzt, sieht Two Worlds mehr nach einer richtigen Fantasy-Welt aus. Zwar spielt es zur Zeit der Bauern und Fürsten. Doch bunte Farben sowie hübsch geratene Tag- und Nachtwechsel geben dem Spiel eine eigene Note. Das leicht kitschige, an Plastik erinnernde Aussehen ist allerdings nicht jedermanns Sache.
In Two Worlds haben Sie schon früh im Spiel ein Hottehü. Das scheut artgerecht vor Hindernissen zurück. Zum Wiehern!
Ein weiterer Unterschied zu Oblivion: Häuser sind keine geschlossenen Umgebungen, sondern in die Spielwelt integriert. Im Klartext: Wenn wir aus dem Fenster schauen, sehen wir, was draußen vorgeht. Theoretisch könnten wir auch Pfeile herausschießen. Daher gibt es beim Betreten eines Hauses keine Nachladezeiten. Die sollen sich auf der rund 35 virtuelle Quadratkilometer großen Spielwelt eh in Grenzen halten, da der Rechner ständig im Hintergrund frische Daten in den Arbeitsspeicher schaufelt. Klar, dass bei diesen Ausmaßen ein magisches Teleportationssystem zum Überbrücken weiter Strecken vorhanden ist.
mfg,
marc