Fiese Sprüche und knifflige Rätsel sind das Markenzeichen des Meisterdetektivs Tony Tough. Der muss sich diesmal nämlich mit Entführungen und Aliens herumschlagen.
Tony mag unorthodoxe Lösungen: Im Hospital ist er, weil er eine Kröte verschluckt hat.
Der freche Lausbub Tony Tough, ein 13-jähriger Rotzlöffel, ist sich zu nichts zu schade. Schmeißt sich eine Kröte in den Rachen, um einer Stunde Nachsitzen zu entkommen. Schleudert einen Rollstuhl durch ein Krankenhausfenster, um vor seinem Vater zu fliehen, dem Chefarzt. Stiehlt, als alter Mann verkleidet, Geld aus der Kirchenkollekte. Und labert dabei noch eine Menge handfesten Unsinn, jammert zum Beispiel pausenlos über seine Gastritis. Kein Wunder, dass ihn keiner aus dem 21-Seelendörfchen Washington so richtig leiden kann.
Umso schlimmer ist's, dass Tony scheinbar der einzige Mensch im Ort ist, der den Fall der mysteriösen Entführung der Tough'schen Haushälterin lösen kann. Und wir gehen ihm dabei tatkräftig zur Hand.
Kleiner Mann auf grosser Suche
Die vielen Schauplätze sind detailliert gestaltet, die 3D-Charaktere gut animiert.
Anders als im ersten Abenteuer von Tony Tough befinden wir uns also in der Jugend des Schnüfflers. Ganz auf die gute, alte Point&Click-Art steuern wir den Burschen mit dem Wasserkopf durch die Straßen der kleinen Stadt. Doch anders als in vielen »herkömmlichen« Adventures sind wir während unserer Erkundungstouren nicht auf wenige Gebiete beschränkt. Wir können die rund 30 Schauplätze in der Stadt jederzeit besuchen und nach Gegenständen absuchen, die wir gebrauchen könnten. Und auch mal über die Wiese rennen, als uns nur strikt an die Dorfstraßen zu halten. Das vermittelt uns ein angenehmes Gefühl von Freiheit.
