Tony Tough 2
Tony hat einen Frosch verschluckt und muss nun vor seinem Vater flüchten, dem Chefarzt.
Der kleine Streber, den Sie auf unseren Bildern sehen, ist Tony Tough in seinen Jugendjahren. Denn im Point&Click-Adventure Tony Tough 2 treten wir eine Reise in die Vergangenheit an -- ins Jahr 1953 nämlich. Die perfekte Zeit für mysteriöse Diebereien und Alienforschung. Und die perfekte Zeit, dass Meisterdetektiv und Schlaumeier Tony auf den Plan tritt und seinen allerersten Fall löst.
Humor, der sich jedem Anspruch entzieht: Wenn Tony und Co. deutsche Witze reißen, sind sie selten komisch, sondern eher dämlich.
In den ersten 3D-Schauplätzen treffen wir dabei auf skurrile Charaktere, lustige und logische Knobeleien. Aber auch auf Holzhammer-»Humor«, der mit zu vielen Worten wie Schei***, Ar*** und Kack* extrem nervt. Die deutschen Texte sind momentan definitiv zu viel des Guten.
Wegweiser bitte!
Man nehme Rollstuhl und Tür, betätige die Klingel -- das Gefährt saust durchs Fenster.
Wir steuern unseren kleinen Helden mit der Maus -- können wir mit einem Gegenstand interagieren, dann wechseln wir per rechten Mausklick von »Anschauen« zu »Benutzen«. Ganz so wie bei Runaway. Glücklicherweise ist das amerikanische Städtchen Washington (ein fiktives Dorf in New Mexico) nicht sehr groß, die Anzahl der benutzbaren Dinge überschaubar. Wir müssen also nicht jeden Pixel stundenlang absuchen, um einen Gegenstand zu finden.
Fred ist Tonys bester Freund und steht ihm mit Rat, Tat und dummen Sprüchen zur Seite.
Trotzdem laufen wir, nachdem wir trickreich einer Nachsitzstunde entkommen sind, völlig planlos durch das Dorf. Helfen Schulkameraden bei einem Streichholzrätsel. Labern mit Familie und Nachbarn. Ärgern Tonys besten Freund Fred ein wenig. Und haben doch keinen Plan, was wir eigentlich tun sollen, oder worum?s geht. Ein wenig mehr »an die Hand nehmen« darf es da schon sein.