Review: Tony Hawk's Project 8
Abflug: Auch wenn's nicht so übertrieben ist wie die Vorgänger: Wilde Moves gibt's immer noch. (PS3) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Auf Wii und Xbox360 ist der rollende Tony schon ins Zeitalter der neuen Konsolengeneration gestartet. Nun steigen auch PS3-Besitzer aufs Brett. Bei "Project 8" hat sich viel verändert im Vergleich zu den Vorgängern: Es gibt ein neues Animationssystem, eine frische Grafikengine und ein nie da gewesenes Trick-Feature. Bei der Story setzt Neversoft aber auf die alte Skater-Saga. Sie müssen als unbekannter Vorstadt-Skater in Tonys Top 8 der besten Rollbrettfahrer aufsteigen. Die übertriebenen, arg albernen Hintergrundgeschichten früherer Teile sind Vergangenheit. Zwischensequenzen gibt es kaum noch, dafür klingelt regelmäßig Ihr Video-Handy, über das Sie Hinweise und Ausschnitte aus realen Skate-Videos empfangen.
Freie Fahrt
Die ohne Ladepausen frei befahrbare Stadt wirkt realistischer als die Szenarios der Vorgänger. Um nach und nach alle neun Bezirke freizuspielen, gilt es haufenweise Missionen zu erledigen, die herumstehende oder -skatende Charaktere für Sie bereithalten. Die Ziele sind vielfältig: So gilt es, einer Fotografin an coolen Spots Stunts zu zeigen, einem Kameramann auf dem Skateboard zu folgen oder Trickserien für sein Video hinzulegen. Klasse sind die Nail-A-Trick-Challenges, denn hier kommt eines der neuen Features von "Project 8" ins Spiel: Die Kamera schwenkt in eine Nahaufnahme des Boards und Sie steuern in Zeitlupe mit je einem Analog-Stick ein Bein Ihres Skaters. Das ist fast wie echtes Skaten! In Slowmotion glänzt auch die hervorragende Optik. Die Animationen sind lebensecht, die Charaktere detailliert. Dafür ruckelt das Ganze stärker als auf der Xbox360. Außerdem wurden sämtliche Online-Modi gestrichen -- ganz schön enttäuschend!