Billige Resteverwertung der Next-Gen-Versionen, oder ehrenhaftes Ende einer großen PS2-Karriere? Die Antwort liegt dazwischen...
Fast jede Aufgabe hält jetzt drei unterschiedlich anspruchsvolle Schwierigkeitsgrade parat.
In der letzten Ausgabe überraschte uns eine erstaunlich solide Preview-Version von Tony Hawks voraussichtlich letztem PS2-Auftritt. Wir hatten ein schnell zusammengeschustertes Machwerk aus den Überresten der Next-Gen-Versionen befürchtet und bekamen stattdessen eine ordentlich spielbare Konvertierung zu sehen. Nach dem Test des fertigen Games macht sich dennoch ein wenig Ernüchterung breit.
Grenzenlos skaten war gestern!
Der Kompass oben zeigt an, wo die nächsten Missionen auf euch warten.
Statt einer völlig frei befahrbaren Stadt wie in der kommenden PS3-Version erwarten euch wieder separate Levels, die ihr nur im Menü wechseln könnt. Immerhin entsprechen die insgesamt acht Stages weitestgehend den Bezirken der Next-Gen-City, und zudem sind alle relativ umfangreich. Zwar hat man Downtown, die High School oder eine Fabrik schon mal so ähnlich in früheren Teilen gesehen, dafür kommt der durchweg realistische Stil dem Skater-Feeling sehr entgegen. Nur ein einziger Level erinnert an die teils arg abgedrehten Locations vergangener Tage. Auch die Story bleibt diesmal auf dem Boden: Statt überdrehter Punker-Eskapaden geht es diesmal darum, in Tony Hawks persönliche Top acht der besten Rollbrett-Artisten aufzusteigen.
