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  • Tomb Raider: Legend

    Das gibt's nur bei uns:Neben einer exklusiven Demo präsentieren wir euch Deutschlands ersten PS2-Test von Lara Crofts actionreichem Abenteuertrip.

    W ir hatten uns ja bereits damit abgefunden, dass Lara Crofts Videospielkarriere zu Ende ist. Nach fünf Fortsetzungen und zahllosen Umsetzungen war Ende 2004 irgendwie die Luft raus aus der Grabräuberei. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger. Und so feiert die reizende Forscherin in ihrem nunmehr siebten Abenteuer eine furiose Rückkehr in die Welt der PC- und Videospiele.

    Laras neueste Weltreise ist - man höre und staune - eine Art Selbstfindungstrip, wenn auch ein sehr actionbetonter. Während eines Ausflugs in die bolivianischen Anden trifft Lara unerwartet auf Rutland. Genau wie Ms. Croft ist dieser neureiche Schnösel hinter einem Artefakt her, dessen wahre Bedeutung unsere britische Aristokratin noch gar nicht kennt. Der geheimnisvolle Gegenstand ist nämlich der Schlüssel zu all den vielen Fragen, die Lara seit dem Tod ihrer Mutter quälen.

    Ein spielerischer Einstieg

    Das erste Level führt euch wie bereits erwähnt nach Bolivien. Dort findet ihr auf einem Hochplateau eine stark verwitterte Ruine vor, die mit ihren tödlichen Speerfallen und scheinbar unüberwindlichen Abgründen nicht nur optisch den perfekten Einstig in das neueste "Tomb Raider"-Abenteuer darstellt. Auch bietet sie den passenden Rahmen, um den Spieler mit der überarbeiteten Steuerung vertraut zu machen.

    Wirklich Neues scheint Lara auf den ersten Blick nicht erlernt zu haben. Springen, klettern und hangeln konnte sie auch schon 1996. Die Verbesserungen liegen vielmehr im Detail. So erhöht beispielsweise das Halten des Sprungknopfs die Chance auf eine sichere Landung. Steht Lara mal versehentlich zu nahe am Abgrund, hält sie sich automatisch fest, um nicht abzustürzen. Ebenfalls sehr praktisch: Durch das automatische Ausstrecken ihrer Hand beim Hangeln signalisiert euch die virtuelle Hobby-Archäologin, ob sie den nächsten von euch geplanten Sprung auch wirklich schaffen wird.

    Auch das Lianenschwingen - seit jeher kein Zuckerschlecken in einem "Tomb Raider"-Abenteuer - wurde etwas vereinfacht. Jetzt ist kein lästiges Vor- und Zurückbewegen des linken Analog-Sticks mehr nötig, um dem weiblichen Tarzan den nötigen Schwung zu geben. Es reicht, wenn ihr den Stick nach oben gedrückt haltet und schon pendelt Lara immer schneller.

    In Kombination mit dem optimierten Sprungverhalten der Artefaktjägerin ergibt sich eine nahezu makellose Kontrolle, mit der ihr alle nur erdenklichen Gefahrensituationen problemlos meistern könnt. Wenn ihr jetzt in den Tod stürzt, ist nicht mehr die mangelhafte Steuerung schuld.

    Ein tatsächlich neues Gimmick hingegen ist Laras Magnethaken. Mit dieser mechanischen Spielerei könnt ihr lässig über spezielle Abgründe schwingen oder ihr zieht weiter entfernte Plattformen zu euch heran, um über sie hinweg weiterzuklettern -- was die spielerischen Möglichkeiten der Odyssee deutlich bereichert.

    Ballern was das Zeug hält

    Eigentlich schade: Nur selten bleibt die Millionenerbin bei ihren Erkundungsgängen alleine. Immer wieder behindern Rutlands tumbe Handlanger, aber auch wilde Tiere ihr Vorankommen. Ist das der Fall, wird es für Lara höchste Zeit, Gewalt anzuwenden. Auf Knopfdruckreißt sie ihre beiden Pistolen aus dem Halfter und pumpt das nächste Ziel automatisch voll Blei - Zielerfassung sei Dank!

    Zwar sind Reichweite und Durchschlagskraft der Zwillingsknarren begrenzt, dafür geht die Munition niemals aus. Effektivere Ballermänner wie Maschinengewehre, Schrotflinten oder Granatwerfer klaut ihr euch kurzerhand von besiegten Angreifern. Allerdings kann Lara nur jeweils einen zusätzlichen Argumentationsverstärker tragen.

    Im Kampf gegen die ausgesprochen schießfreudigen Spießgesellen setzt Lara notfalls auch auf Körperkontakt. Mit einem Sprungkick kann Ms. Croft sogar einen Zeitlupen-Modus aktivieren. Dieser sieht nicht nur cool aus, sondern erlaubt euch auch effizientere Attacken.

    Herzstück dieses "Tomb Raider"-Abenteuers sind, wie in allen bisherigen Lara-Spielen auch, die Rätsel. So gilt es auch im siebten Teil, gigantische Hebel umzulegen, perforierte Steinkugeln auf Bodenschaltern zu platzieren oder wichtige Kisten mit einem improvisierten Katapult in die nächste Etage zu schleudern.Erfahrene Steinblockschieber werden von den geometrischen Denksportaufgaben der ersten Levels sicherlich nur wenig gefordert. Damit aber nicht bereits diese Aufgaben zu unüberwindlichen Hindernissen für Neulinge werden, hat Crystal Dynamics Laras Fernglas mit einer Scan-Vorrichtung ausgestattet. Die sagt euch nicht nur, welche Objekte im Areal explosiv oder zerstörbar sind, sondern auch, welche Gegenstände ihr bewegen könnt und welche einen geheimen Mechanismus verbergen. Eine kleine Abwechslung zur Dauerkletterei stellen die beiden Motorradeinlagen des Action-Adventures dar: Nach einem Scharmützel in einem peruanischen Dorf rast ihr mit eurem PS-starken Zweirad hinter einem Konvoi her, der eine Freundin von euch verfolgt. Bei der anderen Hetzjagd geht's quer durchs verschneite Kasachstan. Dabei müsst ihr einen Zug einholen und auf diesen aufspringen. Allerdings wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass die zweite Renn-Eskapade unnötig lang ausgefallen ist.

    Des Weiteren peppen die Quicktime-Events das altbewährte Spielprinzip ein wenig auf: Beispielsweise müsst ihr bei einem gefährlichen Sprungmanöver zur rechten Zeit einen der vier Hauptknöpfe oder den linken Analogstick drücken, um Lara vor dem sicheren Tod zu bewahren.

    Technik vom Feinsten

    Laras Tod ist im Übrigen die einzige Gelegenheit, bei der ihr den Ladebildschirm zu Gesicht bekommen werdet. Die ausgeklügelte Streaming-Technologie der erfahrenen Entwickler erspart euch in den Levels nervige Wartezeiten. Dass Crystal Dynamics die PS2 in jeglicher Hinsicht bestens im Griff hat, zeigt jeder einzelne der sieben Levels von "Tomb Raider: Legend". Bei eurem Marsch durch die verfallenen Ruinen untergegangener Hochkulturen kommt ihr vorbei an malerischen Wasserfällen und staunt über gigantische, von Moos überwucherte Bauwerke, die nur durch ein löchriges Felsendach hindurch von der Mittagssonne schwach erhellt werden. Vor der traumhaften Bergkulisse Nepals kämpft ihr euch über rutschige Eisflächen oder klettert hastig durch ein Stalaktitenfeld, bevor die brüchigen Urzeit-Zapfen mit euch in den Abgrund stürzen.

    Trio mit Zwei Fäusten

    Während ihrer gesamten Reise erhält Lara - wenn auch nur verbal - Unterstützung von ihren Partnern Zip und Alistair. Via Headset liefert das Duo von Croft Manor aus die neuesten geographischen Details über das aktuell zu erforschende Areal oder historische Informationen zu Orten und Objekten. So habt ihr während eurer Expedition nie das Gefühl, alleine und verlassen zu sein. Zudem wissen die beiden euch mit ihren witzigen Bemerkungen gut zu unterhalten.

    Schade: "Tomb Raider"-Kenner werden schon nach gut acht Stunden Spielzeit den Abspann zu Gesicht bekommen. Der variable Schwierigkeitsgrad - man kann vor jedem Level zwischen "leicht", "mittel" und "schwer" wählen - ändert daran nicht viel. Schließlich wirkt er sich ja nicht auf die Rätsel- und Klettereinlagen aus.

    Was für "Tomb Raider: Legend" spricht, ist der hohe Wiederspielwert. In allen Levels verbergen sich nämlich zahlreiche Bonus-Artefakte. Entdeckt ihr diese Schätze, werden im Extras-Menü interessante Goodies freigeschaltet. Neben Infos zu den Spielcharakteren darf man sich durch Schauplatzkonzepte wühlen, sich zahllose Objektmodelle näher ansehen, Lara in unterschiedliche Outfits stecken und die Pistolen mit Upgrades versehen. Auch auf Croft Manor - das dem Anwesen der Kino-Version von "Tomb Raider" nachempfunden ist - gibt es für Erkundungsfreudige viel zu entdecken.Profis haben zudem die Chance bereits absolvierte Levels auf Zeit noch einmal durchzuspielen. Eine echte Herausforderung. FE

    Tomb Raider: Legend (PS2)

    Spielspaß
    9 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Nahezu perfekte Kontrollen
    Keine Ladezeiten in den Levels
    Tolle deutsche Lokalisierung
    Viele freispielbare Goodies
    Sieben optisch extrem abwechslungsreiche Levels
    Leichtes Kantenflimmern
    Nach nur acht Stunden Spielzeit winkt schon der Abspann
  • Tomb Raider: Legend
    Tomb Raider: Legend
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Crystal Dynamics
    Release
    07.04.2006

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Tomb Raider: Legend
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http://www.gamesaktuell.de/Tomb-Raider-Legend-Spiel-39170/Tests/Tomb-Raider-Legend-718341/
01.04.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/trl_covereps.jpg
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