Tomb Raider: Legend - so spielt sich die DS-Verkaufsversion
Auch dabei: die langatmigen Motorradfahrten.
Nach dem Erfolg der "großen" Versionen kommt Tomb Raider: Legend nun auch zu mobilen Ehren: Lara Croft klettert über die beiden Bildschirme des Nintendo DS. Das Spiel ist zwar eine nahezu identische Umsetzung der Heimfassungen, schränkt die Bewegungsfreiheit der berühmten Archäologin aber etwas ein: So kraxelt Miss Croft durch einen linearen Polygon-Parcours, den Sie von der Seite betrachten. Erinnerungen an den PSone-Klassiker Pandemonium werden wach! Diese Perspektive sorgt für einige Ungereimtheiten: Sprünge lassen sich nur schwer abschätzen und auch das Verschieben von Kisten wird oftmals zur nervigen Geduldsprobe. Dafür kann sich die technische Seite durchaus sehen lassen: Ordentliche Animationen, haufenweise Sprachausgabe und recht detaillierte 3D-Umgebungen garantieren hochklassige Abenteuer-Stimmung.
Ein Schuss in den Ofen sind hingegen die Ballereien gegen dümmliche Gegner: Nimmt Lara einen Schurken ins Visier, wird auf dem Touchscreen eine Art Ego-Ansicht eingeblendet. Nun müssen Sie durch Antippen des Gegners losballern - eine aufgesetzt wirkende Hämmerei, die schon nach zwei Minuten ermüdet. Dennnoch macht die exotische Expedition einen netten Eindruck - genügsame Mobilzocker haben hier durchaus ihren Spaß.
Außerdem: Der Artikel ist sehr gut gestaltet und ist übersichtlich.