Tom Clancy's The Division 2: Gameplay-Verbesserungen und Neuerungen, die wir uns für den Nachfolger wünschen!
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The Division 2 befindet sich offiziell in Entwicklung und wir machen uns im großen Special vor Release Gedanken um die wichtigsten Neuerungen bei Gameplay, Spielwelt und Technik. Zieht Ubisoft die richtigen Lehren aus dem wirtschaftlich erfolgreichen, aber unter Spielern und Kritikern umstrittenen ersten Teil? Wir finden: Diese acht Features sind für den Nachfolger Pflicht! Aber uns interessiert auch eure Meinung: Was wünscht ihr euch für The Division 2? Schreibt es uns in den Kommentaren!
Ubisoft arbeitet an The Division 2 (jetzt kaufen / 26,99 € )- angeblich sogar mit einem der größten Teams der Videospielgeschichte, bestehend aus über 1.000 Mitarbeitern unter der Leitung von Entwickler Massive. Bei so viel mutmaßlicher Manpower sollte doch eigentlich garantiert sein, dass das nächste Tom Clany-Spiel beim Release im Vergleich zum Vorgänger in allen Belangen verbessert daherkommt. Doch wir sind uns da nicht so sicher, schließlich litt bereits das erste The Division unter Design-Fehlern, technischen Stolpersteinen und missratener Balance. Erst nach monatelanger Patch-Arbeit konnte Massive den Zustand des Spiels stabilisieren, die Community zufriedenstellen und letztlich sogar eine Erholung der Spielerzahlen vermelden.
Zwei Jahre nach dem The Division-Release hat sich also vieles an einem der meist diskutierten Titel 2016 geändert - und die Entwickler haben aus dieser Phase hoffentlich ihre Lehren für das Sequel gezogen. Für den Fall, dass Massive jedoch ebenso lernunfähig wie Bungie bei Destiny 2 ist, formulieren wir in unserem Vorschau-Special zu The Division 2 unsere drängendsten Wünsche für den Nachfolger zum Online-Action-Rollenspiel von Ubisoft. Gut aufpassen, liebe Entwickler, diese Neuerungen und Gameplay-Veränderungen sind unserer Meinung nach absolut essenziell, damit aus The Divsion 2 ein besseres Spiel als der Vorgänger wird - manche hatten wir uns schon vor zwei Jahren gewünscht!
In diesem Artikel
Wünsche vor dem The Division 2-Release: Story mit Charakter
Quelle: PC Games
Belanglose Charaktere und unwichtige Story: Das wollen wir bei The Division 2 nicht mehr sehen!
The Division endete mit einem Cliffhanger: Ein Grippevirus hat etliche Menschen in New York getötet und der russische Wissenschaftler, der an einem Gegenmittel gearbeitet hat, wird von Terroristen entführt. Als Teil einer ultrageheimen Spezialeinheit des US-Militärs (der namensgebenden Division) kämpfen wir uns zum Versteck des Terroristen vor, der den Anschlag geplant und soeben die große Chance auf eine Verbesserung der Lage zunichte gemacht hat. Doch als wir dort ankommen, ist von Mastermind Aaron Keener keine Spur - bis auf eine Audio-Botschaft des Bösewichts, der uns verhöhnt. Danach hört The Division einfach auf, die Story hängt in der Luft. Beim Release 2016 und in unserem The Division-Test gingen wir noch fest davon aus, dass die offenen Fragen der Hintergrundgeschichte in den damals bereits angekündigten DLCs beantwortet werden würden. Pustekuchen!
Bis heute gibt es kein befriedigendes Ende, keine Auflösung der Geschichte - in dieser Hinsicht muss The Division 2 nachholen, was Teil 1 verpasst hat. Nicht, dass die Story von The Division sonderlich spannend erzählt oder mitreißend gewesen wäre: im Gegenteil. Ubisoft hat ja des Öfteren Probleme mit guten Geschichten, zuletzt etwa bei Ghost Recon Wildlands. Tom Clancy's The Division war ein besonders abschreckendes Beispiel: Trantütige Charaktere, deren Schicksal den Spieler kein Stück interessiert, tragen eine Handlung vor, deren Einzelheiten wir schon längst vergessen haben und die wir für diesen Artikel im Internet nachlesen mussten. Die spannendsten Bestandteile des Terroranschlags und der folgenden Isolation New Yorks hat Ubisoft in sogenannte Echos verfrachtet: Audio-Logbücher, die kleine Geschichten aus dem Leben anderer Figuren erzählen. Hätten die Schreiberlinge doch nur mal halb so viel Liebe und Aufwand in die Zwischensequenzen und die wichtigeren NPCs in der eigenen Basis gesteckt wie in die Echo-Erzählungen von zurückliegenden Ereignissen! Bitte bei The Division 2 anders machen, liebe Entwickler!
Interessantere Kampfsituationen, weniger Bullet-Sponge-Gegner
Wenn ein Typ im Kapuzenpulli ohne Körperpanzerung ein paar Dutzend Schüsse auf seinen ungedeckten Kopf aushält und den Avatar danach noch mit seinem Baseballschläger zu Tode prügelt, dann spielt ihr ohne Zweifel The Division. Bereits vor dem Release meldete eine Kolumne erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Bullet-Sponge-Gegnern im Anti-Terror-Szenario an. Und tatsächlich war das dann auch einer der am häufigsten in der Community vorgebrachten Kritikpunkte am Erstling. The Division 2 wird nun zwar wohl weiter auf die Loot-Spirale, auf Waffenschaden und Zahlenwerte setzen - aber wir hoffen, dass Entwickler Massive dieses Konzept nicht wieder derart ins Absurde verdreht wie mit den Straßengangstern von New York, die Schaden wie ein Schwamm aufsaugen.
Davon abgesehen hätten wir in The Division 2 gerne mehr Gegnervielfalt. Der Hubschrauber-Bosskampf am Ende des Vorgängers und der gepanzerte Truck aus dem ersten DLC waren schon ein guter Anfang. Für Teil 2 des Action-MMOGs wünschen wir uns mehr als nur bloße Infanteriegefechte gegen die immer gleichen Widersacher. Und warum nicht auch mal die Bandbreite an Angriffstaktiken aufbohren? Das Tom-Clancy-Universum eignet sich schließlich wunderbar für einen Fokus aufs Schleichen wie in Splinter Cell. Auch The Division 2 würde unserer Meinung nach von Stealth-Takedowns profitieren. Denn so hätten Spieler mehr Freiheiten beim Wahl des Angriffszeitpunkts, könnten einzelne Feinde schon mal vorab aus dem Verkehr ziehen oder sich einem Bossgegner im Verborgenen nähern.
Dark Zone 2.0: Neue Struktur für PvP und PvE
Quelle: PC GAMES
Die Dark Zone verlor in The Division schnell an Faszination. Ob da das Sequel mehr zu bieten hat?
Für The Division 2 muss Massive unserer Meinung nach endlich mal das Konzept der Dark Zone überdenken, des großen PvP-Spielplatzes im Zentrum von New York. Das Balancing ist hier ein wichtiges Thema; unterschiedliche Item-Loadouts für PvP-Partien und die restlichen PvE-Spielinhalte wären eine Überlegung wert. Damit Ausflüge in die Dark Zone weiterhin relevant und attraktiv bleiben, muss The Division 2 hier zudem mehr Abwechslung wie spezielle Events oder besondere Gegnervariationen mit besonders seltenem Loot anbieten als der Vorgänger.
The Division 2 braucht eine dynamischere Open-World!
Zum damaligen Release-Zeitpunkt bot The Division die bis dato grafisch schönste Open-World. Doch die fantastisch designte Spielwelt war leider auch komplett statisch: In den vereisten Straßenzügen Manhattans liefen einem immer wieder die selben NPCs mit denselben paar Klongesichtern und den selben paar Verhaltensweisen über den Weg. Dazwischen: jede Menge Feinde - und ab und zu ein Hund, der auf die Straße macht. Ein überraschendes Zusammentreffen mit anderen Spielern war ausgeschlossen, denn die Welt war für jeden Spieler und seine Gruppe einzigartig, dafür stand man einander in den Safe Houses auf den Beinen. Doch sobald es wieder nach draußen ging, war man alleine.
Dass sich diese Welt trotz Instanzierung niemals veränderte und unabhängig vom Fortschritt in der Story immer gleich blieb, ist im Rückblick eine der größten Enttäuschungen. The Division sah super aus, ja, aber es bot keine dynamische, reaktive Spielwelt. Für Teil 2 wünschen wir uns daher mehr Interaktionsmöglichkeiten, weniger formelhafte Nebenaufgaben und mehr Überraschungen. Und an die Entwickler beim schwedischen Studio Massive haben wir eine dringende Bitte: Lasst andere Spieler in unsere Instanzen! The Division 2 wird ein Multiplayer-Spiel, da sollte man anderen Spielern auch mal überraschend abseits von Missionen oder Community-Hubs begegnen können. Erst das gibt einem doch das Gefühl, wirklich auf einem Online-Server zu spielen! Wer das nicht will, für den sollte es eine Möglichkeit geben, zu wählen, ob er Fremde in seiner Session zulässt. Und damit arglose Spieler nicht einfach von anderen Leuten abgemurkst werden, gehört bei The Division 2 eine sinnvolle Unterteilung in PvE- und PvP-Server natürlich zu den absoluten Must-Haves!
Quelle: PC Games
Wunderschön, aber statisch: The Division 2 hat in Sachen Spielwelt einiges nachzuholen.
Ein weiterer Vorschlag für die neue Spielwelt: Fraktionen, die mehr sind, als farblich unterschiedliche Gegner-Skins! In The Division 2 würden wir gerne vor die Wahl gestellt werden, uns einer oder mehrere Gruppierungen anzuschließen oder temporär mit einer Fraktion zusammenzuarbeiten. Das könnte Auswirkungen auf die Story haben - und darauf, wie sich die Welt entwickelt. So könnten wir einer Gruppierung in unserer Instanz der Spielwelt zu einem (optischen) Übergewicht verhelfen und dafür auch spielerische Boni erhalten, die exlusiv für Unterstützer dieser Fraktion sind.
Abseits von Technik und Spielmechanik gibt's natürlich noch weitere Verbesserungspotenziale bei der Spielwelt. Dynamisches Wetter oder gar wechselnde Jahreszeiten wären was Feines, am Weihnachts-Setting von The Division haben wir uns längst sattgesehen! Was die Örtlichkeiten im Spiel angeht, gibt es bei uns in der Redaktion unterschiedliche Meinungen: Die einen würden gerne ein erweitertes New York erkunden, denn schließlich ist uns The Division 2 ja noch viele Regionen der Millionenmetropole schuldig, die im ersten Teil nicht abgebildet waren. Aber genauso viele Redakteure hätten gerne eine gänzlich neue Stadt als Schauplatz für The Division 2.
Als Setting würden sich so einige Metropolen anbieten, sowohl in den USA als auch Europa oder vielleicht ja - schön exotisch! - im Mittleren oder Fernen Osten? Eher ländliche Regionen wäre zweifellos eine schöne Abwechslung zu den Straßenschluchten, aber aufgrund der größeren Entfernungen bräuchte es dann wohl zwingend steuerbare Fahrzeuge in The Division 2, um nicht stundenlang durch die Pampa laufen zu müssen.
