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Tom Clancy's Splinter Cell: Pandora Tomorrow (PC)

Release:
01.04.2004
Genre:
Action
Publisher:
Ubisoft

Splinter Cell 2

01.05.2006 00:00 Uhr
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Neu
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Sam Fisher schleicht wieder Terroristen hinterher. Diesmal sogar im Internet und Netzwerk.

Der zweite Teil der Splinter Cell-Reihe bietet im Vergleich zum Vorgänger größtenteils Detailverbesserungen. Super-Agent Sam Fisher huscht mit dem so genannten Swat-Turn wieselflink an Türen vorbei. Und schleicht nicht mehr nur durch Innenräume, sondern darf auch mal Frischluft schnuppern. Wesentlich interessanter sind da schon die Änderungen am Leveldesign -- die Einsätze sind nämlich deutlich spannender als noch im ersten Teil. Fisher eskortiert etwa eine Doppelagentin durch Jerusalem -- plötzlich taucht ein Gesetzeshüter auf, der unbemerkt aus dem Verkehr gezogen werden muss. Noch nervenaufreibender wird es dann an Bord eines U-Bootes. Auch hier darf Sam niemanden töten, muss also auf engstem Raum an der Besatzung vorbei schleichen.

Hübsch verpackt


Kleinere Rätsel lockern den Spielablauf immer wieder auf. Sam muss beispielsweise auf eine Wasserleitung schießen, um ein Feuer zu löschen. Zum Adventure wird Pandora Tomorrow sicherlich nicht, Action- und Denksporteinlagen sind aber geschickt miteinander verknüpft. Und obendrein hübsch inszeniert, denn Splinter Cell 2 trumpft mit wunderschönen Licht- und Schatteneffekten auf. Technische Grundlage dafür ist die Unreal-Engine. Eine rudimentäre Physik-Engine lässt obendrein die Vegetation realistisch im Wind wippen.

Räuber und Gendarm


In Splinter Cell 2 gehen Sie nicht nur alleine auf Terroristenjagd. Bis zu vier Spieler kämpfen in zwei Teams gegeneinander. Grundsätzlich müssen die Spione in den drei Spielmodi taktische Ziele sabotieren. Die Söldner, die das Spiel wie einen Ego-Shooter erleben, sollen das verhindern. Es gibt aber auch ganz klassisches Capture the Flag. Für den Mehrspielermodus haben sich die Entwickler einiges einfallen lassen. So können Spione beispielsweise den echten Funkverkehr der Söldner abhören -- sofern die Spieler Headsets zur Kommunikation und Koordination verwenden.

David Bergmann

   
David Bergmann
Splinter Cell 1.5
Schade, dass sich das Versprechen des freieren Spielablaufs als heiße Luft entpuppte. Hier und da führen mehrere Lösungswege zum Ziel -- trotzdem spielt sich Pandora Tomorrow zu linear. Die Einsätze mit echtem Tom-Clancy-Flair machen das aber weitestgehend wieder wett, die Kampagne ist Hochspannung durch und durch. Wenn Sie Splinter Cell 2 bist jetzt verpasst haben und sich nicht daran stören, dass es eher ein Addon als ein echter Nachfolger ist, können Sie derzeit kein besseres Schnäppchen machen.
   
Gast

01.05.2006 00:00 Uhr
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