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  • Splinter Cell Double Agent

    Abgeklärt, flüsterleise und doch etwas in die Jahre gekommen: Sam Fisher ist wieder da. Diesmal mimt der alternde Superagent einen Terroristen und kommt dabei von einer heiklen Situation in die nächste.

    »Dann zeig? mir mal, was Du kannst«, raunt der schlecht gelaunte Glatzkopf in unsere Richtung. Mit viel Getöse öffnet sich prompt eine schwere Gittertür und gibt den Weg zum Hindernisparcours frei. An dessen Ende steht ein dicker Safe, den wir knacken sollen -- ohne aufzufallen, versteht sich. Schließlich spielen wir Leisetreter Sam Fisher höchstpersönlich. Der geht allerdings aufrecht, anstatt zusammengekauert in einer dunklen Ecke zu hocken. Und er trägt keinen körperbetonten Gummianzug mehr, sondern sieht ein wenig aus wie ein prolliger Söldner aus den seligen A-Team-Zeiten.

    Das alles hat durchaus seine Richtigkeit, denn Sam beweist gerade den Terroristen der John Brown?s Army, was für ein toller Panzerknacker und geschickter Gesetzesbrecher er doch sein kann. Der Parcours ist allerdings wesentlich schwerer als das NSA-Pendant, das Sam alle Jahre wieder vor seinen Einsätzen durchlaufen muss. Mit Duck-, Hangel- und Sprungkombinationen muss er an beweglichen Laserschranken vorbeihuschen. Klappt das nicht, geht die Geschicklichkeitseinlage zwar weiter, allerdings muss er eine andere Route nehmen. Ständiger Begleiter: ein Zeitlimit von 15 Minuten. Klingt großzügig, ist es aber nicht. Im Anschluss ans Knacken des Safes muss Fisher einen Virus ins Terror-Netzwerk schleusen -- ohne aufzufallen, versteht sich.

    Gut oder Böse

    Vier spielbare Missionen umfasst unsere Vorabversion von Double Agent, und der Name ist Programm: In allen Einsätzen erfahren wir hautnah, wie stressig das Leben als Doppelagent ist. Abhängig davon, wie wir unsere Missionsziele erledigen, verlieren oder gewinnen wir Vertrauen bei den beiden Fraktionen. Im Terroristen-Hauptquartier können wir uns beispielsweise das Einschleusen des Virus sparen -- das findet die NSA dann allerdings nicht besonders amüsant. Und wir haben an der nächsten Schlüsselstelle weniger Entscheidungsfreiheit. Und Schlüsselstellen gibt es mehr als genug. Beispiel gefällig? Kaum haben wir den Hindernisparcours bewältigt, gibt uns der Terrorchef eine Waffe in die Hand. Wir sollen eine unschuldige Geisel erschießen. Kein Problem, wenn uns die NSA vertraut. Andernfalls müssen wir den Terroristen auf den Schlips treten und den Knaben am Leben lassen. Sobald wir das Vertrauen einer Partei vollends verlieren, ist das Spiel nämlich vorbei.

    Volles Risiko

    Die Gratwanderung zwischen Terrorismus und Vaterlandstreue ist in allen bis jetzt spielbaren Missionen mit von der Partie und sorgt für spannende Momente. Wenn wir etwa in der Terror-Basis unter Zeitdruck in den Serverraum schleichen, dann ist das Nervenkitzel pur. Die verschiedenen Missionsziele motivieren außerdem dazu, Spielstände erneut zu laden und eigentlich bereits erledigte Aufgaben noch besser, noch perfekter abzuschließen.

    Das tun wir dann allerdings in klassischer Splinter Cell-Manier, denn am eigentlichen Spielablauf hat sich kaum etwas verändert. Wir beobachten Wachleute, prägen uns ihre Bewegungsabläufe ein. Und schlagen dann im richtigen Augenblick zu. Wir können die Burschen mit einem Handkantenschlag oder mit Betäubungsgas ausknocken oder sie schlichtweg erschießen. Oder aber wir nehmen sie in den Schwitzkasten und entlocken ihnen wertvolle Informationen -- Codes für Zahlenschlösser beispielsweise.

    Gut gerüstet?

    Inszeniert ist das alles mit beeindruckender Technik. Das fängt bei den unglaublich detaillierten Levels an, geht über gestochen scharfe Texturen und hört bei einzeln erkennbaren Schweißperlen auf Sams Stirn wieder auf. Splinter Cell: Double Agent ist der Vorbote einer neuen Grafik-Ära, die im nächsten Jahr unter anderem von Brothers in Arms: Hell?s Highway und Unreal Tournament 2007 richtig eingeläutet wird. Es ist damit aber gleichermaßen auch Vorbote einer neuen Generation von Hardwareanforderungen. Die Vorabversion ließ sich nur auf einem Monsterrechner mit Intel Core 2 Duo 6700, 2 GB RAM und Geforce 9750 GTX vernünftig spielen -- vernünftig meint in diesem Fall übrigens spielbar, keinesfalls flüssig.

    Aber vorverurteilen wollen wir Double Agent aber nicht, die Beta-Version ist noch nicht optimiert. Trotzdem wird der neue Splinter Cell-Teil definitiv kein Spiel für Jedermann, die Minimalanforderungen (!) der finalen Fassung hat Ubisoft bereits bekanntgegeben. Und die haben es in sich: Unter einem Prozessor mit 3 GHz, 1 GB RAM und einer Radeon X1600 beziehungsweise Geforce 6600 bleibt Sam lieber zu Hause, anstatt über Ihren Monitor zu turnen.

    David Bergmann

  • Tom Clancy's Splinter Cell: Double Agent
    Tom Clancy's Splinter Cell: Double Agent
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    09.11.2006

    Aktuelles zu Tom Clancy's Splinter Cell: Double Agent

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Tom Clancy's Splinter Cell: Double Agent
Splinter Cell Double Agent
Abgeklärt, flüsterleise und doch etwas in die Jahre gekommen: Sam Fisher ist wieder da. Diesmal mimt der alternde Superagent einen Terroristen und kommt dabei von einer heiklen Situation in die nächste.
http://www.gamesaktuell.de/Tom-Clancys-Splinter-Cell-Double-Agent-Spiel-39222/News/Splinter-Cell-Double-Agent-720853/
01.11.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/10/v_splintercell_01_11.jpg
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