Ubisoft jagt Raubkopierer
Bei unrechtmäßigen Downloads von Peer-to-Peer-Netzwerken (P2P) und so genannten BitTorrent-Tauschbörsen werden die ermittelten IP-Adressen künftig an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erstverbreiter. Aber prinzipiell wird jeder, der Ubisoft-Spiele illegal hoch- oder runterlädt, in die Ermittlungen mit einbezogen.
Durch diese Maßnahmen möchte man "das Unrechtsbewusstsein stärker in den Fokus rücken und den Software-Piraten das Handwerk legen", so Ubisofts Managing Director Odile Limpach.
Ein erster Titel, bei dem dieses Verfahren angewendet wird, ist Rainbow Six: Vegas. Der Taktik-Shooter erscheint heute (30.11.) für die Xbox360 und am 14.12. für PC.
Einerseits dürfen die ISPs einzig Daten speichern, die zu Abrechnungszwecken benötigt werden. Andrerseits werden aber IP-Adressen-Zuordnung zu einem Anschluss vor Gericht verwendet.
Und diese Zuordnung ist bei Flatrate-Usern definitiv nicht relevant!