Ghost Recon - Advanced Warfighter
Ghost Recon: Advanced Warfighter
Verfasser: Splatterfan
Entwickler: Ubisoft, Redstorm (Konsole), Grin (PC)
Plattformen: PC, XBOX, XBOX360, PS2,
Erscheinung: 3.Mai 2006 (PC), 10. März 2006(XBOX/ XBOX360), 31.März 2006 (PS2)
Größe: 3,7 GB
Preis: 9,99 €
FSK: 16
Inhalt:
Im Jahr 2013 starten mexikanische Guerillieros einen Putsch gegen die amtierende Regierung in Mexiko. Zur Abwehr setzt die U.S. Army das Integrated Warfighter System ein, mit dem auch die Ghosts ausgerüstet werden, um die Situation zu entschärfen. Das IWS vereint fortschrittliche Waffensysteme, neueste Satellitenkommunikation und erhöhte die Überlebensfähigkeit. Während dieses Aufstands, bei dem unter anderem die amerikanische Botschaft in Mexiko-Stadt zerstört wird, wird nun die Einheit in das Krisengebiet geschickt, um den mexikanischen und amerikanischen Präsidenten zu befreien und ein geheimes Kommunikationsgerät, welches in Rebellenhände gefallen ist, zurückzugewinnen.
Grafik:
Als ich das Game für 10€ im Laden sah, und las: 2006, dachte ich mir: Naja. 2006? Ich kaufte das eig nur wegen der geilen Thematik (und Ego-Shooter=ballern). Doch als ich das Game installiert, gestartet und den Titelbildschirm gesehen habe: WOW!!! Im Hintergrund lief eine Sequenz ab, sah aus wie echt. schon bei 800x600 ist die Grafik schon gut. 1024x800 (oder so): Begeisterung. Höher gings nimmer, PC doof. Doch diese Einstellung reicht völlig. Die Umgebung war sehr liebevoll gestaltet, die Waffen, Charaktere einfach alles geil. Was noch? Ach ja, Physik. Doch dazu weiteres im Gameplay.
Gameplay:
Puh. Wenigstens hier hat die USK alles drangelassen. Es gibt Blut, wobei das jetzt nicht übermäßig dargestellt wird, sondern eher realistisch. Tote Gegner verschwinden aber. Wenn einer euer Teamkameraden gefallen (=tot) ist, dann braucht ihr euch keine Sorgen machen: Bei der nächsten Mission ist er wieder topfit.
Ihr befeligt eure Teamkameraden per Maus: Ihr wählt eure Kameraden durch einen klick auf das Mausrad aus, wählt über ein Menü, was diese tun sollen und bestätigt mit der Maus. Hört sich schwierig an, ist es aber nicht.
Wie bereits erwähnt, gibt es Physik. Wenn man auf Häuser, Wände, etc schießt, dann bleiben dort Abdrücke/Löcher zurück. Desweiteren fliegen auch, wenn man eine Ecke trifft, kleine Bruchstücke davon weg. Besonders die Effekte sind gut gelungen. Explosionen, Waffenfeuer, alles sieht einfach geil aus.
Die KI der Gegner ist gut, aber auch nicht herausragend. So suchen sich diese selbständig verstecke, sind aber dann doch Kanonefutter. Das soll nicht heißen, das das Spiel einfach ist. Im Gegenteil. Manchmal sind doch recht fordernde Passagen dabei, wo man schon mal leicht ins verzweifeln kommt. Doch wenn man erstmal die richtige Taktik gefunden hat, dann gehts auch wieder weiter. Am Ende von jedem Level kommt dann auch ein Hubschrauber und holt euch wieder ab. Dann könnt ihr euch auch wieder eine neue Waffe wählen (Meine Favoriten: MG/Scharfschützengewehr).