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Tom Clancy's Ghost Recon: Advanced Warfighter (PC)

Release:
03.05.2006
Genre:
Action
Publisher:
Ubisoft

Ghost Recon 3

01.08.2005 00:00 Uhr
|
Neu
|
Achtung, Zungenbrecheralarm! Tom Clancy's Ghost Recon Advanced Warfighter, so der offizielle Titel des Spiels, schickt Sie mit der Antiterrortechnik der Zukunft auf die Hatz nach bösen mexikanischen Buben.

Angesichts der aktuellen politischen Lage -- und der genreüblichen Feindbilder -- kann die Story von Ghost Recon 3 schon fast als kleiner Geniestreich durchgehen. Anstatt uns nämlich gegen die x-te Inkarnation der arabischen Terror-Mullahs ins Feld zu schicken, haben sich die Entwickler für ein Szenario südlich des Rio Grande entschieden. Im Jahr 2013 konferiert der US-Präsident in Mexico City, als einheimische Rebellen zum Putsch aufrufen und den Führer der freien Welt kidnappen. Die Elitetruppe der »Ghosts« ist vor Ort und wird zur Rettung ihres Oberbefehlshabers auf die chaotischen Straßen der mittelamerikanischen Mega-Metropole geschickt.

Fensterln auf dem Schlachtfeld


Ghost Recon 3 kommt auf den ersten Blick wie ein Standard-Shooter daher, und lässt uns unserem Helden aus der Verfolgerperspektive über die Schulter blicken. Allerdings bietet das Spiel auch eine klassische Egoperspektive, die besonders dann zum Einsatz kommt, wenn wir die Zieloptik unserer Ballermänner einsetzen wollen. Das wirklich Interessante aber ist das praktische Befehlssystem »Integrated Warfare System«, kurz IWS. Dieses (offensichtlich von Bill Gates inspirierte) Interface öffnet automatisch Befehls- oder Videofenster, wenn wir mit unseren Teamkameraden kommunizieren oder etwa eine Aufklärungsdrohne einsetzen. Die Technik des Advanced Warfighters ist übrigens keine reine Science-Fiction, denn exakt an einem solch Konzept des integrierten Soldaten werkelt derzeit die echte US-Armee.

Zurück zum Spiel: Ihre Teamkollegen werden eine zentrale Rolle in den Missionen einnehmen, und sollen sich dank ausgefeilter KI schlauer als in den Vorgängern verhalten. Die futuristisch ausstaffierten Soldaten gehen etwa selbstständig in Deckung, spähen den Gegner um Ecken herum aus, oder geben Ihnen als Anführer Feedback über die momentane Lage auf dem Schlachtfeld.

Aus einem Guss


Was die Technik angeht, soll Ghost Recon 3 mit einigen etablierten Standards des Genres brechen. So wird es zum Beispiel keine Ladezeiten zwischen Einsätzen oder vor Cutscenes mehr geben. Egal, ob wir gerade durch die Stadt robben oder eine Zwischensequenz bewundern: Das Spiel nutzt in beiden Fällen dieselbe Engine und kommt dabei ohne spürbare Ladezeiten aus. Ganz ähnlich wie in GTA San Andreas soll kontinuierlich nachgeladen werden, um so ein möglichst reibungsloses und realistisches Spielerlebnis zu erzeugen.

Sascha Gliss

Gast

01.08.2005 00:00 Uhr
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