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  • Review: Ghost Recon Advanced Warfighter 2

    Die Hightech-Soldaten sind zurück und besinnen sich auf Bewährtes. Advanced Warfighter 2 ist eine klassische Fortsetzung -- wenig Neuerungen, dafür noch mehr Wumms als im Vorgänger.

    Oft verstecken sich irgendwo noch ein, zwei letzte Aliens, die wir ewig suchen müssen. Hier sind zwei im Ufo geblieben, wir semmeln blind eine Rakete rein. Oft verstecken sich irgendwo noch ein, zwei letzte Aliens, die wir ewig suchen müssen. Hier sind zwei im Ufo geblieben, wir semmeln blind eine Rakete rein. Vier tarngedresste Soldaten mit futuristischen Helmen, braun getunkte Levels, Scharfschützen auf den Dächern und bombastische Explosionen -- die Clancy-geprüfte Zukunftsvision der coolen Anti-Terror-Truppe ist zurück. Advanced Warfighter 2 beginnt nicht nur genau da, wo der Vorgänger aufhörte und schickt Sie erneut gen Mexiko, um Rebellen mit thermonuklearen Ambitionen das Handwerk zu legen -- es spielt sich auch genau wie der Vorgänger.

    Wieder kriechen, schleichen und hetzen Sie durch zerbombte Straßenschluchten. Spähen mit kind..., äh, kriegsgerechtem Spielzeug wie surrenden Drohnen feindliche Stellungen aus. Und machen richtig Rambazamba.

    Skandal im Sperrbezirk

    Hobby-Taktiker mit Platzangst dürfen aufatmen. Ging’s im ersten Teil nur in Mexico City zur Sache, ist das Einsatzgebiet im neuen Ghost Recon deutlich weiter gefasst: Mexikanische Einöde, Großstadt, Staudamm, amerikanisches Hinterland -- zwar ist ein Schauplatz so trist-braun wie der nächste; trotzdem sind wir den Entwicklern dankbar dafür, nicht mehr ausschließlich durch abgewrackte Straßenzüge zu krabbeln. Am Spielablauf ändert der Tapetenwechsel aber freilich nichts.

    Wenn Sie nicht gerade an Treppengeländern festhängen, stellen sich unsere Kameraden schlau an und kundschaften etwa selbstständig die Umgebung aus. Wenn Sie nicht gerade an Treppengeländern festhängen, stellen sich unsere Kameraden schlau an und kundschaften etwa selbstständig die Umgebung aus. Mit wenigen Mausklicks erteilen wir unseren maximal drei Gefolgsleuten rudimentäre Befehle wie »geht dorthin«, »Sperrfeuer da drüben« oder »alle zu mir«. So tasten wir uns von Straßenblock zu Straßenblock, von Autowrack zu Holzhütte. Genau wie im ersten Advanced Warfighter oder im sehr ähnlich gestrickten Swat 4 will jeder Schritt gut überlegt sein. Allerdings ist Advanced Warfighter 2 actionreicher geraten und verzeiht so manchen Fehltritt. So lauert nicht mehr hinter jeder Ecke ein Scharfschütze, der uns mit einem Schuss über den Jordan schickt. Unsere Kameraden werden von den meisten Treffern zwar kurzzeitig zu Boden geworfen, geben aber nicht so schnell den Löffel ab. Einsteiger freut’s, Ghost Recon-Veteranen wechseln direkt in höhere Schwierigkeitsgrade.

    Schwere Geschütze

    Der so genannte »Mule« ist neu. In vielen Missionen dient das rollende Munitionslager als Nachschubdepot und als Anlass zu einer Verschnaufpause. Der so genannte »Mule« ist neu. In vielen Missionen dient das rollende Munitionslager als Nachschubdepot und als Anlass zu einer Verschnaufpause. Fordernd ist der Taktik-Shooter aber auch im mittleren Schwierigkeitsgrad allemal. Nicht zuletzt, weil die Entwickler abermals auf ein eher frustiges denn faires Speicherpunktsystem setzen. Zwischen den Wiedereinstiegspunkten liegen mitunter mehrere fiese Hinterhalte und ein gutes Dutzend böser Buben. Solche Szenen zum dritten Mal spielen zu müssen, das gehört nicht gerade zu den besten Momenten von Advanced Warfighter 2. Die KI übrigens auch nicht. Unsere Jungs stellen sich zwar grundsätzlich ganz gut an, bleiben aber doch immer mal wieder an Treppengeländern hängen oder kauern sich zwei Meter neben die dicke Betonmauer statt dahinter. Ärgerlich auch, dass sich die Burschen auf längeren Distanzen alle Nase lang umdrehen und die Lage checken müssen. Das mag realistisch sein, nervt aber ungemein, wenn wir es etwa eilig haben, zum rettenden Helikopter zu kommen.

    Wenn Sie nicht gerade an Treppengeländern festhängen, stellen sich unsere Kameraden schlau an und kundschaften etwa selbstständig die Umgebung aus. Wenn Sie nicht gerade an Treppengeländern festhängen, stellen sich unsere Kameraden schlau an und kundschaften etwa selbstständig die Umgebung aus. Schade, denn an Wow-Momenten mangelt es ansonsten nicht. In manchen der zehn Levels rufen wir diesmal auf Knopfdruck Luftangriffe oder Artillerieschläge zu Hilfe, schicken Panzer ins Krisengebiet oder jagen Flakstellungen in die Luft. Tauchen plötzlich Gegner auf, werfen wir uns auf den Boden und verstreuen unser Team binnen Sekunden mit virtuosen Mausbewegungen, damit alle Angriffswinkel abgedeckt sind. Advanced Warfighter 2 ist ein ständiges Wechselbad zwischen Action und Taktik, zwischen purem Adrenalin und kühlem Kopf. Das Taktieren und Kommandieren geht nach wenigen Minuten in Fleisch und Blut über.

    Puppentheater

    Die Geschichte der Einzelspielerkampagne dümpelt, das sind wir von Spielen mit dem Clancy-Siegel gewohnt, unspektakulär im Hintergrund. Die Mär von mexikanischen Rebellen ist zu vorhersehbar, um zu fesseln. Die Charaktere, die sie in briefmarkengroßen Einspielungen erzählen, bleiben uns fremd. Das gilt auch für unsere Teammitglieder. Die sind austauschbares Kanonenfutter und keine echten Kumpel, die wir um jeden Preis am Leben halten wollen. Blöd, denn dadurch leidet der Faktor »die Szene muss ich nochmal spielen, es besser machen«, der gelungene Taktik-Spiele auszeichnet.

    Erfahrene Spieler sehen den Abspann der Solo-Kampagne nach sechs bis sieben Stunden. Unterhaltsam, aber kurz.

    Vernetzt

    Wenn Sie nicht gerade an Treppengeländern festhängen, stellen sich unsere Kameraden schlau an und kundschaften etwa selbstständig die Umgebung aus. Wenn Sie nicht gerade an Treppengeländern festhängen, stellen sich unsere Kameraden schlau an und kundschaften etwa selbstständig die Umgebung aus. Das neue Ghost Recon bietet aber auch einen tollen Mehrspielermodus, der mit 6 Spielmodi auf 24 Karten auch noch lange nach Abschluss der Kampagne fesselt. Vor allem der kooperative Spielmodus hat es uns im Redaktions-Netzwerk angetan und von der Arbeit abgehalten. Ladezeiten und Performance gehen in Ordnung, Advanced Warfighter 2 läuft angenehm flott. Ob das auch für Partien im Internet gilt, erfahren Sie ab dem 29. Juni auf unserer Webseite www.cynamite.de -- zum Testzeitpunkt waren die Online-Server noch nicht verfügbar.

    Ohrgasmus

    Ob off- oder online: Akustisch ist Advanced Warfighter 2 ein echtes Brett. Da wäre beispielsweise die Musikuntermalung, die nur an Stellen einsetzt, die ohne atmosphärische Klangkulisse undenkbar wären. Oder die bombastischen Effekte, die jeden Schusswechsel erst so richtig spannend machen; die dafür sorgen, dass wir unsere Nase noch tiefer in den virtuellen Dreck stecken wollen, wenn sich neben uns die Geschosse in den Sand graben.

    Da kann die Optik nicht ganz mithalten, denn die ist »nur« leicht überdurchschnittlich. Richtig schick sind lediglich die pompösen Explosionen samt Kamerawackeln, alle anderen Effekte verblassen auf Grund der tristen Levels. Außerdem schluckt die Terroristenhatz mit hohen Detaileinstellungen viel Rechenleistung. Ein Prozessor mit 3 GHz und eine Grafikkarte mit 256 MB Speicher sollten es schon sein für volle Details. Zwar lässt sich das Ganze mit mittleren Details auch auf deutlich schwächeren Rechnern flüssig spielen, allerdings sieht Advanced Warfighter 2 dann aus, als wäre es fünf Jahre alt.

  • Tom Clancy's Ghost Recon: Advanced Warfighter 2
    Tom Clancy's Ghost Recon: Advanced Warfighter 2
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    12.07.2007
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Tom Clancy's Ghost Recon: Advanced Warfighter 2
Review: Ghost Recon Advanced Warfighter 2
Die Hightech-Soldaten sind zurück und besinnen sich auf Bewährtes. Advanced Warfighter 2 ist eine klassische Fortsetzung -- wenig Neuerungen, dafür noch mehr Wumms als im Vorgänger.
http://www.gamesaktuell.de/Tom-Clancys-Ghost-Recon-Advanced-Warfighter-2-Spiel-39192/Tests/Review-Ghost-Recon-Advanced-Warfighter-2-726437/
24.07.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/06/t_graw2_01_07.jpg
tests