Tom Clancy's EndWar: Innovative Echtzeit-Strategie im Test

Test Moritz Walliser

Echtzeit-Strategiespiele für Konsolen sind selten. Und Spiele mit Sprachsteuerung sind noch viel seltener. Vorhang auf für ein wahrlich besonderes Game!

Tom Clancy's EndWar Tom Clancy's EndWar Der Anfang vom Ende
Ihr wählt eine der drei Kiegsparteien und findet euch auf einer Weltkarte wieder, die an den Brettspielklassiker Risiko erinnert. Jedes Kampfgebiet ist in der Farbe des Besitzers markiert und repräsentiert einen von vier Missionstypen. Vor jeder Mission bekommt ihr ein kurzes Briefing eures Vorgesetzten, wählt eure Starteinheiten aus und los geht‘s. Basisbau gibt es in EndWar nicht, für Verstärkung müsst ihr Kontrollpunkte erobern und erhaltet Befehlspunkte. Mit diesen könnt ihr neue Einheiten ins Kampfgebiet beordern. Am klassischen Schere-Stein-Papier-Prinzip ändert Ubisoft nichts, jede Einheit hat eine passende Kontereinheit. Die Infanterie kann sich in Gebäuden verschanzen und hinter Barrikaden Deckung suchen, im freien Gelände ist sie aber gegen jede Einheit anfällig.

Tom Clancy's EndWar Quelle: Ubisoft Tom Clancy's EndWar Krieg der Welten
Wir hatten erwartet, dass sich die drei Fraktionen unterschiedlich spielen, deshalb ist unsere Enttäuschung groß. Die Einheitentypen sind im Wesentlichen dieselben, sie unterscheiden sich nur durch Upgrades, die ihr im Laufe der Kampagne erwerben könnt. Grafisch ist EndWar nur obere Mittelklasse. Im Mehrspielermodus kämpft ihr in einer einzigen weltweiten Onlinekampagne um jeden Meter Schlachtfeld. Nach jedem Tag werden alle Schlachten ausgewertet, Grenzen verschoben und tapfere Soldaten befördert.

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