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  • Titan Quest

    Wenn's Blizzard nicht selbst macht, dann macht's eben ein anderer Entwickler. Titan Quest soll den Höllenfürsten mit zeitgemäßer Grafik, unkompliziertem Spielablauf und vielschichtiger Charakterentwicklung in Rente schicken.

    Blizzard ist überall -- WarCraft 3 ist das Synonym für nahezu perfekte Echtzeit-Strategie. World of WarCraft eroberte am Erstverkaufstag das Genre der Online-Rollenspiele. Und Diablo ist auch neun Jahre nach seiner Veröffentlichung noch der Inbegriff für actionreiches Hack-and-Slay. Hier kommt das von Age of Empires-Miterfinder Brian Sullivan ins Leben gerufene Studio Iron Lore ins Spiel.

    Auf der diesjährigen E3 ließen Brian und sein Team nämlich die Katze aus dem Sack und enthüllten das Spiel, an dem Iron Lore bereits seit drei Jahren arbeitet. Titan Quest heißt das Diablo-kompatible Action-Rollenspiel, das Blizzards Kultreihe vergessen machen soll.

    Mythologisch geprägt

    Wer Titan Quest spielt, der hat nichts zu tun mit Drachen, Orks und Zwergen. Wird nicht mit »Seid gegrüßt, edler Recke« geschwollen angesprochen. Die Geschichte des (laut Entwickler) gut 30-stündigen Epos' ist in der Antike angesiedelt. Genauer gesagt in Griechenland und Ägypten, wo die Titanen den Aufstand proben. Einst waren sie die stolzen Götter der Menschheit, bekamen jeden Mittag saftige Opferlämmer auf den Tisch und führten ein sorgenloses Leben. Mittlerweile sitzen die Knaben allerdings im Knast und haben ausgedient -- die neuen Stars heißen Poseidon, Hermes oder Aphrodite.

    Irgendwie verständlich, dass den Titanen der Sinn nach Zerstörung steht, als ihnen der Ausbruch gelingt. Und da die neuen Götter der apokalyptischen Bedrohung nicht so recht Herr werden, zieht eben ein menschlicher Heroe aus, das Chaos zu beseitigen.

    Zaubernder Axtkämpfer

    Sie klicken Ihren Helden mit der linken Maustaste aus einer isometrischen Perspektive durch die hängenden Gärten von Babylon, unterirdische Höhlensysteme oder Pyramiden. Mit Breitschwert, Pfeil und Bogen oder imposanten Zaubern machen Sie dann zu groß geratenen Skarabäen, müffelnden Mumien, Zyklopen und anderen Feinden den Garaus. Klingt wie Diablo -- tatsächlich lässt Iron Lore Ihnen aber mehr Freiheit bei Charakterentwicklung und Fähigkeiten.

    Sie legen sich zu Spielbeginn nämlich nicht endgültig auf eine klassische Fantasy-Karriere etwa als Nekromant oder Paladin fest. Stattdessen wählen Sie aus acht so genannten Miniklassen zum Beispiel den Nahkampf und machen sich in den ersten Spielminuten die Hände mit der Streitaxt schmutzig. Bei jedem Levelaufstieg entschieden Sie dann, ob Sie Ihre Nahkampffähigkeiten weiter ausbauen wollen oder doch lieber imposante Feuerzauber büffeln. Sie können also jederzeit Einfluss auf die Ausrichtung Ihres Charakters nehmen.

    Maßgeschneiderter Feuerball

    Damit das Charaktersystem nicht zu simpel ausfällt, können Sie den Held innerhalb der einzelnen Miniklassen bis ins kleinste Detail spezialisieren. In Titan Quest kann man dann nicht nur den Zauberspruch für den Feuerball aufwerten und mehr Zerstörung anrichten. Darüber hinaus lässt sich der Spruch noch in Unterkategorien weiterentwickeln und beispielsweise der Wirkungsbereich erhöhen. Oder den Feuerball so aufmotzen, dass der Feind auch nach dem eigentlichen Treffer noch Schaden erleidet.

    Dadurch ist außerdem sichergestellt, dass Fähigkeiten niemals veralten. In Titan Quest verschwenden Sie in den ersten Levels also keine wertvollen Erfahrungspunkte auf Sprüche, die im späteren Spiel ohnehin nicht mehr zu gebrauchen sind.

    Diese Odyssee ist schee

    Großen Wert legt Iron Lore auf die Grafik. Von kleinen Blümchen bis hin zu Fahnenmasten -- fast alle Objekte im Spiel sind animiert. Und das nicht nur in sich ständig wiederholenden Drei-Phasen-Animationen, sondern unter Berücksichtigung realistischer Physik. Entfesselt der Held beispielsweise mit einem Zauberspruch eine Windhose, zappeln Grashalme aufgeregt mit. Je mächtiger die Magie des Heroen wird, desto beeindruckender sieht das Ganze übrigens auf dem Bildschirm aus. Hat ein Feuerball auf Level eins eher die Zerstörungskraft eines Feuerzeugs, legt das lodernde Geschoss mit Level 20 mühelos ganze Gebäude in Schutt und Asche.

    Natürlich verändert sich auch das Erscheinungsbild Ihres Helden im Verlauf des Abenteuers. Über 1.000 Unique Items gibt es zu finden. Einen Großteil davon knöpfen Sie erschlagenen Feinden ab. Die extragroße Streitaxt finden Sie aber nicht bei einem dahergelaufenen Wolf. Hier soll Titan Quest realistischer werden. Es gibt keine Tiere, die ganze Rüstungsteile verschluckt haben. Und wenn ein Gegner mit einem besonderen Gegenstand kämpft, finden Sie diesen auch, sobald der Knilch niedergestreckt ist. Sie bekämpfen also nicht einen Soldaten mit Flammenschwert und bekommen nur einen lumpigen Holzknüppel.

    Eigene Mythologien

    Zum Mehrspielermodus schweigt sich Iron Lore noch aus. Bekannt ist, dass bis zu acht Spieler auf Monsterjagd gehen können. Die Abenteuerspielplätze kann übrigens jeder selbst erstellen. Zusammen mit Titan Quest soll nämlich ein Leveleditor erscheinen, der ebenso einfach zu bedienen ist wie vergleichbare Werkzeuge für Echtzeit-Strategiespiele.

    David Bergmann

  • Titan Quest
    Titan Quest
    Publisher
    THQ
    Developer
    Iron Lore Entertainment
    Release
    16.02.2009

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Titan Quest
Titan Quest
Wenn's Blizzard nicht selbst macht, dann macht's eben ein anderer Entwickler. Titan Quest soll den Höllenfürsten mit zeitgemäßer Grafik, unkompliziertem Spielablauf und vielschichtiger Charakterentwicklung in Rente schicken.
http://www.gamesaktuell.de/Titan-Quest-Spiel-38974/News/Titan-Quest-715605/
01.07.2005
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/v_titanquest_01_07eps.jpg
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