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  • Thief angespielt: Frische Spieleindrücke aus der PS4-Version

    Endlich durften wir eine komplette Mission des Ego-Stealthspiels Thief ausprobieren. Beim Raubzug als Meisterdieb sind es die leisen Momente, die uns den größten Spaß bescheren.

    Vor einiger Zeit spielten wir bereits ein paar Stunden lang das neue Thief aus dem Hause Eidos Montreal. Wir waren durchaus angetan, beklagten uns jedoch darüber, dass wir dabei lediglich eine Hub-Welt voller Nebenziele erkunden durften, aber keine der Story-Missionen spielbar war. Drum freute es uns, dass uns jüngst Publisher Square Enix mit einer brandneuen Vorab-Fassung für Playstation 4 besuchte und uns die erste Hauptmission des Schleich-Abenteuers spielen ließ.

    Raubzug auf dem Heimweg

    Der erste Auftrag des Meisterdiebs Garrett beginnt mit seiner Ankunft in einer namenlosen Stadt. Der Dieb stolperte bei seinem letzten Auftrag über seltsame Verschwörer, die sich mit dunklen Ritualen beschäftigten und eine Explosion verursachten, die Garretts Begleiterin verschlang und ihm selbst das Bewusstsein nahm. Wie viel Zeit seitdem vergangen ist, weiß Garrett nicht. Allerdings erkennt er seine Heimat kaum wieder. Eine brutale Stadtwache, Armut und die Angst vor einer Seuche plagen die Einwohner. Bevor Garrett mehr erfahren kann, muss er seinen Unterschlupf im Glockenturm aufsuchen – Ziel des ersten Levels. Ehrensache, dass er auf dem Weg dahin einen kleinen Raubzug einschiebt. Der örtliche Juwelier hat kürzlich eine edle Maske hergestellt und stellt sie stolz im Schaufenster aus. Deutlicher kann man Garrett kaum einladen.

    Spielt, wie ihr wollt

    Beim Start ins Spiel fällt uns erneut auf, wie gut das Huschen ins Spielgefühl passt. Per Tastendruck hastet Garrett einige Meter in eine Richtung eurer Wahl. Ideal, um von Schatten zu Schatten zu huschen und ein tolles Mittel, um ungesehen zu bleiben. Das Schleichen ist klar im Fokus des Spiels, auch wenn es einige moderne Spielhilfen gibt. Puristen haben übrigens die Möglichkeit, viele HUD-Elemente oder gar Features anzupassen. So lässt sich die Fokus-Energie, welche Kämpfe vereinfacht und per Tastendruck wichtige Objekte hervorhebt, deaktivieren, der Glanz von Schatzobjekten lässt sich abstellen, ihr verzichtet auf Heil-Items oder bremst gar Garretts Geschwindigkeit.

    02:36
    Thief: Probe-Schleichgang mit der PS4-Version

    Viele Wege führen zum Ziel

    Auf dem Weg zum Edelsteinhändler müssen wir aufgrund eines Gewitters sehr vorsichtig sein. Jeder Blitzschlag erhellt Garrett für einen Sekundenbruchteil, sodass er auch im Schatten gesehen werden kann. Das Schleichen und Klettern geht mit dem PS4-Gamepad gut von der Hand. Schnell kauern wir auf einem Dachgiebel gegenüber des Juweliergeschäfts und sondieren die Lage. Der PR-Mann von Square Enix verrät, dass es fünf verschiedene Möglichkeiten gibt, in den Laden zu gelangen. Wir finden vier davon. Wir können die Wachen auf der Straße bewusstlos schlagen oder gar ermorden und die Eingangstür knacken. Wir können uns zu einer Seitengasse schleichen und ungesehen die Hintertür aufbrechen. Oder wir klettern über Gerüste und Fassaden, was uns den Zugang zu einem offenen Fenster sowie einer kleinen Lüftungsluke erlaubt. Drinnen finden wir dann das, was wir von einem Thief-Spiel erwarten: Ein völlig frei begehbarer Schauplatz voller Beute, voller Möglichkeiten und bevölkert von einigen ahnungslosen Seelen. Am hörbaren Schnarchen merken wir, dass nicht alle Wachen ihre Arbeit gut machen.

    Aufmerksamkeit zahlt sich aus

    Schnell ist die einzige patrouillierende Wache ausgeschaltet und wir beginnen, die Auslagen des Ladens leer zu räumen. Mit einem Blick stellt Garrett jedoch fest, dass die Maske eine Fälschung ist. In der Kellerwerkstatt finden wir dann den Juwelier, in Selbstgespräche vertieft und bald bewusstlos auf dem Boden liegend. Hinter einem Bild entdecken wir einen Tresor und in einem Brief auf dem Tisch den passenden Zahlencode. Uns wird klar, dass Thief ein Spiel ist, das Disziplin, Geduld und Gründlichkeit belohnt. Wir spurteten zunächst an zu vielen Details vorbei – ignorierten verstreute Dokumente, Gespräche von Wachen oder Besonderheiten der Umgebung. Wer sich Zeit nimmt, all das zu studieren, der kommt zwar langsamer voran, aber er macht weniger Fehler und er weiß mehr über das, was ihn erwartet.

    Diese verzierte Maske ist die wichtigste Beute unseres Raubzugs. Doch es gibt mehr Schätze! Diese verzierte Maske ist die wichtigste Beute unseres Raubzugs. Doch es gibt mehr Schätze! Quelle: Bild: Square Enix

    Leise Töne, große Wirkung

    Als wir einen Gang zurückschalten und behutsam im Schatten lauern, um Ecken lugen und dem Schnarchen ins Obergeschoss folgen, fällt uns das feine Sound-Design des Spiels auf. Zuweilen baut Thief eine imposante Soundkulisse auf. Kameraschwenks und Kämpfe werden mit wuchtiger Musik begleitet. Doch sehr viel mehr beeindruckte uns, dass sich die Entwickler trauten, auch Platz für Stille zu lassen. Wenn ihr auf Zehenspitzen durch Schatten schleicht, Kerzen mit den Fingern ausdrückt und leise allerlei Wertsachen einsteckt, dann hört ihr nur Garretts leisen Atem, das dezente Rascheln seiner Kleidung und euren Dietrich, wie er die Schließzylinder eines Schlosses bewegt. Das baut eine fantastische Atmosphäre auf – gerade weil ein lautes Geräusch, etwa ein Fehlversuch beim Schlossknacken, die Schlafende Wache im Nebenraum aufwecken kann. Wir hoffen, in den späteren Levels wird genau diese Spannung weiter gefördert – vielleicht durch richtig schlaue Wachen? Die waren in der von uns gespielten Demo noch recht harmlos. Wir hoffen, später warten weitaus kniffligere Situationen auf uns.

  • Thief 4
    Thief 4
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Eidos
    Release
    28.02.2014
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Thief 4
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http://www.gamesaktuell.de/Thief-4-Spiel-15905/News/Thief-angespielt-Frische-Spieleindruecke-aus-der-PS4-Version-1101246/
12.12.2013
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