Review: The Witcher

Test Andreas Szedlak

Ist Euch Oblivion nicht hart genug? Gothic 3 bereits durchgespielt? Dann könnte Geralds Abenteuer genau richtig für Euch sein!

Review: The Witcher Neben den Kämpfen ist es vor allem die raue Mittelalter-Atmosphäre, die uns fesselt. Minigames lockern den Spielverlauf, Prostituierte buhlen (erfolgreich) um Geralts Gunst, NPCs werfen ihm heftige Beschimpfungen an den Kopf. Nichts erinnert an den polierten Hollywood-Schein vieler Konkurrenzprodukte. Noch besser: Die Handlungen des Helden beeinflussen den Spielablauf wirklich. Damit meinen wir nicht nur die drei unterschiedlichen Spielenden, sondern die Tatsache, dass Sie es nicht jeder Partei im Spiel recht machen können. Da kann es dann schon passieren, dass jemand nicht mehr mit Ihnen reden möchte und Sideqests für immer versperrt bleiben. Das animiert geradezu zum mehrmaligen Durchspielen. Richtig gestört haben uns hingegen die häufigen Ladepausen, die der Atmosphäre deutlich schaden und das viel zu kleine, frickelige Inventar, das zu allem Übel auch noch ohne Sortierfunktion daherkommt. Vielleicht schafft man es ja mit einem weiteren Patch, diese Mankos auszumerzen?

Wertung zu The Witcher (PC)

Wertung:

8.0 /10
Fazit


Das Kampfsystem rockt, die Atmosphäre auch, die Story geht ebenfalls in Ordnung. Die restlichen Mängel sind allesamt klein, doch in der Summe spürbar. Zum Beispiel wurden viele NPCs einfach geklont, die deutsche Sprachausgabe ist mies, hier und da gibt’s noch immer Bugs und das Alchemie-Feature (Tränke brauen) ist zu umständlich. Dass die Wertung dennoch relativ hoch ist, zeigt, wie gut der Titel ohne die Fehler hätte werden können. Noch mehr Infos und Screenshots findet Ihr in Games Aktuell 12/2007, jetzt am Kiosk!

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