Review: The Witcher

Test Andreas Szedlak

Ist Euch Oblivion nicht hart genug? Gothic 3 bereits durchgespielt? Dann könnte Geralds Abenteuer genau richtig für Euch sein!

Review: The Witcher Eigentlich wollten wir Ataris The Witcher schon früher testen, doch die Version war noch zu fehlerbehaftet, um etwas über die endgültige Qualität aussagen zu können. Also warteten wir den ersten Patch ab, denn dieser behob laut Hersteller schon satte 200 Bugs. Die gröbsten Fehler wurden korrigiert, doch einige Mängel blieben davon unangetastet. Kommen wir aber erst mal zur Einführung für diejenigen, denen der Titel so gar nichts sagt

Derbe Fantasie

Review: The Witcher Im Gegensatz zu Tolkiens familientauglicher Mittelerde geht es in der Witcher-Welt ziemlich derb zur Sache. Sie steuern keinen strahlenden Helden, sondern einen verdorbenen Drecksack. Wohl auch deshalb ist das Spiel nicht für Jugendliche freigegeben. Gewalt, Sex, verfeindete Fraktionen und gesalzene Dialoge gibt’s zuhauf, wobei die deutsche Sprachausgabe nicht wirklich prickelt. Zum Glück ist die Disc multilingual und wir empfehlen Ihnen deshalb die englische Synchro. Wenn man es mit einem seiner Genre-Vertreter vergleichen müsste, dann am ehesten mit der Gothic-Reihe. Sie steuern Geralt aus der Iso- oder Verfolger-Perspektive, unterhalten sich mit NPCs, absolvieren Minispielchen, dezimieren Gegnerhorden, sacken Gold ein, geben es wieder aus und investieren Erfahrungspunkte in den Ausbau ihrer Fähigkeiten.

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