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  • Test: The Show

    In einem Fernsehspektakel auf Leben und Tod spielen Sie eine Doppelrolle: Als Echtzeit-Stratege in Science-Fiction-Schlachten und als Geheimagent in Kommando-Missionen.

    Videos erzählen die Story weiter und sorgen mit Werbung und News fürStimmung. Videos erzählen die Story weiter und sorgen mit Werbung und News fürStimmung. Stellen Sie sich vor, Thomas Gottschalk lässt sich zum König von Bayern krönen und erklärt die Unabhängigkeit des Weißwurststaats. Um die geknechteten Untertanen bei Laune zu halten, ruft der Moderator eine Fernsehgala ins Leben, in der es Regierungstruppen und Systemgegner mit Sturmgewehren und Kampfrobotern so richtig krachen lassen -- so virtuell die Schlachtfelder, so real sind Leben und Tod.

    So in etwa haben sich die Tübinger Entwickler von Sixteen Tons die Story von The Show ausgedacht. Nur dass der Schauplatz Kalifornien und der Fernsehstar Lou Baxter heißt. Sie sollen nun in der Rolle des Geheimagenten Frank Harris die Show infiltrieren, die Armee der Gesetzlosen zum Sieg führen und den Machenschaften Baxters das Handwerk legen, auf dass der Sonnenstaat wieder in die Arme der USA zurückkehre.

    Der Punkt ist der Schlüssel

    Als erfahrener Genre-General werden Sie in The Show viel Bekanntes wieder entdecken. Sie stampfen Ihr Lager aus dem Boden, bilden Soldaten aus, schrauben Kampfroboter zusammen, rüsten Ihre Truppen mit neuen Technologien auf und überrennen schließlich den Gegner.

    Für die Kommandomissionen dringen Sie in die Eingeweide der Show-Insel vor. Für die Kommandomissionen dringen Sie in die Eingeweide der Show-Insel vor. Als ebenso ungewohnt wie fordernd entpuppt sich allerdings das Ressourcensystem. Auf sämtlichen Schlachtfeldern findet sich eine Handvoll Außenposten. Je mehr Sie erobern, desto mehr Geld strömt in Ihre Kriegskasse und desto weniger in die gegnerische. Offensives Vorgehen wird also belohnt. Wer sich einigelt, verliert. Der Clou: Das Geld fließt nur so lange, wie die Schlüsselpunkte mit dem Hauptquartier verbunden sind. Das bedeutet zum einen, dass Sie die Rohstofflager der Reihe beanspruchen müssen. Es eröffnet Ihnen aber auch die Möglichkeit, das gegnerische Netz durch die Einnahme eines wichtigen Knotenpunkts zu unterbrechen.

    Licht, Kamera, Hinterhalt!

    In solchen Massenschlachten verhaken sich unsere Einheiten gelegentlich ineinander oder in der Umgebung; die Wegfindung gehört zu den technischen Schwachpunkten von The Show. In solchen Massenschlachten verhaken sich unsere Einheiten gelegentlich ineinander oder in der Umgebung; die Wegfindung gehört zu den technischen Schwachpunkten von The Show. Durch zahlreiche Skript-Sequenzen gewinnen die Einsätze noch weiter an Dynamik. Einmal stehen unsere Streitkräfte kurz vor der gegnerischen Offiziersmesse, da fällt uns ein Kommandotrupp in den Rücken. Ein andermal entpuppt sich ein scheinbar unverteidigter Vorposten als hundsgemeine Mausefalle. Derlei Drehbuch-Attacken sorgen einerseits für Abwechslung und Spannung und helfen dem ansonsten nicht übermäßig cleveren Computer-General auf die Sprünge. Andererseits zwingen uns die unvorhersehbaren Überfälle zum regelmäßigen Abspeichern -- und gelegentlich zum Spielstand-Laden, denn gerade im späteren Spielverlauf steigt der Schwierigkeitsgrad rapide, und wir können uns keine Überraschungen leisten.

    Agent und General

    Zum einen sollen Sie also unter dem Tarnmantel eines gewöhnlichen Gefangenen in der Show mitkämpfen und die Regierungssöldner in offenen Echtzeit-Schlachten schlagen. Zum anderen im Geheimen die Sendung und Baxters Regime sabotieren. Während der Fernsehkrieg auf der holografischen Bühne ausgefochten wird, steigen Sie für die Kommandomissionen in die Eingeweide der künstlichen Insel hinab, die als Austragungsort der Show dient. In den meisten Levels haben Sie also gleich zwei Primäraufgaben zu erfüllen, die Sie nicht selten gegeneinander abwägen müssen. Beispiel: In einer Mission können Sie Ihren Streitkräften durch einen Abstecher in die Unterwelt desFernseheilands bessere Waffen verschaffen, müssen dazu allerdings Truppen abziehen, die Sie eigentlich dringend für die Verteidigung Ihrer Außenposten brauchen ...

    Alles nur Show

    Schon der extralange Eröffnungsfilm lässt ahnen, wie stark sich The Show auf seine Science-Fiction-Story stützt, die entfernt an Stephen Kings Running Man erinnert. Im Spielverlauf spinnen gut gemachte Zwischensequenzen sowie Einspielungen während der Gefechte die Geschichte weiter. Moderator Lou Baxter kommentiert das Spielgeschehen, feuert etwa die Show-Söldner an, beklagt Langeweile oder verspottet die Spielertruppen, wenn die sich mal eine blutige Nase holen.

    Auch Spielumgebung und Truppen untermalen das Fernsehthema: Da umschwirren automatische Kameras die Kämpfer, werden auf den Schlachtfeldern Werbetafeln eingeblendet, und die Kontrahenten erinnern mit ihren bunten Rüstungen eher an TV-Gladiatoren als an Soldaten. Den Outlaws steht das an Wikinger erinnernde Team »Northland Force« und die »Ancient Force« im Inka-Look gegenüber. Wobei sich die Truppen größtenteils nur optisch voneinander absetzen, wie der mäßige Multiplayer-Modus beweist, in dem alle Fraktionen spielbar sind.

    Auftrittsschwach

    Technisch spielt The Show im Mittelfeld. Die Grafik glänzt vielleicht nicht mit Gimmicks, dafür mit dem erwähnt stimmigen Design und unzähligen witzigen Details am Spielfeldrand. In der Klangabteilung fallen vor allem die guten Synchronsprecher positiv auf. Die Steuerung hält sich weitgehend an Standards, auch wenn manche Spezialfunktionen eher umständlich zu erreichen sind. Mängel verzeichnen wir vor allem im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

  • The Show
    The Show
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Sixteen Tons
    Release
    08.10.2008

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The Show
Test: The Show
In einem Fernsehspektakel auf Leben und Tod spielen Sie eine Doppelrolle: Als Echtzeit-Stratege in Science-Fiction-Schlachten und als Geheimagent in Kommando-Missionen.
http://www.gamesaktuell.de/The-Show-Spiel-38267/Tests/Test-The-Show-723308/
01.04.2007
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