Der Herr der Ringe - Die Eroberung: Review

Test Nicole Knelleken

Der große Kampf zwischen Gut und Böse ist auf dem kleinen DS gelandet. Dort ist er eindeutig... böse!

Der Herr der Ringe: Die Eroberung (DS) Der Herr der Ringe: Die Eroberung (DS) Die Intromusik, eine abgespeckte Version der originalen Filmsounds von Howard Shore, verschafft dem Spiel einen kurzen Moment Respekt und verbreitet unter Hobbit-Sympathisanten nostalgische Gefühle. Das wird bei dem Rest des Games schon etwas schwieriger. Die Kampagne umfasst zweimal sechs Levels, wahlweise auf der Seite des Lichts oder bei den finsteren Sauron-Gesellen. Bevor ihr aber als fiese Schergen agieren dürft, müsst ihr vorher den guten Weg beschreiten. Spielerisch ist es bis auf ein paar Kleinigkeiten fast egal, auf wessen Seite ihr steht. Eurem wagemutigen Helden stehen drei Charakterklassen zur Auswahl: Kämpfer, Zauberer oder Bogenschütze. Die feindlichen Truppen werden wahlweise via Touchscreen oder traditioneller Steuerung niedergeschnetzelt. In der Spielpraxis greift man gerne auf die Knöpfchen zurück, denn die Navigation mit dem Stylus endet oft in einem Desaster, die Eingabe-Erkennung arbeitet zu ungenau. Die Otto-Normal-Steuerung bereitet dem Spieler ebenfalls Scherereien, die Auswahl der Einheiten wird damit sehr umständlich.

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