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  • The Evil Within: Zwei neue Kapitel des Horror-Schockers auf PC gespielt

    Cooles, widerliches Rätsel: In abgetrennten Köpfen mit freigelegtem Gehirn müsst ihr an den richtigen Stellen Sonden einführen. Quelle: Bethesda

    The Evil Within: Wir haben die PC-Version des neuen Horror-Adventures von Resi-Entwickler-Legende Shinji Mikami gespielt. Freut euch auf knifflige Rätsel, eine mysteriöse Story, nervenaufreibende Schockmomente und brutale Splatter-Effekte!

    Shinji Mikami, Erfinder der Resident Evil-Reihe, ist nicht wirklich glücklich mit der Entwicklung des Survival-Horror-Genres. Im Rahmen einer exklusiven Veranstaltung vor einem Jahr, bei der er sein neuestes Werk The Evil Within erstmals vorstellte, monierte er, dass viele der aktuellen Spiele in diesem Bereich "sich mehr und mehr ins Action-Genre bewegen". Klar, dass er damit auf Resident Evil 6 abzielte, das wegen des ballerlastigen, rätselarmen Gameplays mit den alten Teilen der Serie nicht mehr viel gemein hat. Sein Projekt The Evil Within bezeichnete er hingegen als Rückkehr zu alten Resi-Idealen und als "puren Survival Horror". Was er uns damals präsentierte, erinnerte in vielerlei Hinsicht sehr an alte Resident Evil-Spiele. Nach der Ankündigung war es eine Zeitlang sehr ruhig um den Titel. Ein Trailer hier, ein paar Bilder da, mehr gab es nicht zu sehen. Als uns Publisher Bethesda Mitte Mai nach Frankfurt einlud, um den Titel erstmals anzuspielen, waren wir natürlich sofort Feuer und Flamme.

    Was für ein Höllentrip!

    Im Rahmen der Veranstaltung durften wir Teile der Kapitel vier und acht von The Evil Within ausprobieren. In die richtige Stimmung brachte uns ein Einführungsvideo, das aus zuvor veröffentlichten Spielsequenzen bestand. Was große Teile der Story angeht, halten sich die Entwickler sehr bedeckt und auch unsere Anspiel-Session brachte wenig neue Erkenntnisse. Protagonist von The Evil Within ist der Polizist Sebastian Castellanos, der zusammen mit Kollegen zu einem Notfall in einer Nervenheilanstalt gerufen wird. Dort findet er leere Streifenwagen, jede Menge Leichen und pures Chaos vor. Ehe er sich's versieht, wird er gefangen genommen und erlebt einen wahren Horrortrip durch eine Schreckensdimension, die nur einem kranken Geist entsprungen sein kann. Fortan trachten ihm lebende Tote und absurde Monster nach dem Leben. Und immer, wenn er glaubt, er hätte etwas erreicht, fängt alles in einem anderen, noch obskureren Teil der Horror-Welt wieder von vorne an.

    Video-Preview: The Evil Within gespielt

    03:16
    The Evil Within: Zwei brandneue Kapitel des Horroradventures auf PC angespielt

    Brandheiße Infos

    Im vierten Kapitel suchen Sebastian und sein zeitweiliger Begleiter (ein zwielichtiger Arzt) einen Jungen, der eng mit den seltsamen Vorkommnissen in Verbindung steht. Ihr Weg führt sie in ein heruntergekommenes, eingezäuntes Dorf, wo zombieartige Gestalten eine schreiende Frau gerade auf einen riesigen Scheiterhaufen aus brennenden Leichen werfen – gespenstisch!
    Fallen spielen eine wichtige Rolle in The Evil Within. Hier wird der Held in eine fiese Zermalmungsfalle gezogen und kann sich nur befreien, wenn er unter Zeitnot einen bestimmten Schalter mit einer Kugel trifft. Fallen spielen eine wichtige Rolle in The Evil Within. Hier wird der Held in eine fiese Zermalmungsfalle gezogen und kann sich nur befreien, wenn er unter Zeitnot einen bestimmten Schalter mit einer Kugel trifft.
    Wie man bei der Erkundung der kleinen Siedlung vorgeht, bleibt dem Spieler überlassen. Folgen wir dem Arzt in das größte Gebäude oder untersuchen wir erst ein wenig die Umgebung? Wir entscheiden uns für Letzteres, schließlich sind Waffen, Munition, Heilungsutensilien und Streichhölzer äußerst dünn gesät. "Wofür braucht man denn Streichhölzer?", fragt ihr euch jetzt bestimmt. Damit steckt ihr Gegner in Brand und sorgt so dafür, dass sie euch nicht erneut heimsuchen! Ebenso begrenzt wie die Items im Spiel ist auch die Tragefähigkeit eures Helden. Er kann einige Waffen und ein bisschen Munition mit sich tragen, ist aber kein Packesel. Wer sich richtig gut umschaut, wird an vielen Stellen Gläser mit einer ominösen grünen Flüssigkeit finden. Damit lassen sich über ein Upgrade-System neue Fähigkeiten (Perks) für euren Helden freischalten. Details dazu wollte uns Bethesda noch nicht verraten.

    Lauf, Sebastian, lauf!

    Dass Weglaufen und Verstecken sehr gute Strategien zum Überleben sind, findet man in The Evil Within sehr schnell heraus. Die Entwickler meinen es mit dem Begriff Survival Horror durchaus Ernst und konfrontieren euch oft mit einer Vielzahl von Gegnern, die ihr nicht ohne Weiteres oder gar nicht ausschalten könnt. Hier kommt ein weiteres, wichtiges Element ins Spiel: Fallen. Diese könnt ihr selbst herstellen und an strategisch guten Stellen platzieren, um gleich mehrere Gruselgestalten auf einmal aufzuhalten oder auszuschalten. Das nötige Material dafür ist über die Levels verteilt. An vielen Orten erwarten euch zudem bereits aufgestellte Fallen, die ihr für eure Zwecke verwenden könnt, sofern ihr sie nicht bereits unbedacht selbst ausgelöst habt. Viele dieser Fallen lassen sich übrigens auch entschärfen und einsammeln. Um beispielsweise einen Sprengsatz mit Bewegungssensoren auszuschalten, müsst ihr euch dem Teufelsapparat im Schleichmodus nähern. Wie das Upgrade-System war übrigens auch die Fallenherstellung in der anspielbaren Version deaktiviert.

    Zwischen brutal und echt widerlich

    Eine Stelle im vierten Kapitel war geradezu ideal geeignet, um ein wenig mit den Fallen herumzuexperimentieren. Gerade noch hatten wir einige unheimliche Begegnungen mit seltsamen Gestalten hinter uns gebracht und schließlich den gesuchten Jungen gefunden, da verfrachtete uns das Spiel in seiner unnachahmlichen Art plötzlich an einen ganz anderen Ort. Das Bild flackert und wir finden uns in einem stockdunklen Kellergewölbe wieder. Das wäre ja alles noch okay, stünden wir nicht bis zur Hüfte in einer ekligen Blutsuppe, umringt von fürchterlich verstümmelten Kadavern. Hätten wir doch besser unsere Laterne, mit der wir Licht in jedes Dunkel bringen können, mal nicht angemacht ...

    Eine ganz andere Szenerie erwartet uns im achten Kapitel. Hier gilt es ein altes Herrenhaus zu erforschen (Hallo, Resi 1!) und diverse Rätsel zu lösen. Um eine schwere Eisentür zu öffnen, müssen wir drei bestimmte Maschinen finden und in Gang bringen. Pikantes Detail: Um einen solchen Apparat zu aktivieren, führen wir Nadelsonden in das freigelegte Hirn eines abgetrennten menschlichen Schädels ein – alles unter dem flehenden Blick des Opfers. Wo genau wir den Einstich machen müssen, erschließen wir uns anhand eines daneben liegenden Diagramms. Zwei Gehirne finden wir ohne Weiteres. Um an das dritte zu kommen, müssen wir eine geheime Tür öffnen, deren Scheibenschlösser entfernt wurden. Wir finden die benötigten Teile an anderer Stelle unterhalb von Bildern, auf denen Personen zu sehen sind. Ob das eine Bedeutung hat? Während sich die Tür auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad einfach öffnet, wenn man die Scheiben einsetzt, müssen wir auf der zweiten von vier Stufen noch einen Code eingeben. Schnell wird klar, dass sich dieser aus der Zahl der Personen ergibt, die auf zuvor genannten Gemälden zu sehen sind.

    The Evil Within: Neuer Trailer

    01:03
    The Evil Within: Blanker Horror für die Test-Spieler

    Speichern wie in alten Resi-Teilen

    Mysteriöser Verfolger: Eine tödliche, unbesiegbare Geistergestalt namens Ruvik taucht in unregelmäßigen Abständen auf, um euch für kurze Zeit nachzustellen. Mysteriöser Verfolger: Eine tödliche, unbesiegbare Geistergestalt namens Ruvik taucht in unregelmäßigen Abständen auf, um euch für kurze Zeit nachzustellen. Im Rahmen der Herrenhaus-Erkundung bekommen wir auch die Gelegenheit, das Schleich-Gameplay auszuprobieren. Funktionierte ganz gut, wir haben aber nicht begriffen, warum uns die Monster oft auch erkennen, wenn wir still in der dunkelsten Ecke des Raums verharren.
    Neben anderen Schockmomenten und einem zufällig auftretenden unbesiegbaren Feind, vor dem wir nur weglaufen können, tappen wir im unheimlichen Gemäuer auch in eine besonders fiese Zermalmungsfalle, die wir unter Zeitdruck ausschalten müssen. Wer hier versagte, verlor in der vorliegenden Version, dank eines freundlich gesetzten Checkpoints kaum Zeit. Im fertigen Spiel soll es zwar auch Speicherpunkte geben, aber in anderer Form. Um euren Spielfortschritt zu sichern, müsst ihr im fertigen Spiel einen der rar gesäten Speicherräume finden. Für den Speichervorgang sind dann aber keine Farbbänder oder andere Gegenstände vonnöten.

    Stimmige Atmosphäre

    Was wir bei Bethesda in Frankfurt zocken durften, machte durchweg einen sehr guten Eindruck, wenngleich uns die anspielbare Fassung (PC-Version mit Xbox-360-Controller) in technischer Hinsicht nicht vom Hocker haute. Kleinere Darstellungsprobleme und nicht immer hoch aufgelöste Texturen sollten die Entwickler in den Wochen vor dem Release von The Evil Within am 29. August aber in den Griff bekommen. Die tolle Atmosphäre leidet jedenfalls in keiner Weise unter der leicht altbacken wirkenden Optik des Spiels, die von den Entwicklern durch einen allgegenwärtigen Grießelfilter kaschiert wird. Dazu passend sind auch Benutzerführung, Steuerung und Bildschirmanzeigen aufs Allernötigste reduziert. Ein dezentes HUD in der linken oberen Bildschirmecke informiert euch über die ausgerüstete Waffe, den Gesundheitszustand eures Helden und seine verbleibende Ausdauer.

  • The Evil Within

    The Evil Within

    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Tango Gameworks
    Release
    14.10.2014
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
    Von dantealexdmc5
    - Du sagst ey... schon allein in Oktober, Batman Arkham Knight in November Call of Duty Advance Warfare und in…
    Von I3uschi
    Hört sich auf jeden Fall gut an und hoffentlich verkauft es sich gut.Nur so als kleinen Arschtritt gegen die letzten…
    Von D1rtbAg
    Hatte davon gar nichts mitbekommen, bis ich auf FB von GameStop darauf hingewiesen wurde. So ein Schei**! Im…

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    • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel

      • Von dantealexdmc5
        Zitat von D1rtbAg
        Hatte davon gar nichts mitbekommen, bis ich auf FB von GameStop darauf hingewiesen wurde. So ein Schei**! Im Oktober/November/Dezember kommen schon so gute Spiele. Wann soll man das alles spielen? :(
        - Du sagst ey... schon allein in Oktober, Batman Arkham Knight in November Call of Duty Advance Warfare und in Dezember wer weis was noch kommt ey... echt zum kotzen man.
      • Von I3uschi
        Hört sich auf jeden Fall gut an und hoffentlich verkauft es sich gut.

        Nur so als kleinen Arschtritt gegen die letzten beiden verkorksten Resident Evil-Mega-Action-aber-0-Angst-&-Schrecken-Hauptsache-Mainstream Teile. 
      • Von D1rtbAg
        Zitat von Ash2X
        ...und dennoch wurde es jetzt auf 24.10. verschoben...ist ein Trend XD
        Hatte davon gar nichts mitbekommen, bis ich auf FB von GameStop darauf hingewiesen wurde. So ein Schei**! Im Oktober/November/Dezember kommen schon so gute Spiele. Wann soll man das alles spielen? 
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The Evil Within
Zwei neue Kapitel des Horror-Schockers gespielt
The Evil Within: Wir haben die PC-Version des neuen Horror-Adventures von Resi-Entwickler-Legende Shinji Mikami gespielt. Freut euch auf knifflige Rätsel, eine mysteriöse Story, nervenaufreibende Schockmomente und brutale Splatter-Effekte!
http://www.gamesaktuell.de/The-Evil-Within-Spiel-17116/News/Zwei-neue-Kapitel-des-Horror-Schockers-gespielt-1122619/
27.05.2014
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