The Elder Scrolls 5: Skyrim (X360)

Release:
11.11.2011
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Bethesda Softworks

The Elder Scrolls 5: Skyrim im Test für Xbox 360 - Gigantischer Umfang, packende Atmosphäre - Ab heute erhältlich

11.11.2011 18:01 Uhr
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Neu
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Gigantisch, einfach gigantisch! Die Spielwelt von The Elder Scrolls V: Skyrim lädt zum Erkunden, Entdecken und Erleben ein. Wir haben uns nicht lange bitten lassen und uns ins Abenteuer gestürzt - lest in unserem Test alles über Skyrim, das Open-World-Rollenspiel des Jahres!

The Elder Scrolls 5: Skyrim im Test für Xbox 360. Solange die Drachen nicht landen oder zu Fall gebracht werden, sind sie schwierig zu bekämpfen. (Xbox 360) The Elder Scrolls 5: Skyrim im Test für Xbox 360. Solange die Drachen nicht landen oder zu Fall gebracht werden, sind sie schwierig zu bekämpfen. (Xbox 360) [Quelle: Videogameszone] The Elder Scrolls V: Skyrim im Test für Xbox 360! Die Elder-Scrolls-Reihe steht wie kaum eine andere Serie für wochenlangen Spielspaß, für eine riesige, faszinierende Spielwelt und Freiheiten beim Entwickeln des eigenen Charakters. Für unseren großen Test von Skyrim haben wir Drachen erschlagen, Magie erlernt, Schlösser geknackt, Freundschaften geschlossen, Banditen dingfest gemacht und Hügelgräber geplündert.

Wer spoilerfrei über The Elder Scrolls V: Skyrim informiert werden möchte, der kann den Test gefahrlos lesen – auf der dem Test folgenden, gekennzeichneten FAQ-Seite behandeln wir unter anderem feinere Unterschiede zwischen den Vorgängern und Skyrim. Und jetzt geht es los mit dem spoilerfreien Mega-Test des Mega-Rollenspiels!

Das hat uns an The Elder Scrolls V: Skyrim gefallen:

Flexibilität beim Skillen
Das Levelsystem funktioniert grundlegend anders als in den Vorgängern. Ihr wählt keine Hauptfertigkeiten mehr, die euch Boni auf Attribute geben, wenn ihr im Level aufsteigt. Stattdessen trägt jede gesteigerte Fähigkeit – ob Schleichen, Bogenschießen oder Zerstörungszauber – zum Stufenfortschritt bei. Habt ihr genügend Fertigkeiten verbessert, levelt ihr auf und verteilt einen Bonus auf eines der insgesamt drei Attribute: Magicka, Lebensenergie und Ausdauer. Investiert ihr in Ausdauer, erhöht sich zudem eure Tragfähigkeit. Alle anderen Attribute wurden wegrationalisiert, was allerdings nicht schlimm ist, da die Boni-Vergabe nach Hauptfertigkeiten in den Vorgängern sehr einschränkend wirkte.

Zur Flexibilität trägt außerdem bei, dass euer Sternzeichen, das ebenfalls gewisse Boni bietet, jederzeit gewechselt werden kann. Ihr müsst dazu nur die entsprechenden Sternzeichen-Steine aufsuchen und aktivieren. Vom Dieb zum Magier umzuschulen ist somit kein Problem. Und auch die Perks, in Skyrim Talente genannt, sorgen für Abwechslung. Bei jedem Stufenaufstieg verteilt ihr einen Talentpunkt, den ihr in die gewünschte Fertigkeit investiert. Beim Bogenschießen könnt ihr zum Beispiel das Talent "Adlerauge" aktivieren, mit dem ihr fortan zoomen könnt (Vorsicht, das geht auf die Ausdauer!). Voraussetzung ist aber ein bestimmter Wert dieser Fähigkeit, ihr könnt also nicht von Anfang an das beste Talent freischalten, sondern müsst euch den Skilltree hocharbeiten und fleißig trainieren. Natürlich könnt ihr euren Talentpunkt auch aufsparen und später setzen, wenn ihr in einer Fertigkeit besser geworden seid. Insgesamt ist das neue Skillsystem sehr gut gelungen, da es erfrischend viel Spielraum für die Entwicklung des eigenen Charakters bietet und es so leichter fällt, mit nur einer Spielfigur mehrere Facetten des Games zu erleben.

Viel zu entdecken/eine tolle Spielwelt
Skyrim ist ungefähr so groß wie das Kaiserreich im Vorgänger. Allerdings gibt es viel mehr zu entdecken, statt langweiligen Höhlen und Minen erfroscht ihr unter anderem Dwemer-Ruinen, Mühlen, Hügelgräber, Brauereien, Schreine und andere verstreute Ziele. Und auch wenn in der nördlichen Provinz Skyrim raues Klima herrscht, ist die Umgebung vielfältig: Neben Hochmooren, Tundra und Kiefernwald besucht ihr die von Eisschollen strotzende Küste und schneebedeckte Berge. Und die Zahl der Quests ist deutlich angestiegen – ihr habt so gut wie immer etwas zu tun. Dank immer neu generierender Quests könnt ihr euch theoretisch ewig mit Skyrim beschäftigen. Das Setting ist außerdem deutlich unverbrauchter als die idyllische Standard-Fantasy-Welt von Oblivion, auch wenn es nicht ganz an die fremdartige Vulkaninselnatur von Morrowind heranreicht. Fallout-Fans könnten sich angesichts der scheinbar endlosen Weiten der Karte eventuell verloren vorkommen – statt eine kleine, komprimierte Map zu bieten, verbringt ihr in Skyrim locker 50 Stunden, ohne alle Hauptstädte besucht zu haben.

The Elder Scrolls 5: Skyrim - Das Nordlicht sorgt für eine tolle Atmosphäre. The Elder Scrolls 5: Skyrim - Das Nordlicht sorgt für eine tolle Atmosphäre. [Quelle: Videogameszone] Stimmiges Weltdesign
In Skyrims Seen und Flüssen tummeln sich jetzt Fische, und die Fauna interagiert. Ihr könnt zum Beispiel beim Waldspaziergang beobachten, wie ein Rudel Wölfe ein Rentier reißt. Oder ihr sammelt die Fügel diverser Insekten. Von der Architektur, die sich von Stadt zu Stadt unterscheidet bis zur Pflanzen- und Tierwelt merkt ihr an jeder Ecke, wieviel Liebe zum Detail bei der Gestaltung des Reichs Skyrim geflossen ist. Zur Magie von Skyrim tragen außerdem die dynamischen Wetter- sowie Tag- und Nachtwechsel bei, die ebenfalls dafür sorgen, dass sich die Welt wunderbar lebendig anfühlt.Auch die Charaktere, die dieses Ecke des Landes Tamriel bewohnen, sind lebendiger und interessanter als ein Großteil der Einwohner der anderen Elder-Scrolls-Reiche – und das führt uns auch schon zum nächsten Punkt.

Individuelle Dialoge
Anstatt die NPCs von Skyrim mit Standard-Fragen zu belästigen, könnt ihr mit den meisten Einwohner individuelle Gespräche führen. Dabei kommt deutlich mehr Charakter zum Vorschein als in den Vorgängern. So schließt ihr eure computergesteuerten Mitbewohner deutlich schneller ins Herz – oder beginnt, eine Abneigung zu hegen. Beispiel gefällig? Statt den Tavernenbesitzer nur nach Gerüchten, Verkaufsgegenständen oder einem Zimmer zu fragen, könnt ihr in Erfahrung bringen, wie die Gaststätte zum dem Namen gekommen ist, den sie trägt. Ebenfalls erfreulich: Die Dialoge sind nun vollständig (deutsch) synchronisiert, ihr müsst also nicht mitlesen, sondern nur zuhören. Anders als in der PC-Version (deren Test in Kürze folgt), ist die englische Tonspur in der Xbox-Version allerdings nicht enthalten. Besonders schön ist, wie die NPCs auf euch reagieren, wenn ihr euch ungewöhnlich verhaltet. Habt ihr vergessen, eine Hose anzuziehen werdet ihr sicher von den Einwohnern von Skyrim freundlich oder auch weniger freundlich darauf aufmerksam gemacht – oder eine Wache fordert euch auf, in der Nacht in der Stadt keine Drachenschreie zu benutzen, da dass die Leute nervös macht.

06:00
Skyrim im kommentierten Videotest
Redaktion

11.11.2011 18:01 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
03.03.2012 22:05 Uhr
Skyrim ist mega geil geworden besonders die Spielwelt. Es gefällt mir einfach 
Mitglied
Bewertung: 0
19.12.2011 21:05 Uhr
Gigantisch, einfach gigantisch! Die Spielwelt von The Elder Scrolls V: Skyrim, das Open-World-Rollenspiel des Jahres! 

Eins finde ich auch schade und zwar das Dovakhiin beim Reden keinen eigenen Ton bzw. Stimme besitzt!
Mitglied
Bewertung: 0
03.12.2011 17:03 Uhr
Ich finde das ist nicht wirklich meckern auf hohem Niveau, im Gegenteil. Die Probleme die Skyrim hat sind eigentlich leicht zu lösen und das macht Bethesdas Verhalten schon fragwürdig irgendwie. Das Interface ist aus der Hölle, wie sowas durchgehen konnte, einem überhaupt einfallen konnte ist mir ein Rätsel…