The Elder Scrolls 5: Skyrim - Umfangreiche Preview zum Kampfsystem
Elder Scrolls 5 setzt auf ein überarbeitetes Kampfsystem - wir meinen, ein deutlich verbessertes! (3)
In Elder Scrolls 5: Skyrim kommt ein überarbeitetes Kampfsystem zum Einsatz, das die Schwächen des Vorgängers Oblivion ausräumen soll. "Wir wollen euch mehr Taktik in die Hände legen", so Bethesdas Game Director Todd Howard gegenüber dem Game Informer. "Manchmal, wenn ich mir unsere früheren Kämpfe anschaue, sieht es aus wie ein Kampf mit Essstäbchen." Ganz so weit würden wir nicht gehen, denn die Kämpfe in Oblivion spielten sich durchaus dynamisch und spannend - zumindest am Anfang. Gegen Ende hin nimmt die Abwechslung aber spürbar ab, denn die Kämpfe wiederholen sich, die Auswahl an immergleichen Zaubersprüchen schränkt die Variationsmöglichkeiten ein und dann gibt es noch diesen einen Trick mit dem Zurücklaufen: Ist ein Gegner übermächtig, so konnten wir einfach den Rückwärtsgang einlegen, vor dem Gegner flüchten und ihn währenddessen unter Feuer nehmen. Wie Bethesda dieses Dilemma aus der Welt schafft, lest ihr in unserer Preview.
In Elder Scrolls 5: Skyrim könnt ihr beide Hände frei nach eurer eigenen Spielweise belegen. So ist es beispielsweise möglich, eine Kombination aus Schwert und Schild, zwei Schwerter oder Schwert und Zauberspruch zu equippen. Theoretisch sollten so auch exotische Kombinationen wie zwei Schilder gleichzeitig möglich sein, ob Bethesda solche Freiheiten ermöglicht - und ob diese überhaupt spielerischen Sinn ergeben - ist derzeit unklar. Um die Bedienung übersichtlich zu halten, können die einzelnen Belegungen der Hände mit einem clever gestalteten Menü schnell und bequem gewechselt werden.
Um zu verhindern, dass die Kämpfe irgendwann zur reinen Routine werden, will Bethesda mit dem Kampfsystem von The Elder Scrolls 5: Skyrim zurück zu den Wurzeln des Melee-Kampfes. Dafür wurde das Tempo der direkten Kämpfe verändert. Außerdem hat das Team in einer frühen Phase der Entwicklung Videos von Kämpfen gesehen, um sich so ein besseres Bild machen zu können. Mit Hilfe des Havok Behavior Animations-Systems ist es den Entwicklern gelungen, das Ungleichgewicht von Kämpfern besser darstellen. Um das zu erreichen wurden entsprechend schwankende Bewegungen und eine unruhige Kamera integriert. Die Kämpfe sollen nicht in reines Button-Mashing ausarten, wobei der mit den meisten Lebenspunkten gewinnt. Vielmehr ist es wichtig, auf die Verteidigung zu achten, da es sonst passieren kann, dass der Spielercharakter das Gleichgewicht verliert. Dadurch kann sich der Ausgang des Kampfes verändern. Für den Sieg soll es wichtig sein zu wissen, wann man blockt, angreift oder einfach nur seine Position hält.
Todd Howard zeigt die umfangreiche Karte des Spielgebietes Skyrim.
"Es liegt eine gewisse Brutalität darin (im Kampf), die einen Vorgeschmack darauf gibt, dass einer von [den Kontrahenten] sterben wird" erklärte Howard. "Die Idee, dass dort überall Gegner sind, die euch töten können, wird euch gefallen. Aber es fühlt sich nicht so an, als würde jemand sterben. Eben daran arbeiten wir." Nichts stellt diese Brutalität besser dar, als die Einführung von speziellen Tötungsanimationen. Abhängig von der Waffe, dem Gegner und den Kampfbedingungen, kann der Held einen Finishing Move ausführen, der Gegner stylisch ausschaltet. "Ihr werdet es später im Spiel sehr oft anwenden und es wird Spaß machen und motivieren", sagte Howard.
Wie bereits in Oblivion ist es die Entscheidung des Spielers, ob mit einem Schwert, einer Axt, einem Streitkolben oder einer zweihändigen Waffe gekämpft wird. Durch die Spezialisierung und häufige Verwendung einer Waffenart, lassen sich spezielle Fähigkeiten freischalten. So kann bei Schwertern die Chance auf kritische Treffer erhöht werden, Äxte können zusätzliche Blutungen herbeiführen und Keulen ignorieren die Rüstung, um zusätzlichen Schaden zu machen. Aber auch das Block-System haben die Entwickler überarbeitet, damit es weniger passiv angewendet wird. Es ist nun erforderlich, den Schild im richtigen Moment zu erheben, damit der Großteil des Schadens abgefangen werden kann. Halten Sie den Knopf für das Blocken gedrückt, führt der Charakter einen entsprechenden Schlag aus. Trifft dieser Schlag einen Gegner, während er angreift, wirft es ihn zurück und macht ihn zu einem guten Ziel. Auch Zweihandwaffen eigenen sich zum Blocken und für Blockschläge, allerdings sind sie nicht so effektiv wie Schilde. Charaktere die auf Schild und Schwert setzen, können auch spezielle Fähigkeiten für das Schild erlangen, wodurch der Schutz vor elementaren Zaubern verbessert wird. Im Gegensatz zu Oblivion ist es nicht mehr so einfach möglich, einem Angriff zu entgehen. Um zu fliehen, reicht es jetzt nicht mehr, einfach rückwärts vom Gegner wegzulaufen, da die Geschwindigkeit des Rückwärtslaufens deutlich reduziert wurde. In Elder scrolls 5: Skyrim ist es erforderlich, sich umzudrehen und dann mit Hilfe des Rennen-Knopfes vor dem Gegner davon zu laufen. Allerdings kann den Angriffen von langsameren Gegnern immer noch ausgewichen werden.
Auf der nächsten Seite geht es weiter mit der Magie, dem Fernkampf und Stealth-Angriffen.
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Mal schauen, wie gut sie das alles zusammenschustern werden.
auf jeden^^ tank inc xD
ohmann mit jedem bericht/text/news über das spiel fällt einem das warten immer noch schwerer