Review: The Elder Scrolls IV: Oblivion
Fantasy-Traum: Dank Bethesda darf sich die PlayStation3 schon wenige Wochen nach ihrem Europastart auf ein echtes RPG-Schwergewicht freuen.
Die PS3-Version in Ihrer vollen Pracht: Bis zum Horizont genießen Sie einen nahezu ungetrübten Weitblick, auch entfernt liegende Texturen wirken noch scharf.
Kein "Final Fantasy", kein "Dragon Quest" -- aber dennoch ein geniales Stück Software aus den USA! PS3-Käufer mit Rollenspiel-Faible erleben mit "The Elder Scrolls IV: Oblivion" ein Abenteuer der absoluten Spitzenklasse. Falls Sie tatsächlich noch nie was von dem Spiel gehört haben, hier ein kurzer Abriss: Das Ganze ist eine Art "GTA" vor Fantasy-Hintergrund. Sie bereisen also eine offene Spielwelt, absolvieren Missionen, plaudern mit Einwohnern und hauen noch viel mehr Monster platt. Mehr brauchen Sie eigentlich nicht zu wissen -- außer vielleicht, dass diese Mixtur brillant funktioniert und für regelrechte Suchtzustände sorgt.
Fachgerecht aufgehübscht
Kommen wir damit zu den Besonderheiten der PS3-Umsetzung. Bethesda hat im Vorfeld versprochen, nochmals an der grafischen Qualität des Spiels zu arbeiten. Das mag zwar übertrieben gewesen sein, einige Verschönerungen sind uns dann aber aufgefallen: So ist die Sichtweite vor allem im Vergleich zur Xbox360 deutlich besser. Wo auf der Microsoft-Kiste ganze Tempel ins Bild sprangen, genießen PS3-Besitzer einen unbegrenzten Weitblick. Zudem laden die Bereiche der Spielwelt etwas schneller nach. Inhaltlich hat der Sony-Neuling ebenfalls Vorteile, denn das auf PC und Xbox360 kostenpflichtige Add-on "Knights of the Nine" ist enthalten. Wermutstropfen: Das Zusatzpack "Shivering Isles" (linke Seite) kommt wohl nicht für die PS3.