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  • The Division angespielt: Spielerisch wie erhofft, aber mit Technik-Macken

    Lange war es still um Tom Clancy's The Division, bis Ubisoft zum offiziellen Hands-on lud. Ob der Titel hält, was er verspricht, klären wir in unserer Vorschau. Soviel vorweg: Technisch präsentierte sich die angespielte Konsolenversion durchwachsen. Auch die KI konnte nicht überzeugen. Doch die Kreuzung aus Shooter-Mechaniken und klassischen MMORPG-Elementen macht Laune.

    Man stelle sich vor, irgend­ein Spaßvogel entwickle einen Virus. Einen be­sonders aggressiven und oben­drein echt resistenten. Nur um ihn anschließend auf die Welt loszu­lassen und damit Millionen von Menschenleben auszulöschen. Un­wahrscheinlich, nicht wahr? Biolo­gische Kriegsführung ... wo kämen wir denn da hin!? Das Ganze ist so­gar so unwahrscheinlich, dass die Amerikaner im Jahre 2001 tatsäch­lich ein Programm namens "Dark Winter" durchspielten, das exakt diesen Fall, also den einer echten Pandemie, simulieren sollte. Das Ergebnis? Wir wären total am Ende!

    Basiert auf wahren Begebenheiten

    Was sich gerade anhört wie der ab­gedroschene Plot eines zweitklassi­gen B-Seuchen-Zombie-Streifens, ist wäre also leider harte Realität. Natürlich gab es keine Pandemie. Aber was, wäre ein solcher der Ernstfall eingetreten? Hätte der so­genannte "Worst Case" tatsächlich für eine weltweite Katastrophe ge­sorgt? An exakt dieser Stelle setzt Tom Clancy's The Division ein. Eine Seuche, die sich unter ande­rem auf Banknoten über weite Teile der Erde verbreiten konnte, forderte ihren Tribut und löschte die Popu­lation ganzer Metropolen aus. Wie das aussehen könnte, zeigt Ubisofts fiktives New York: Die Infrastruktur brach komplett zusammen.

    The Division basiert auf einer Simulation namens 'Dark
Winter' - das Spiel zeigt, wie die Menschheit tatsächlich abgeschnitten hätte. Autsch! The Division basiert auf einer Simulation namens "Dark Winter" - das Spiel zeigt, wie die Menschheit tatsächlich abgeschnitten hätte. Autsch! Quelle: Ubisoft Geplün­derte Geschäfte, zurückgelassene Autos, Leichensäcke und vom Leid gezeichnete Zivilisten zeichnen das Bild der verwüsteten Straßenzüge. Öffentliche Einrichtungen wie Sport­stadien wurden zu behelfsmäßigen Krankenhäusern umgebaut, um die vielen Kranken aufzunehmen, bis sie schlussendlich von Plünderern und anderen Kriminellen überrannt wurden und als überdimensiona­le Leichenhäuser endeten. Einige Winkel innerhalb der Stadt sind noch immer derart hochgradig ver­seucht, dass an einen Besuch ohne adäquate Schutzausrüstung nicht ansatzweise zu denken ist.

    Und wer nicht vom Virus dahingerafft wird, findet sein Ende womöglich durch die Hand eines der vielen Plünde­rer, der schwerbewaffneten "Riker" oder die Cleaner, die die Stadt mit Flammenwerfern "reinigen". Dass Überlebende in derarti­gen Extremsituationen nur selten an einem Strang ziehen, wissen wir ja dank Hits wie The Walking Dead oder Survival-Spielen wie DayZ oder H1Z1 inzwischen zur Genüge. Glücklicherweise gibt es uns, die Spieler, die als Agenten für Recht,­ Ordnung und ein klein wenig Hoff­nung sorgen.

    17:32
    The Division: Ausführliche Hands-on-Vorschau im Video
    Spielecover zu The Division
    The Division

    Endlich selbst Hand anlegen

    Nun warf Ubisoft während der ver­gangenen Monate ja nicht gerade mit neuem Material, etwa frischen Spielszenen, um sich ... und dann noch Gerüchte (!), laut derer sich auch das bereits in der Alpha Ge­spielte in einem angeblich desaströ­sen Zustand befinden soll. Umso hibbeliger waren wir, als Ubisoft zum offiziellen Anspiel-Dinér nach Malmö lud: Endlich selbst rein­zocken, endlich eine eigene Mei­nung bilden! Satte drei Stunden Singleplayer-Inhalte standen auf der Speisekarte. Getafelt wurde in 3er-Grüppchen, bestehend aus je zwei Redakteuren und einem Mit­glied des Entwicklerteams. Dabei schossen wir uns die ersten beiden Stunden auf Stufe 4 durch die verwüstete Großstadt, machten erste Erfahrungen mit Steuerung und De­ckungs-, sowie Skill-, Talent-, Mod-und Beute-System. Die letzten 60 Minuten wiederum steuerten wir ei­nen auf Level 20 gehievten Recken und machten unter anderem einen Abstecher in die bereits aus Vi­deos bekannte " Dark Zone" - das PvP-Gebiet im Herzen der einstigen Metropole.

    NEW YORK, NEW YOOOORK! Besonders stolz sind die Entwickler auf das zu großen Teilen detailgetreu nachgebaute New York, wie es nach einer Pandemie derartigen Ausmaßes aussehen würde. Wer die Stadt kennt, soll sich sogar schnell zurechtfinden und auch mit Sehenswürdigkeiten wie dem Madison Square Garden geizen die Designer nicht! NEW YORK, NEW YOOOORK! Besonders stolz sind die Entwickler auf das zu großen Teilen detailgetreu nachgebaute New York, wie es nach einer Pandemie derartigen Ausmaßes aussehen würde. Wer die Stadt kennt, soll sich sogar schnell zurechtfinden und auch mit Sehenswürdigkeiten wie dem Madison Square Garden geizen die Designer nicht! Quelle: Ubisoft Doch bevor wir euch nun un­sere ersten Eindrücke schildern, eine Sache vorneweg: Gemessen am tatsächlichen Umfang waren drei Stunden Spielzeit nicht an­nähernd genug, um Faktoren wie den gerade für "Open-World-Mul­tiplayer-RPGs" essenziellen Lang­zeitspielspaß realistisch beurteilen zu können. Auch fehlten Elemente wie beispielsweise das Handwerks­system noch komplett. Gespielt haben wir einige Hauptmissionen, sowie zahlreiche Neben-Objecti­ves und Zufalls-Begegnungen auf den Straßen der Stadt. Und bisher zeichnet sich Folgendes ab: Die technisch-optische Messlatte wird The Division nicht neu definieren. In Sachen Spielspaß jedoch hat der Titel das Zeug, ein echter RPG-Hit für Shooter-Fans zu werden ... aber auch das Potenzial, genau wie viele "Kollegen" des MMORPG-Genres sang- und klanglos in der Versen­kung zu verschwinden. Aber genug Vorgeplänkel, ab ins Geschehen!

    Aller Anfang ist ... non-linear

    Das gab's zu sehen
    Beim Hands-on in Malmö durften wir in 3er-Teams (zwei Redakteure und je ein Mitarbeiter) auf der Xbox One durch die Straßen des fiktiven New York ziehen. Die ersten zwei Stunden spielten wir mit Charakteren ab Stufe 4 und spielten beispielsweise die Missionen zur Freischaltung der verschiedenen Flügel unserer Operationsbasis, erledigten diverse Nebenziele und Zufallsbegegnungen. Die letzte Stunde der wechselten wir zu Stufe-20-Charakteren mit voll ausgebauten Skills und Mods sowie hochwertiger Ausrüstung und versuchten unser Glück in einer hochstufigen Mission inklusive knackigem Bosskampf als Finale.
    Im Anschluss an die vergleichsweise übersichtliche Charaktererstellung starteten wir in ein Beta-eigenes Kurztutorial, dass uns die grund­legende Steuerung näherbrachte: Gezielt und geschossen wird wie üblich mit den hinteren Schulter­tasten, nachgeladen mit X. Zum Sprinten drücken wir auf den lin­ken, für einen Wangenstreichler mit dem Gewehrkolben auf den rech­ten Stick. Ein Klick auf die Y-Taste wiederum lässt unseren Agenten zur Sekundärwaffe wechseln; hal­ten wir den Y-Button gedrückt, greifen wir zur zweiten Primärwum­me. Mit der rechten Digitaltaste bringen wir die Gesundheit unseres Agenten mit einem Medipack (falls vorhanden) auf Vordermann, mit der linken Taste des Steuerkreu­zes hingegen schnappen wir uns eine Granate, visieren ein Fleck­chen an und schmeißen unseren Widersachern den Sprengkörper vor die Füße - perfekt, um Gegner hinter Barrikaden auszuräuchern oder ins Freie zu treiben.

    Sind wir selbst das Ziel einer Granate, ret­ten wir uns mit einem schicken Hechter aus der Detonationszone. Besonderes Augenmerk hingegen liegt auf dem Deckungssystem. Das Prinzip dahinter dürfte dem Großteil aller Spieler zwar bekannt sein, Ubisofts Endzeitspektakel legt jedoch besonders großen Wert darauf und macht es entsprechend zum Kernelement eines jeden Feu­ergefechts. Mit einem Druck auf die A-Taste schmiegt ihr euch an so ziemlich jedes herumstehende Objekt an, um dahinter Schutz zu suchen und wahlweise mit Waffe im Anschlag oder blind aus der De­ckung auf gegnerische Schützen zu feuern. Visiert ihr dann ein anderes Hindernis an und haltet die A-Tas­te bis zur Ankunft gedrückt, läuft euer Charakter geduckt bis an sein neues Ziel und springt selbst­ständig über Hindernisse.

    Atmosphärisch ist die Spielwelt top - und nicht selten hinterlassen unsere Exkursionen ein flaues Gefühl in der Magengegend. Atmosphärisch ist die Spielwelt top - und nicht selten hinterlassen unsere Exkursionen ein flaues Gefühl in der Magengegend. Quelle: Ubisoft Gerade im Gruppenspiel erlaubt euch diese Art des Voranschleichens, Feinde zu flankieren, aus der Deckung he­raus mit Granaten für Unordnung zu sorgen oder einfach nur näher an Gegner heranzukommen, um sie mit einer eurer zahlreichen Zu­satzfähigkeiten zu schwächen. Wer hingegen meint, Rambo-like mitten durch Horden an schießwütigen NPCs stapfen zu müssen und dabei nicht gerade ein Schild in der Hand trägt, der schaut sich die Texturen von New Yorks Straßen schneller aus der Nähe an als erwartet. Und ist nicht gerade einer von bis zu drei Mitspielern in der Nähe, um euch aufzuheben, endet ein sol­cher Akt der Überheblichkeit nach nur wenigen Sekundenn in einem eurer freigeschalteten Safehouses, die primär als Social-Hub und Respa­wn-Punkt dienen.

    Die Stadt wiederaufbauen

    Als Agent ist es unsere Aufgabe, die Infrastruktur der Stadt wieder auf Vordermann zu bringen, medizini­sche Einrichtungen aufzubauen, Vorräte für die Überlebenden zu besorgen und natürlich Zivilisten in Not zu retten. Um eine Mission dieser Größe bewältigen zu kön­nen, braucht es ein Hauptquartier - und das "besorgen" wir uns direkt im Anschluss an besagtes Tuto­rial. In einer kurzen Schießerei, die einigen bereits aus dem Video der letztjährigen E3 bekannt sein dürfte, kämpfen wir uns an einer Gruppe Riker vorbei und machen Bekanntschaft mit unserem ersten Cleaner. Vier, fünf Magazinwechsel später befinden wir uns im Inneren des Gebäudes und erhalten drei Hauptmissionen, im Zuge derer wir die drei Hauptflügel der Einrich­tung aktivieren sollen: den Tech-, den Security- und den Medical-Flü­gel.

    Plünderer, Riker und Cleaner - diese Fraktionen sorgen regelmäßig für Ärger. Ob das für langanhaltenden Spielspaß reicht? Plünderer, Riker und Cleaner - diese Fraktionen sorgen regelmäßig für Ärger. Ob das für langanhaltenden Spielspaß reicht? Quelle: Ubisoft Wir haben uns zuerst durch den Madison Square Garden - nun das Madison Hospital - geschossen, der zuerst zum Lazaret umfunk­tioniert, später jedoch von Rikern überrannt und verwüstet wurde. Was ihr ab diesem Zeitpunkt aber letztlich tut, bleibt vollkommen euch überlassen - auch ob ihr allein oder in Begleitung anderer Spieler durch die Straßen zieht. Ihr ent­scheidet, in welcher Reihenfolge ihr die Abschnitte des Gebäudes in Schuss bringt. Ist ein Flügel einmal aktiv, stehen euch damit verknüpf­te Missionen zur Auswahl, die nicht nur die Story auf non-lineare Weise vorantreiben, sondern euch auch eine Art Spezial-XP gewähren, mit der ihr innerhalb eines Flügels weitere Einrichtungen öffnet und so spezielle Boni kassiert. Läuft eure medizinische Einrichtung erst einmal, könnt ihr mit ausreichend "Medical"-Punkten etwa eine Apo­theke oder gar eine Kinderklinik öffnen und so weitere passive Perks einheimsen. Oder aber ihr konzent­riert euch zuerst auf die Sanierung des Tech-Wings und schraubt so unter anderem eure Feuerkraft in die Höhe. Solltet ihr zunächst auf keine der Hauptquests Lust haben, ist das auch egal - dann schießt ihr euch eben durch die Straßen New Yorks und sammelt regulär Erfah­rung. Die Stadtkarte verrät euch, wo die Action wartet und Beute winkt! Habt ihr ein Ziel gewählt, setzt ihr einen Wegmarker - eine orangefarbene Linie führt euch dann schnurstracks lotst euch dann durch die verschneite Stadt.

    Komplex: das Skill-System

    Künstliche Dummheit?! Genre-Neulinge werden sich womöglich wundern: Oftmals laufen (vor allem schwer gepanzerte) Feinde schnurstracks an euch vorbei, obwohl ihr ihnen mitten ins Gesicht schießt. Das liegt dann aber nicht an der K.I., sondern an der RPG-typischen Aggro-Echanik. Sieht doof aus, gehört aber so. Künstliche Dummheit?! Genre-Neulinge werden sich womöglich wundern: Oftmals laufen (vor allem schwer gepanzerte) Feinde schnurstracks an euch vorbei, obwohl ihr ihnen mitten ins Gesicht schießt. Das liegt dann aber nicht an der K.I., sondern an der RPG-typischen Aggro-Echanik. Sieht doof aus, gehört aber so. Quelle: mydivision.net Die Aufteilung eurer "Mother Base" in Tech-, Medical- und Security-Flü­gel zieht sich durch die gesamte Charakterentwicklung und das überraschend komplexe Skill-, Ta­lent- und Mod-System. So verfügt beispielsweise jeder Agent über Abilities, also aktive Fähigkeiten, geordnet in die drei Säulen Medical, Tech und Security. Pro Säule stehen bis zu drei reguläre Skills plus ein Ultimate zur Auswahl, sofern über Levelaufstiege freigeschaltet. Das Schöne: Ihr seid zu keiner Zeit auf einen Baum beschränkt, Fähigkei­ten der drei Skill-Trees lassen sich unkompliziert den Schultertasten zuweisen und beliebig miteinan­der kombinieren, um so Loadouts zu erstellen, die im Gruppenspiel per­fekt auf die eigene Spielweise und die eurer Kollegen abgestimmt sind. Mit dem Pulse aus dem Medi­cal-Tree etwa lassen sich nicht nur Gegner in Reichweite markieren, sondern auch Mitspieler stärken, während Vertreter des Tech-Baums mit Haftminen, Sentry-Guns oder Selbstsucher-Granaten für Chaos sorgen.

    Division-Agenten gehen hinter einem New Yorker Taxi in Deckung. Aktive Fähigkeiten und Mods: Je nach Skill-Baum - Medaical, Tech oder (im Bild Security stehen euch zusätzliche Gadgets zur Verfügung, beispielsweise eine frei platzierbare Panzerplatte. Derartige Skills dürft ihr, abhängig vom Level, weiter modifizieren. Die Mobile Deckung im Bild ist beispielsweise mit einem Geschütz ausgestattet, kann dahinter Schutz suchende Spieler aber wahlweise auch stärken. Quelle: Ubisoft Security-Spezialisten wie­derum schnappen sich einen Schild oder stellen mobile Schutzwände auf, die Spielern nicht nur Deckung sondern auch Boni auf kritische Treffer oder Schaden gewähren. Und sollte doch mal alles schief gehen, verarzten Medical-Experten mit Hilfe ihres Ultimates auch mal schnell die ganze Gruppe. Damit aber nicht genug: Je nach Cha­rakterstufe schaltet ihr bis zu vier zusätzliche Ability-Modifikationen frei, die ein wenig an die Runen aus Diablo 3 erinnern. Bis auf das Ulti­mate eines Baums dürft ihr damit jeder aktiven Fähigkeit eine alter­native Funktion verpassen. So lässt sich der Pulse im PvP etwa offensiv als Debuff (Schwächungseffekt) gegen feindliche Spieler einsetzen, oder aber ihr modifiziert euer Sen­try-Geschütz, damit es Widersa­cher nicht nur unter Feuer nimmt, sondern auch markiert oder aber schlichtweg länger durchhält.

    Zusätzlich zu Fähigkeiten und Mods erwarten euch, ebenfalls in drei Zweige unterteilt, verschiede­ne Talente. Acht Stück gibt's pro Säule, im Gegensatz zu Abilities arbeiten Talente jedoch rein passiv.

    Das Herz des RPG - die Beute!

    In Sachen Beute könnte The Divi­sion zum Traum eines jeden Loot­fetischisten werden: Neben der "Sidearm", in der Regel einer Pis­tole, legen wir pro Held bis zu zwei Primärwaffen an und wählen dabei aus Maschinenpistolen, Schrot­flinten sowie leichten Maschinen-, Sturm- oder Scharfschützengeweh­ren. Jede Waffe wiederum dürft ihr an bis zu sechs Schnittstellen mit­tels spezieller Bauteile modifizieren. Schalldämpfer etwa erhöhen eure Genauigkeit und senken eure erzeugte Bedrohung, Visiere erhöhen die Reichweite und Präzision, während sich ein Vordergriff positiv auf Rück­stoß und damit Streuung auswirkt.

    Für Waffennarren: Neben einer Pistole könnt ihr zwei primäre Schießprügel mit euch herumtragen und modifizieren: alternative Griffe, Zielvorrichtungen, Schalldämpfer, Magazine oder Lackierungen - Custom-Teile gibt's zuhauf! Für Waffennarren: Neben einer Pistole könnt ihr zwei primäre Schießprügel mit euch herumtragen und modifizieren: alternative Griffe, Zielvorrichtungen, Schalldämpfer, Magazine oder Lackierungen - Custom-Teile gibt's zuhauf! Quelle: Ubisoft Kleiden wiederum dürft ihr euren Schützling in verschie­denste Rüstungsteile wie Helme, Schutzwesten, Knie- oder Arm­schoner. Und sowohl Waffen als auch Rüstungsteile kommen in verschiedensten Qualitätststufen da­her, farblich nach entsprechenden RPG-Standards markiert (weiß, grün, blau, violett, usw.). Jeder die­ser Gegenstände verfügt zusätzlich über Werte der Kategorien Tech, Medical und Security und ent­scheidet in Summe beispielsweise darüber, wie hoch eure Maximale Gesundheit oder DPS ausfallen. Hier macht The Division nichts neu, zu sammeln gibt's dafür jede Menge.

    Das Schöne: Zusätzlich zu Waf­fen und Schutzkleidung findet ihr tonnenweise "Vanity"-Items, also einfache Kleidungsstücke wie Ja­cken, Hosen, Mützen oder Brillen - und auf Wunsch entscheiden auch allein die über euer Aussehen. Zu finden sind all diese Items primär bei besiegten Gegnern, aber auch in herumstehenden Taschen und Kisten sowie über Collectibles, die ganz nebenbei auch ordentlich Erfahrung versprechen - die Welt von The Division zu erforschen lohnt sich also.

    Ein wenig Abwatschen muss sein

    Wie bereits erwähnt, wird The Divi­sion aller Wahrscheinlichkeit nach nicht das technische Meisterwerk, das wir uns erhofft haben. Die von uns gespielte Fassung lief beispielswei­se des Öfteren nicht durchgehend flüssig - ob das nun an der Konsole oder der noch nicht finalen Version lag, sei dahingestellt und letztlich auch erst im finalen Test ausschlag­gebend. Auch wirken die Bewegun­gen der Charaktere mitunter etwas abgehackt, überzeugen dafür mit jeder Menge optischer Details.

    The Division - Alle wichtigen News Ubisoft kündigt den Beta-Test zu The Division für den 28. Januar 2016 an. Zunächst dürfen ausschließlich Xbox One-Spieler teilnehmen. PC PS4 XBO 5

    The Division: Ubisoft kündigt Beta-Test für Ende Januar an

      Die Gerüchte haben sich bestätigt: Die Beta von The Division beginnt im Januar. Über seine Facebook-Webseite wird Ubisoft konkreter und nennt erste Infos.
    PC PS4 XBO 4

    The Division: Keine Mikrotransaktionen für spielerische Vorteile

      Die Entwickler äußern sich zu Gerüchten um Mikrotransaktionen. The Division soll keine Zusatzkäufe mit spielerischen Vorteilen beinhalten.
    Werft einen Blick auf den neuen Gameplay-Trailer zu The Division. PC PS4 XBO 19

    The Division: Gameplay-Trailer zeigt beeindruckende Spielszenen

      The Division im neuen Gameplay-Trailer: Ubisoft zeigt erstmals seit langer Zeit neue Spielszenen aus dem viel versprechenden Online-Shooter.
    93 Sprecher haben 400 Stunden in die Synchronisation von The Division gesteckt. PC PS4 XBO 0

    The Division: Infos zur deutschen Synchronisation - 93 Sprecher

      93 Sprecher steckten 400 Stunden in die deutsche Synchronisation von The Division, das berichtet mydivision.net.

    Was uns erwartet, sind ein solider RPG-Deckungsshooter und jede Menge klassische RPG-Mecha­niken - also genau das, was das Spiel sein sollte. Doch gerade Spie­ler, die mit eben jenem Genre eher unvertraut sind, dürften sich an so mancher Stelle wundern. So laden Tech-, Medical- und Security-Baum zwar zum wilden Herumexperi­mentieren und Loadout-Basteln ein, stehen unterm Strich aber für die klassischen Rollen Tank, Da­mage-Dealer und Support/Heiler. Das spiegelt sich sowohl in Fähig­keiten und Talenten, als auch der Wertegewichtung auf Rüstung und Waffen wieder.

    Deutlich seltsamer wirkt jedoch das dadurch hervor­gerufene Verhalten der Widersa­cher, die oft nicht so reagieren, wie man es von einer K.I. erwarten würde. Hat euer Kollege beispiels­weise höhere Bedrohung an einem Gegner aufgebaut, läuft der auch mal schnurstracks an euch vorbei - während ihr ihm ein paar volle Magazine in den Kopf jagt! Und auch auch das wirkt, bedingt durch die für Rollenspiele typischen Ge­sundheits- und Rüstungsbalken, recht seltsam. Ein Kopfschuss und der Boss liegt? Höchstens dann, wenn euer Charakterlevel 20 Stufen über dem eures Opfers liegt.

    Und auch wie es um die Spiel­welt bestellt ist, bleibt abzuwarten: Eine Stadt, die einfach nur groß ist, in der es aber kaum etwas zu entdecken gibt, ist uninteressant. Wie viele Häuser dürfen wir betreten, wie viele Dächer erklimmen, wie viele Schätze aufspüren? Bleibt das Spiel auch nach Erreichen der Maximalstufe interessant? Schaf­fen es die Entwickler, ausreichend High-End-Content nachzuliefern und Spieler auch nach Abschluss der Kampagne bei Laune zu hal­ten? Wir hoffen: Ja! Denn auch wenn The Division nicht perfekt wird, Spaß macht es allemal!

    03:33
    The Division: Neuer, beeindruckender Trailer zeigt Story und Gameplay
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    The Division
    • Es gibt 9 Kommentare zum Artikel

      • Von grinch66
        Zitat von Ash2X
        Wenn wieder an der Grafikschraube gedreht wird ist das Geheule wieder groß...oder hast du erlebt das sich jemand bei The Division für anderes interessiert hätte? :D
        Aber ja,die Alpha hatte etwas Tearing,aber das fiel beim Spielen weniger auf,wenn dann beim zugucken.So…
      • Von Ash2X
        Zitat von grinch66
        Nach der beta wissen wir mehr.
        Schlechte Performance, weil das Project zu ambitioniert ist, darf trotzdem nicht passieren oder entschuldigt werden. Andere Games (halo, destiny, battlefront) bekommen es auch hin, auch wenn es bedeutet an der Grafik Schraube zu drehen.
        Wenn…
      • Von [zen]
        Die Granate bei 07:05 min. :D:D:D
        Wer kennt's nicht? Das ist so typisch in der Hektik eines Gefechts.
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The Division
The Division angespielt: Spielerisch wie erhofft, aber mit Technik-Macken
Lange war es still um Tom Clancy's The Division, bis Ubisoft zum offiziellen Hands-on lud. Ob der Titel hält, was er verspricht, klären wir in unserer Vorschau. Soviel vorweg: Technisch präsentierte sich die angespielte Konsolenversion durchwachsen. Auch die KI konnte nicht überzeugen. Doch die Kreuzung aus Shooter-Mechaniken und klassischen MMORPG-Elementen macht Laune.
http://www.gamesaktuell.de/The-Division-Spiel-37399/Specials/Angespielt-Vorschau-1183379/
15.01.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/01/thedivision_handson_3-pc-games_b2teaser_169.jpg
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