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  • Preview: The Darkness

    Was für ein Kontrast: Während einem draußen die Frühlingssonne mit unfassbaren 30 Grad den ersten Sonnenbrand ins Gesicht brutzelt, laufen uns beim exklusiven Anspielen von "The Darkness" in unserem stockdunklen Teststudio nicht nur einmal eiskalte Schauer den Rücken hinunter.

    Schwarzer Humor: Die Darklings räumen nicht nur zahlreiche Feinde beiseite, sondern sorgen mit bitterbösen Sprüchen und Pinkeleinlagen für einige Lacher. Schwarzer Humor: Die Darklings räumen nicht nur zahlreiche Feinde beiseite, sondern sorgen mit bitterbösen Sprüchen und Pinkeleinlagen für einige Lacher. Bei einem genaueren Blick auf die Liste mit den Erscheinungsterminen der kommenden Monate fällt auf: Für die PlayStation3 wird es vor allem bei den Ego-Shootern eine regelrechte Flut an Neuveröffentlichungen geben. Alleine in dieser Ausgabe stellen wir mit "Haze", "Medal of Honor: Airborne", "Timeshift" und eben "The Darkness" vier solcher Titel vor. Rund 20 weitere sollen bis Ende des Jahres noch erscheinen, darunter absolute Hitkandidaten wie "Killzone 2", "Army of Two", "Unreal Tournament 3", "Call of Duty 4" oder "Battlefield: Bad Company".

    Wer aus diesem Überangebot an Top-Spielen hervorstechen will, muss zwingend ganz besondere Qualitäten bieten, die über die gewöhnlichen Standards eines simplen Ego-Shooters deutlich hinausgehen. Um es vorweg zu nehmen: Mit "The Darkness" sind die Entwickler der schwedischen Starbreeze Studios auf einem verdammt guten Weg, einen solchen Sonderstatus nach der packenden Sci-Fi-Versoftung "The Chronicles of Riddick" ein zweites Mal zu erreichen.

    Dämonische Comics

    Jackie ist mit zwei seiner Mafia-Kollegen zu einem Einsatz unterwegs, als den dreien plötzlich eine ganze Armada an Polizeifahrzeugen am Auspuff klebt. Jackie ist mit zwei seiner Mafia-Kollegen zu einem Einsatz unterwegs, als den dreien plötzlich eine ganze Armada an Polizeifahrzeugen am Auspuff klebt. Der Horror-Shooter basiert auf der gleichnamigen Comic-Reihe von Top Cow Productions, die 1996 in den USA ihre Premiere feierte. Von der ersten Ausgabe wurden weltweit über eine Million Exemplare verkauft. In Deutschland sind die Hefte dagegen nur in Comicfachhandlungen zu haben und relativ unbekannt. Das muss für den Erfolg des Spiels hier zu Lande aber kein Nachteil sein. Sie schlüpfen in die Rolle des jungen Auftragskillers Jackie Estacado, der seit seinem 16. Lebensjahr für die Mafia-Familie Franchetti skrupellos unliebsame Leute um die Ecke bringt. Der Mafiosi genießt das Leben in vollen Zügen, als an seinem 21. Geburtstag unvermittelt dämonische Kräfte in ihm erwachen, mit denen er so ziemlich alles erschaffen kann, was er zum effektiven Töten gerade benötigt.

    Zwar muss er noch lernen, die unglaublichen Fähigkeiten effektiv einzusetzen, trotzdem kommen diese genau im richtigen Moment. Denn Mafiaboss Onkel Paulie hat es auf seinen Neffen abgesehen und schickt jede Menge Halunken los, um Jackie aus dem Weg zu räumen.

    Fulminante Eröffnung

    Gehaltvolles Warten: In den Ladepausen wird die Geschichte weiter erzählt. Das deutsche "The Darkness" erscheint in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Gehaltvolles Warten: In den Ladepausen wird die Geschichte weiter erzählt. Das deutsche "The Darkness" erscheint in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Das Spiel beginnt mit einer so genannten Cinematic-Cut-Scene, in der Jackie -- zu diesem Zeitpunkt noch ohne Superkräfte -- mit zwei seiner finsteren Kumpanen in einem Ami-Cabriolet auf den Straßen New Yorks zu einem Auftrag unterwegs ist. Dabei gerät das Gangster-Trio in eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei.

    Vom Rücksitz aus erleben Sie die wilde Flucht mit haarsträubenden Manövern und Ramm-Attacken durch den dichten Verkehr, während Ihnen dabei die Kugeln der Ordnungshüter gefährlich knapp um die Ohren pfeifen. Als Beifahrer Nino an einem entgegenkommenden LKW sprichwörtlich den Kopf verliert, übergibt uns Fahrer Mickey eine Schrotflinte, um an Ninos Stelle die Verfolger von der Strecke zu pusten.

    Auf den Punkt gebracht: An dieser Stelle sind wir froh, dass für Videospiele noch keine Geruchssimulation erfunden wurde. Auf den Punkt gebracht: An dieser Stelle sind wir froh, dass für Videospiele noch keine Geruchssimulation erfunden wurde. Neben den Cops tauchen zudem schwer bewaffnete Straßenarbeiter auf, die Sie ebenfalls mit gezielten Schüssen ins virtuelle Nirwana schicken. Das ist gar nicht so einfach, wenn man mit Höchstgeschwindigkeit durch einen engen Tunnel schleudert und dabei den Fliehkräften ausgeliefert ist. Hier soll die optionale Zielautomatik helfen, die allerdings teilweise extrem eingreift und den Zielpunkt so weit vorhält, dass es sich erst noch zeigen muss, ob man nicht ohne CPU-Unterstützung besser trifft. Für die hollywoodreif inszenierte Eröffnungssequenz ist das allerdings nicht entscheidend -- diese endet unabhängig von der eigenen Trefferquote unweigerlich in einem Crash.

    Fatality Moves

    Dunkle Kräfte: Urplötzlich wird Jackie mit den Mächten der Finsternis konfrontiert, was optisch und akustisch effektvoll unterstützt wird. Dunkle Kräfte: Urplötzlich wird Jackie mit den Mächten der Finsternis konfrontiert, was optisch und akustisch effektvoll unterstützt wird. Der folgende Abschnitt präsentiert sich wie ein typischer Ego-Shooter von der Stange. Mit einer Pistole in jeder Hand macht sich unser zweifelhafter Held in der Ich-Perspektive auf den Weg durch wunderbar düster-dreckige Kulissen und ballert locker jeden Gegner über den Haufen, der ihm in die Quere kommt. So weit, so gewöhnlich. Dann meldet sich plötzlich eine teuflische Stimme (unfassbar böse gesprochen von Faith-No-More-Sänger Mike Patton) und die Mächte der Finsternis manifestieren sich.

    Aus Jackies Schultern brechen zwei monströse Tentakel hervor, die sich sofort daran machen, eine ganze Horde von Angreifern mit ihren riesigen Mäulern zu erledigen. Dies geschieht in einer selbstlaufenden Zwischensequenz, mit fortlaufender Spieldauer stehen Ihnen immer mehr Darknesspowers zur Verfügung.

    Preview: The Darkness So öffnen Sie kleine Schwarze Löcher, die jeden Umherstehenden auf Nimmer-Wiedersehen in sich hineinsaugen, verschlingen die Seele eines erledigten Gegners, nutzen die Darkness Armour, um mehr einstecken zu können oder verwenden den Demon Arm, um damit mühelos zentnerschwere Objekte wie Autos oder Container zu heben und Feinde darunter zu zerschmettern. Zudem behalten Sie mit der Darkness Vision im Dunklen den Durchblick oder nutzen die Creeping Dark für hinterhältige Stealth Kills. Letztere beherrscht Jackie auch ohne teuflische Kräfte. Das lautlose Anschleichen an einen Gegner wird mit einem von über 20 teils recht derben Fatality Moves belohnt. Grundsätzlich bleibt es Ihnen während der gesamten Spielzeit weitestgehend selbst überlassen, ob Sie bevorzugt rauchende Colts oder Ihre heimlichen Kräfte einsetzen.

    Non-lineares Leveldesign

    Mission erfüllt: Im Schlachthaus müssen Sie eine Geldlieferung verbrennen. Nachdem dieser Gangster ausgeschaltet ist, zünden Sie die Kohle an. Mission erfüllt: Im Schlachthaus müssen Sie eine Geldlieferung verbrennen. Nachdem dieser Gangster ausgeschaltet ist, zünden Sie die Kohle an. Das zeigt sich an vielen Stellen im Spiel, wo es mehrere Lösungen gibt, um in einem Level weiter zu kommen. In einer Mission müssen Sie beispielsweise in einem Schlachthof eine Geldlieferung verbrennen.

    Durch ein Gespräch mit einem Passanten erfahren Sie, dass Sie den Sicherungskasten zerstören müssen, um das Eingangstor zu öffnen. Das lässt sich auf drei Arten erledigen.

    Entweder zerschießen Sie die Kontrollbox mit Ihren Waffen und stürmen das Gelände à la Rambo. Das ist freilich billig, funktioniert aber prima, weil Jackie hinter einer Mauerecke stehend oder einer Kiste kauernd automatisch um oder über die Deckung zielt und dann für die Gegner nur schwer zu treffen ist.

    Preview: The Darkness Wesentlich eleganter ist es dagegen, mittels Creeping Dark an einer dunklen Stelle mit einem der Tentakel über die Mauer zu gleiten und klammheimlich den Sicherungskasten sowie gleichzeitig noch ein paar böse Buben mit einem herzhaften Biss auszuschalten. Als dritte Möglichkeit kommt mit dem Darkling eine weitere Besonderheit von "The Darkness" zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein kleines Geschöpf direkt aus der Hölle, das Ihnen tatkräftig zur Seite steht, sobald Sie einer Leiche die Seele genommen haben. Per simplem Tastendruck rufen Sie das Gollum-artige Wesen aus einem Erdloch und beobachten aus sicherer Entfernung, wie es selbstständig die Sicherung deaktiviert und sich unflätig fluchend über die Feinde hermacht. Abschließend uriniert das Monstervieh auch gerne mal auf ein erledigtes Opfer. Im Schlachthaus angekommen, gehen Sie nach gleichem Muster vor. Entweder arbeiten Sie sich mit den Knarren im Anschlag von Raum zu Raum und killen die Angreifer selbst, oder Sie hetzen einfach den Darkling los. Wer bevorzugt andere die Drecksarbeit erledigen lassen möchte, ist mit dem aggressiven Höllenhund bestens bedient.

    In spielerischer Hinsicht geht "The Darkness" also deutlich über eine stumpfe Ballerorgie hinaus. Zum einen ist oftmals Hirnschmalz gefragt, um eine Situation zu lösen. Zudem ist schon auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad die Munition begrenzt, was wildes Geballere einfach nicht zulässt. Auch ist das Spieltempo eher moderat, was den Actiongehalt subjektiv zwangsläufig ein wenig reduziert. So wird der Horror-Shooter vor allem von einer mitreißenden Geschichte getragen, die gespickt ist mit vielen Fragen um das Schicksal Jackies und spannenden Storytwists.

    Geniale Atmosphäre

    Technisch gibt es schon zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr viel auszusetzen. "The Darkness" spielt zu zwei Dritteln in einem heruntergekommenen New York. Die restliche Zeit verbringen Sie in der düsteren Otherworld, einer Höllenwelt, in der noch immer der Erste Weltkrieg tobt.

    Grafisch setzt der Titel auf harte Hell-/Dunkel-Kontraste, um mit den Darknesspowers den wesentlichen Spielaspekt optisch deutlich zu unterstreichen. Je dunkler der Ort, desto schneller füllt sich die Energie der Finsternis. Helles Licht dezimiert sie dagegen. Für die Animation der Figuren kam eine spezielle Motion-Capture-Technik zum Einsatz, die eine beeindruckend realistische Darstellung von Mimik und Gestik ermöglicht. Akustisch zieht der Titel alle Multikanal-Register.

    Very Scary

    Bei der rasanten Verfolgungsjagd der Eröffnungsszene wandern die Stimmen bemerkenswert präzise durch den Raum, alle Wummen und Effekte klingen durchweg wunderbar voluminös.

    Das audiovisuelle Highlight sind aber eindeutig die Traumsequenzen. Wenn sich mit Mike Patton die Mächte der Finsternis ankündigen, verschmelzen dessen erschreckend diabolisch klingende Stimme und die dann monochrom verwischte Grafik zu einem Schockmoment der Extraklasse. Das bekommen auch aktuelle Horrorfilme nicht besser hin.

  • The Darkness
    The Darkness
    Publisher
    2K Games
    Developer
    Starbreeze Studios
    Release
    27.07.2007
    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von Ultimate Gamer
    Nein kann man nicht. Aber es gibt hoffentlich englische Untertitel, dann weiß auch was abgeht.
    Von ozznog
    Hallo Leute,hab da mal ne Frage zu the Darkness.Kann mir jemand sagen ob man in der uk version auch deutsche texte…

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    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Ultimate Gamer Gelöscht
        Nein kann man nicht. Aber es gibt hoffentlich englische Untertitel, dann weiß auch was abgeht.
      • Von ozznog
        Hallo Leute,

        hab da mal ne Frage zu the Darkness.
        Kann mir jemand sagen ob man in der uk version auch deutsche texte einblenden kann.

        ???
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Was für ein Kontrast: Während einem draußen die Frühlingssonne mit unfassbaren 30 Grad den ersten Sonnenbrand ins Gesicht brutzelt, laufen uns beim exklusiven Anspielen von "The Darkness" in unserem stockdunklen Teststudio nicht nur einmal eiskalte Schauer den Rücken hinunter.
http://www.gamesaktuell.de/The-Darkness-Spiel-37351/News/Preview-The-Darkness-725741/
18.06.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/06/darkness_opening_1.jpg
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