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  • The Da Vinci Code

    Die Kirche vertuscht, Wissenschaftler werden handgreiflich: Das Action-Adventure zu Dan Browns kontrovers diskutiertem Bestseller macht eine überraschend gute Figur.

    Der Begriff Action-Adventure bezeichnet meist ein Spiel mit viel Action und einer Prise Adventure. Entwickler The Collective (Indiana Jones -- Die Legende der Kaisergruft) nimmt die Genre-Bezeichnung wörtlich und trumpft in The Da Vinci Code mit fordernden Kämpfen und kniffligen Rätseln auf. Ein eigenwilliger Mix, der seine sehr spezielle Zielgruppe aber wunderbar unterhält.

    Ein wahres Action-Adventure

    The Da Vinci Code -- Sakrileg hält sich eng an den gleichnamigen Film (seit dem 18. Mai im Kino) und den Bestseller von Dan Brown. Manche Elemente fallen unter den Tisch, andere werden hinzugefügt, die Geschichte aber bleibt unverändert: Der Wissenschaftler Robert Langdon geht zusammen mit der Pariser Polizistin Sophie Neveu Hinweisen nach, die der ermordete Kurator des Louvre hinterlassen hat -- Sophies Großvater und ein guter Freund von Robert. Während die zwei Helden mal mehr, mal weniger kryptischen Hinweisen in den Werken Leonardo Da Vincis nachspüren, sind ihnen die Polizei und religiöse Fanatiker auf den Fersen. Am Ende der Odyssee lüften Robert und Sophie jedoch das Geheimnis des Heiligen Grals.

    Falls Sie weder Buch noch Film kennen, freuen Sie sich auf eine spannende Geschichte rund um dunkle Geheimnisse und Machenschaften der Kirche. Falls die Story für Sie kalter Kaffee ist, freuen Sie sich auf ein spannendes Action-Adventure, für das Sie schnelle Finger und ein helles Köpfchen benötigen.

    Myst-isch Knobeln

    In den knapp zwölf Stunden Spielzeit steuern wir sowohl Robert als auch Sophie aus der Verfolgerperspektive durch verschiedenste Schauplätze von einer Villa in der Normandie bis in die Westminster Abbey. Unser Ziel in den meist sehr übersichtlichen Arealen: Objekte und Hinweise finden. Wir brechen Schränke auf, suchen mit UV-Lämpchen auf alten Gemälden nach versteckten Hinweisen, schnüffeln auf und auch unter fremden Schreibtischen herum.

    Die Rätsel in The Da Vinci Code bestehen fast ausschließlich aus Logik-Puzzles. Wir lösen Anagramme und entschlüsseln Geheimcodes. Wir knacken Schieberätsel oder ordnen mit Hilfe von Hinweisen aus einem Gedicht Figuren antiker Götter richtig an. Das erinnert an Adventures wie Myst, spielt sich aber wesentlich flotter. Die Aufgaben sind nämlich merklich einfacher und immer mit fairen Hinweisen versehen. Die erst einmal zu finden, beziehungsweise richtig zu deuten, das macht den Reiz an The Da Vinci Code eigentlich aus. Zumal wir dabei ganz klassisch mit Stift und Papier arbeiten. Mit Zahlenfolgen und Buchstabenkombinationen lässt es sich gedanklich eben nur schwer jonglieren.

    Wenn wir trotz der Hinweise einmal richtig stecken bleiben, gibt es noch weitere Schützenhilfe. Auf Knopfdruck winken die Hauptcharaktere mit dem Zaunpfahl.

    Fäuste und Frust

    Auf ein Rätsel folgt meistens eine Actioneinlage. In denen führen Sie sich oftmals auf wie Sam Fisher oder Agent 47 und schleichen an finstren Schergen vorbei. Wie in den großen Vorbildern können Sie die Knaben sogar mit Klopfzeichen oder geworfenen Blechdosen ablenken. Die KI ist allerdings bei weitem nicht so ausgefuchst wie bei den ausgewachsenen Schleichern, sodass Sie eigentlich niemals große Schwierigkeiten haben sollten, ungesehen von A nach B zu kommen.

    Wesentlich fordernder sind da schon die handfesten Auseinandersetzungen. Die spielen sich zwar wie auf Schienen, haben es aber trotzdem in sich. Anstatt die freie Kontrolle über die Helden zu haben, müssen Sie -- egal ob Sie angreifen oder sich verteidigen -- vorgegebene Tastenfolgen abarbeiten. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, geht dann aber wie geschmiert. Zumindest bis Sie in den letzten Spielstunden derart schnell drücken müssen, dass sich schnell Frust breit macht. Zumal freies Speichern nicht erlaubt ist. Wenn das Schnüffler-Duo ins Gras beißt, geht's zurück zum letzten Speicherpunkt.

    Unspektakulär

    Die Mischung aus Action und Adventure ist gelungen, die Grafik dagegen gelinde gesagt eher langweilig. Die Schauplätze sind zwar mit Liebe zum Detail gestaltet, allerdings mit hässlich-groben Textur-Tapeten tapeziert. Obendrein ist die Mimik der Charaktere sehr eingeschränkt und wirkt mit minimalistischen Lippenbewegungen beim Sprechen mitunter unfreiwillig komisch.

    Technik-Freaks sollten von The Da Vinci Code also am Besten Abstand nehmen. Wenn Sie spannende Geschichten mögen, sollten Sie sich davon nicht abschrecken lassen und das Geheimnis des Heiligen Grals lüften.

    David Bergmann

  • The Da Vinci Code: Sakrileg
    The Da Vinci Code: Sakrileg
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    The Collective
    Release
    19.05.2006

    Aktuelles zu The Da Vinci Code: Sakrileg

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The Da Vinci Code: Sakrileg
The Da Vinci Code
Die Kirche vertuscht, Wissenschaftler werden handgreiflich: Das Action-Adventure zu Dan Browns kontrovers diskutiertem Bestseller macht eine überraschend gute Figur.
http://www.gamesaktuell.de/The-Da-Vinci-Code-Sakrileg-Spiel-37356/Tests/The-Da-Vinci-Code-715419/
01.06.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/t_davincicode_01_06eps.jpg
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