Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • E3 2011: In unserer großen Hands-on-Vorschau zeigt sich X-Com von einer völlig neuen Seite

    2k Games gab uns auf der E3 2011 Gelegenheit in einer Präsentation zu X-Com neue Eindrücke vom Ufo-Shooter zu bekommen. Und ganz ehrlich? So muss sich X-Com spielen!

    Um den ungewöhnlichen Alien-Invasions-Shooter X-Com herrschte fast ein ganzes Jahr Funkstille. Die Entwickler sagten zuletzt nur, dass man das komplette Spiel-Konzept noch einmal überarbeiten wollte. Auf der E3 2011 zeigte Creative Director Jordan Thomas von 2k Marin schließlich die neue, überarbeitete Version des Spiels. Und die fühlt sich auch wirklich wie ein X-Com an, scheinbar sind die Entwickler im vergangenen Jahr tief in sich gegangen und haben grundlegende Pfeiler des Spiels erneuert. Als Einleitung zur Präsentation dienten die Worte: "Das X-Com, das wir auf der letzten E3 gezeigt haben, war uns noch nicht X-Com genug." Schon beginnt die Präsentation, die Handlung wird klar gestellt: Wir befinden uns in einer alternativen Zeitlinie zum eigentlichen X-Com im Jahr 1962. Unsere Spielfigur ist der Department of Defense-Agent William Carte. Kurz sehen wir die Basis, in der wir andere Agenten rekrutieren und verbessern. Per Weltkarte wird aus der Ego-Perspektive eine Mission ausgesucht. Innerhalb der Einrichtung selbst soll es aber eine Art Schnellreisesystem geben.

    Die komplette Basis ist so etwas wie eine eigene kleine Spielwelt, die Entwickler meinen selbst, dass sie "RPG-Nerds" sind. In der Basis kann man mit Leuten reden und viel entdecken, wichtig für die Story ist das aber nicht. Die Agenten haben unterschiedliche Klassen und dadurch auch andere Talente. Schon wird die Mission ausgewählt: Dr. Weir extrahieren. Mithilfe eines Hubschraubers gelangen wir an den Rand eines abgesicherten Militär-Gebiets. Alle Gebäude sind im 60er-Jahre-Stil gehalten und wecken Erinnerungen an das Original-X-Com. Als wir zum Operationszelt kommen, sehen wir Unmengen an Leichen, aber ein Soldat steht an einem Aktenschrank. Im Moment, in dem er sich auf uns stürzt, wird uns klar, dass er von einem Outsider (der Alienrasse im Spiel ist), genauer gesagt einem Infiltrator, kontrolliert wird. Wir haben keine andere Wahl als ihn zu erschießen.

    Die Entwickler von X-Com sind noch einmal ans Reißbrett und haben das Spiel überarbeitet. Die neue Version ist jetzt viel näher am Original. Die Entwickler von X-Com sind noch einmal ans Reißbrett und haben das Spiel überarbeitet. Die neue Version ist jetzt viel näher am Original. Quelle: 2k Games Und schon beginnt der actionreiche Teil des Spiels, die Aliens landen mithilfe von großen Kugeln in der Nähe und starten den Angriff auf uns. Als die Invasoren einen Schild errichten, wechselt der Präsentations-Spieler in die "Tactical View", wo uns unsere Möglichkeiten angezeigt werden, die von unseren Fähigkeiten und denen unser Mitagenten abhängig sind. Diese kosten aber Zeiteinheiten, von denen wir zu diesem Zeitpunkt zehn Stück haben. Durch die Verwendung der Fähigkeit "Disrupt" durchdringen wir die Rüstung eines Aliens, der sich hinter dem Schild verschanzt. Danach flankieren wir die Gegner und lassen unsere Agenten den Feind ablenken, wodurch wir freies Schussfeld auf den schutzlosen Schildgenerator haben. Beim Weitergehen sehen wir, dass immer mehr Alien-Auswüchse die Szenerie beherrschen. Die Entwickler nennen das "Living Technology".

    Urplötzlich erscheint ein Titan, ein schwarzer schwebender Riesen-Quader, der in der Präsentation vom letzten Jahr nur bedrohlich wirkte. Dieses Jahr teilt das Konstrukt aber auch kräftig aus, indem es Elektro-Angriffe loslässt. Jedoch fließen wir unter ein Dach, wo wir vor den Angriffen geschützt sind. Ein Agenten-Kollege schafft es nicht mehr und geht zu Boden. Schnell errichten wir - bzw. der Vorspieler der Präsentation - ein Schutzschild um den Gefallenen und eilen ihm zu Hilfe. Zwar können die Kollegen nicht sterben (allerdings noch Work in Progress), aber die Entwickler wollen eine Art Bank-Feature einbauen. So würden Figuren, die zu oft im Kampf fallen auf die Bank gesetzt werden, wo sie erst einmal einige Zeit warten müssen, bis sie wieder im Einsatz dabei sein dürfen. Als wir in den Takik-Modus schauen, erfahren wir, dass es 20 Zeiteinheiten benötigen würde, um den Titan zu übernehmen - viel zu viel also, wir haben nur zehn. Darum beharken wir das Ungetüm einfach, denn die Energie beeinflusst auch die Kosten für die Übernahme. Ein Kommentar des Präsentators dazu: "Every Enemy is an opportunity."

    Die Entwickler von X-Com sind noch einmal ans Reißbrett und haben das Spiel überarbeitet. Die neue Version ist jetzt viel näher am Original. Die Entwickler von X-Com sind noch einmal ans Reißbrett und haben das Spiel überarbeitet. Die neue Version ist jetzt viel näher am Original. Quelle: 2k Games Besonders optisch ist dieser Kampf ein Höhepunkt, auch wenn die Grafik des Spiels sonst eher unauffällig bleibt. Verwendet wird die Unreal Engine 3. Kurz nachdem wir den Titan übernommen haben, umzingeln uns einige Aliens, doch mit dem Ungetüm auf unserer Seite ist das kein Problem: Per Fingerzeig des Protagonisten mäht der Titan die Gegner um. In einem Gebäude treffen wir endlich auf Dr. Weir, doch der wird vor unseren Augen durch ein außerirdisches Portal gesaugt. Zwar folgen wir dem Doktor sofort und landet somit in einer Alienwelt, umringt von Raumstationen oder Raumschiffen, aber dann erscheint schont das X-Com-Logo und die Präsentation ist vorbei.

    Man sieht deutlich die Änderungen im Vergleich zum letzten Jahr. Die taktischen Elemente im Kampf sind zunächst interessant, aber das hängt auch davon ab wie tief die Taktik wirklich geht. Für extra Motivation könnte die unterschiedliche Alien-Technologie sorgen (wie auch im Original), da sie regelmäßig neue Gadgets und Waffen ins Spiel bringt. Zudem gerät man immer wieder in Situationen, in denen man nicht wirklich weiß, was man jetzt machen soll - man muss stets lernen, erforschen, beobachten - quasi wie im Original. Einer der Schwächen des Spiels könnte das gewöhnungsbedürftige Gegner-Design sein, da viele Monster nur eine unförmige Masse sind - wir haben aber auch erst wenige der Alien-Rassen gesehen. Abschreckend ist vielleicht auch der Wirtschaftsaspekt aus der Ego-Perspektive, der nichts für jedermann sein dürfte.

  • The Bureau: XCOM Declassified
    The Bureau: XCOM Declassified
    Publisher
    2K Games
    Release
    23.08.2013
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von KingDingeLing87
    Der Trailer zum Spiel, konnte mich zwar jetzt nicht so überzeugen.Aber was ich jetzt hier gelesen habe, gefällt ganz…
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von KingDingeLing87
        Der Trailer zum Spiel, konnte mich zwar jetzt nicht so überzeugen.
        Aber was ich jetzt hier gelesen habe, gefällt ganz gut.
        Ich wersds im Auge behalten.
    • Aktuelle Xcom Forum-Diskussionen

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
829007
Xcom
E3 2011: In unserer großen Hands-on-Vorschau zeigt sich X-Com von einer völlig neuen Seite
2k Games gab uns auf der E3 2011 Gelegenheit in einer Präsentation zu X-Com neue Eindrücke vom Ufo-Shooter zu bekommen. Und ganz ehrlich? So muss sich X-Com spielen!
http://www.gamesaktuell.de/The-Bureau-XCOM-Declassified-Spiel-37248/News/E3-2011-In-unserer-grossen-Hands-on-Vorschau-zeigt-sich-X-Com-von-einer-voellig-neuen-Seite-829007/
10.06.2011
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2011/06/E3_2011_-_X-Com_-_XCOM_Corruption_Explosion.png
xcom,e3
news