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  • Review: The Plan

    Mission Impossible hautnah -- zumindest verspricht uns das die Einbruchs-, Schleich- und Ballersimulation The Plan. Ob's hinhaut oder ob Sie sich besser schleichen, lesen Sie hier.

    Teamwork gibt's selten: Hier finden wir mit einem Blick auf den unteren, linken Bildschirm heraus, wohin wir mit dem Dieb im Hauptfenster hangeln dürfen. Teamwork gibt's selten: Hier finden wir mit einem Blick auf den unteren, linken Bildschirm heraus, wohin wir mit dem Dieb im Hauptfenster hangeln dürfen. Schleichen ist ja so was von in: Sam Fisher macht's (noch), Solid Snake manchmal auch, sogar Cole Sullivan aus der Gorky-Reihe kriegt's auf die Reihe. Und nun schickt sich gleich ein ganzes Team von Einbrechern an, die großen Vorbilder in Sachen Leisetreten, Klettern und Hangeln zu übertrumpfen -- was wegen ungünstiger Kamerawinkel und langatmiger Zwischenszenen aber nur leidlich funktioniert.

    Im Action-Adventure The Plan lenken wir Schlaukopf Taylor und seine Truppe durch Zug, Museum und Privatvilla, um zwei Bilder von Rembrandt zu entwenden -- und dafür das richtig dicke Geld einzustreichen. Klar, dass wir dafür jede Menge Fallen und Museumswächter aus dem Weg räumen müssen.

    Nimm Zwei

    Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl geht so gut wie jedes Schloss auf. Wir hämmern einfach wahllos auf die Richtungstasten, bis die Lichter grün leuchten. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl geht so gut wie jedes Schloss auf. Wir hämmern einfach wahllos auf die Richtungstasten, bis die Lichter grün leuchten. Warum sollten wir uns mit nur einem Schleichhansel begnügen, wenn wir gleich mehrere haben können? Wir steuern zum Beispiel Taylor, der den ganzen Bilderdiebstahl erdacht hat. Die attraktive Cat ist besonders gut darin, Leute abzulenken. Der Geek ist das Klischee von einem Computerfreak: blass und dick. Dafür hat er praktische Gimmicks, die beim Bruch helfen. All diese und weitere Charaktere haben jeweils zwei Spezialfähigkeiten. Somit sind sie für bestimmte Aufgaben prädestiniert. Wie erwähnt, kann Cat zum Beispiel hervorragend Menschen mit sinnlosem Blabla ablenken, dafür aber nur lausig die Taschen fremder Leute leer räumen. Dafür ist dann eher Langfinger Poker geeignet.

    Das Spannende an The Plan ist, dass wir bis zu drei Diebe gleichzeitig spielen können. Der Spielbildschirm teilt sich in ein großes und zwei kleine Fenster. Den Charakter, der im großen Fenster ist, können wir direkt steuern, die anderen bedienen Schalter oder folgen der Hauptperson, wenn wir bestimmte Tastenkombinationen drücken.

    Sollbruchstelle

    Die grobkörnigen Zwischensequenzen teilen uns Details von der Story mit. Die Szenen sind der einzige Teil an The Plan, der synchronisiert wurde. Die grobkörnigen Zwischensequenzen teilen uns Details von der Story mit. Die Szenen sind der einzige Teil an The Plan, der synchronisiert wurde. Oft sind wir jedoch nur mit einem Langfinger unterwegs -- nämlich mit dem, der laut der detaillierten Missionsübersicht am besten dafür geeignet ist. Platz für Experimente gibt es da kaum, unsere Diebestouren sind sehr linear aufgebaut. Im Prager Museum kundschaften wir beispielsweise die Sicherheitsanlagen aus. Da müssen Poker und Taylor innerhalb eines Zeitlimits von vier Minuten alle Kameras in den Ausstellungsräumen scannen. Wir befehlen Poker uns zu folgen und steuern Taylor per WASD-Steuerung durch die engen Museumsgänge.

    Taylor muss nun die Wachleute ablenken, während Poker die Kameras scannt. Gar nicht so einfach, denn dank ungünstiger Winkel sehen wir oft nicht, wo wir hinrennen -- da ist ein Gamepad besser zur Steuerung geeignet. Trotzdem braucht's einige Versuche, bis wir alle Kameras vor Ablauf der vier Minuten erreichen. Zumal wir auch ab und zu von patrouillierenden Wachen erwischt werden.

    Gut, dass das Programm nach wichtigen Aktionen regelmäßig abspeichert. Zumindest jetzt noch. Denn während des eigentlichen Einbruchs gibt's so manche Stelle, an der ein Speicherpunkt dringend Not getan hätte. Zum Beispiel wenn wir den Haupttresor leer räumen. Und dann durch ein Museum gefüllt mit nervösen Wachmännern und ihren Freunden Smith & Wesson flüchten müssen.

    Freunde sollt ihr sein

    Stunden später und kein Stück schlauer: Das Hacken von Schlössern dauert mitunter Ewigkeiten -- und nimmt so dem Spiel den nötigen Schwung. Stunden später und kein Stück schlauer: Das Hacken von Schlössern dauert mitunter Ewigkeiten -- und nimmt so dem Spiel den nötigen Schwung. Echtes Teamwork gibt's nur selten. Wir sollen in einem Zug einen Safe ausräumen und müssen daher Taylor über das Dach der Bahn schicken, damit er den abgesperrten Waggon erreicht. Dafür muss Poker einen Knopf gedrückt halten, um die Dachluken zu öffnen. Und Cats Aufgabe ist es, die Passagiere und Wachen abzulenken, damit die nicht sehen, dass sich Taylor draußen am Zug entlang hangelt. Denn natürlich: Oben auf dem Dach des Gefährts gibt's in regelmäßigen Abständen Aufbauten, über die unser Akrobat nicht rüber kommt. Da macht The Plan echt Spaß: Wenn wir Klettereinlagen und Gespräche richtig timen müssen, damit wir Erfolg haben.

    Da es solche abwechslungsreichen Szenen aber nur selten innerhalb der knapp zehnstündigen Spielzeit gibt, ist The Plan die meiste Zeit über ziemlich langweilig. Die comicartigen Einführungssequenzen zu jeder Mission sind zu langatmig und zu schleppend inszeniert. Diverse Aktionen dauern zu lang; das Hacken einer Konsole frisst zum Beispiel mehrere Minuten unserer wertvollen Zeit -- da fühlt sich The Plan künstlich gelängt an. An anderen Stellen müssen wir uns Zugangscodes zu Safes und Rechnern auf einem (echten!) Stück Papier notieren -- weil das Programm sich herausgefundene Codes nur in den seltensten Fällen merkt. Das sind echte Spaßbremsen.

    Kuddelmuddel

    Grafisch ist The Plan nicht sehr ansprechend: Die Comicszenen zum Missionsbeginn sind zwar nett gemacht, der Rest des Diebesabenteuers sieht dagegen nicht sehr detailreich aus. Auch sind nur eben jene Zwischensequenzen synchronisiert. Auf Englisch, immerhin mit deutschem Untertitel. Bei allen anderen Dialogen schweigen die Sprecher -- schade, denn besonders die Stimme von Taylor klingt sympathisch.

    Wenn Sie alle Zivilisten beklauen, spielen Sie den Mehrspielermodus für diese Szene frei. Dann können Sie sich mit zwei Freunden kooperativ des Diebstahls annehmen. Was an einem Rechner in einem großen Chaos ausartet.

  • Th3 Plan
    Th3 Plan
    Publisher
    dtp
    Developer
    Monte Cristo (FR)
    Release
    13.04.2007

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Th3 Plan
Review: The Plan
Mission Impossible hautnah -- zumindest verspricht uns das die Einbruchs-, Schleich- und Ballersimulation The Plan. Ob's hinhaut oder ob Sie sich besser schleichen, lesen Sie hier.
http://www.gamesaktuell.de/Th3-Plan-Spiel-37064/Tests/Review-The-Plan-725828/
26.06.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/05/t_the_plan_01_06.jpg
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