Test Drive Unlimited

Test Thomas Szedlak

Sechs Monate nach der tollen Xbox360-Version folgen die Umsetzungen für PC und PS2. Auf zur nächsten Testfahrt!

Traumurlaub: Mit unserem feuerroten Mercedes heizen wir über das malerische Hawaii. Die PC setzt viele optische Akzente. (PC) Traumurlaub: Mit unserem feuerroten Mercedes heizen wir über das malerische Hawaii. Die PC setzt viele optische Akzente. (PC) Die PC-Version stammt wie das 360-Original von Eden Games und ähnelt diesem dementsprechend. So warten auch hier 1.600 Kilometer akribisch nachgebildete Straßen auf der Hawaii-Insel Oahu. Von Anfang an dürfen Sie das Palmen-Eiland frei befahren, wobei es sich aus zwei Gründen nicht empfiehlt, gleich in die entlegensten Winkel zu rasen: Erstens dauert das ewig -- vom einen bis zum anderen Ende mindestens 30 Minuten -- und zweitens ist dort der Schwierigkeitsgrad der Rennen nicht auf die Fahrzeuge zugeschnitten, die man sich anfangs leisten kann, etwa den Ford Mustang GT.

Die PS2-Fassung wirkt grafisch deutlich trister als die Versionen für Xbox360 und PC. Immerhin gibt es fast keine Ruckler. (PS2) Die PS2-Fassung wirkt grafisch deutlich trister als die Versionen für Xbox360 und PC. Immerhin gibt es fast keine Ruckler. (PS2) Also erkunden Sie erst mal den Süden der Insel und verdienen in Zeit-, Runden- und Von-A-nach-B-Rennen Kohle. Neu im Vergleich zur Xbox360-Version ist die Anwesenheit der Polizei, die das Überfahren roter Ampeln, heftiges Rempeln und einen steifen Gasfuß rigoros ahndet. Ist Ihr Fahndungskonto schließlich mit drei Polizeimarken gefüllt, werden Straßen gesperrt und ganze Meuten von Cops auf Sie gehetzt. Zwar erlaubt auch die PS2-Version Verfolgungsjagden mit der Polizei, allerdings in eingeschränkter Form. So ist der Fuhrpark mit rund 70 Autos zwar gut gefüllt, Motorräder wurden aber wegrationalisiert. Auch fehlen nette Aktivitäten wie der Kauf von Klamotten, der Ausbau der Garage oder das Aufreißen von Mädels auf der Sony-Konsole. Zu schlechter Letzt hat auch die Attraktivität bei der Umsetzung gelitten.

Der australische Entwickler Melbourne House hat sich zwar sichtlich bemüht und dankenswerterweise auf eine weitgehend ruckelfreie Bildrate geachtet. Das tolle Urlaubsflair der PC- und Xbox360-Versionen mag aber auf der Sony-Konsole nicht so richtig rüberkommen. Respekt: Der geniale Massive-Multiplayer-Online-Modus steckt auch in der PS2-Version. Leider konnten wir ihn bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht testen.

Wertung zu Test Drive Unlimited (PC)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Authentisches FahrverhaltenInnovativer OnlineModusAbsolute Bewegungsfreiheit
Wenig Abwechslung, vor allem offlineHalbherziger StoryAnsatzTeils weite Anfahrtswege
Fazit

"Ein authentisches Rennspiel, das auf dem PC deutlich spektakulärer rüberkommt."

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