GDC 2011: Tera Hands-on-Test - Online-Rollenspiel mit toller Grafik und forderndem Kampfsystem
Unsere Freunde von PC Games durften Frogsters neues Online-Rollenspiel Tera auf der diesjährigen GDC antesten.
Da es zur Zeit schwer fällt, sich am MMO-Markt zu behaupten, müssen sich die Entwickler mächtig ins Zeug legen, um auf ihre Games aufmerksam zu machen. Dazu gehört natürlich auch eine Grafik, die sich sehen lassen kann. Da Frogsters neues Online-Rollenspiel Tera auf der Unreal Engine 3 basiert, ist es keine Überraschung, dass es an der Grafik kaum etwas auszusetzen gibt. Aber nicht nur die Optik passt, auch das abwechslungsreiche Charakter- und Monsterdesign fällt sofort positiv auf. Die Gegner sollen aber nicht nur gut aussehen, sondern uns das MMO-Leben auch nicht zu einfach machen. Aus diesem Grund setzt man bei Tera auf eine intelligente KI. Die Gegner können weit mehr als nur blocken. Sie weichen auch aus und besitzen unterschiedliche Kampfphasen. Dadurch will man vermeiden, dass die Kämpfe schnell langweilig werden.
In Tera sorgt vor allem die kluge KI für fordernde Kämpfe.
Wir waren wirklich positiv überrascht. Ihr klickt nicht mehr wie üblich eure Skills durch. Vielmehr verfügt ihr über ein Fadenkreuz, das aktiv auf die Gegner gezogen werden muss, sobald ihr die Fähigkeiten verwenden. Ihr müsst euch geschickt bewegen, ausweichen und positionieren. Der Feuerball eines Magiers kann also durchaus ins Leere gehen, weil der Gegner ein paar Schritte zur Seite macht. Euch stehen diverse Kombos zur Verfügung und ihr könnt bis zu drei Fähigkeiten aneinander reihen. Vorausgesetzt die gewählte Fertigkeit hat keinen Cooldown, müsst ihr nur im richtigen Moment die Leertaste loslassen. Eine gute Idee, die die Kämpfe actionreicher macht. Hinzu kommt eine überzeugende Monstervielfalt. Es gibt unzählige – von kleinen wuseligen Gegner bis hin zu gigantischen Wesen, die nicht einmal Bossgegner darstellen. Die Liebe zum Detail ist toll, die Monster ein echter Hingucker.
Das User-Interface wirkt übersichtlich, entschlackt und vor allem aufgeräumt. Ihr könnt es ganz nach Belieben anpassen und Fenster sowie Button anpassen. Insgesamt dürft ihr euch auf sieben Rassen und acht Klassen freuen. Die Popori etwa sehen sehr asiatisch aus und wirken wie kleine knuffige Wesen mit Tierköpfen. Jede Klasse nutzt Mana als Ressource, selbst Krieger oder Berserker. Bei diesen funktioniert Mana ähnlich wie die Wut in WoW. Es muss erst aufgebaut werden, um mächtige Angriffe zu ermöglichen. Klassen wie Magier können ihr Mana mit Kanalisationssprüchen wieder auffüllen. Der Berserker beispielsweise ist ein kräftiger Nahkämpfer, verfügt über eine Selbstheilungsfähigkeit, die er durch den Druck auf eine bestimmte Taste bis zu drei Mal auflädt. Je aufgeladener er ist, desto stärker fällt die Heilung aus.
Wir durften auf der GDC 2011 einen Beta-Build anspielen – auf Wunsch übrigens ohne Probleme mit einem Controller. Zum Test stand uns der Dungeon Smugglers Hideout zur Verfügung, den wir mit einer Hochelfen Magierin bestritten. Die kann verheerende Zauber vom Stapel lassen. Unser Favorit: Wir können Gegner – bis zu vier gleichzeitig – markieren und auf Knopfdruck in Brand stecken. Das hat immensen Schaden zur Folge. Außerdem im Programm: Diverse Feuerbälle, eine Ausweichfunktion, jede Menge Flächenschaden - und einer großer Haufen Spaß. Zusammen mit einem Berserker hauen wir uns durch mehrere Gegner und diverse Bosse – das ist zwar nicht immer aufregend, aber durchweg schön in Szene gesetzt. Die Kämpfe machen Spaß, sie fordern. Ihr müsst ständig in Bewegung bleiben, ausweichen, Kombos erwischen und auf Mana achten. Hier hat man wirklich immer etwas zu tun.
Wir waren überrascht, wie gut Tera funktioniert und aussieht. Das hätten wir nicht gedacht. Lediglich die Quests wirken momentan nur wie guter MMO-Standard. Bisher konnten wir diesbezüglich nichts Außergewöhnliches erkennen. Dennoch: Tera wirkt rund, bietet Mounts, ein Reisesystem, zwei Kontinente und eine Startinsel für alle Parteien.
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greetz
das heisst dann soviel wie... wir habens auf ner konsole entwickelt und portens für den pc 1:1 um
greetz