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  • Gaming-Tastaturen - Tipps zum Kauf rund um mechanische und Rubberdome-Tastaturen inklusive großer Marktübersicht mit 50 Modellen

    Tastaturen für Spieler gibt es ab 20 Euro, mechanische Top-Modelle kosten teils das Zehnfache. Wir erklären, was eine mechanische Tastatur ausmacht und was Makros sind. Dazu bieten wir eine große Marktübersicht mit 50 Tastaturen bis 200 Euro.

    Mit einer ordentlichen Tastatur geht das Spielen leichter von der Hand. Nicht jeder benötigt eine wirklich teure Tastatur, aber wer in Sachen Gaming auf hohem Niveau unterwegs ist, wird mit einer hochwertigen Tastatur durchaus merkbare Vorteile haben.

    Andere Nutzer hingegen merken eventuell ein anderes Tippgefühl, haben aber am Ende keinen spielerischen Vorteil, so dass auch eine Tastatur zwischen 20 und 50 Euro völlig ausreicht. Trotzdem können sich auch Gelegenheitsspieler natürlich den Komfort einer guten Tastatur gönnen, zumal solche Tastaturen häufig länger halten - man sollte allerdings nicht erwarten, dass man beispielsweise in einem Online-Shooter nur wegen der Tastatur plötzlich unter den Top Drei seines Teams ist anstatt wie gewohnt nur mit Mühe in die Top 10 zu kommen. Doch neben dem reinen verbesserten Tippgefühl und einer höheren Zuverlässigkeit beim Tastendrücken sowie langer Haltbarkeit können gute Tastaturen in Spielen auch einen weiteren Vorteil bringen: viele Modelle besitzen sogenannte Makro-Tasten. Dies sind Tasten, die man mit ganzen Befehlsketten belegen kann. In unserem Special werden wir vor unserer 50 Tastaturen umfassenden Marktübersicht auf solche Makros eingehen, doch zunächst möchten wir uns um das Thema mechanische Tastaturen kümmern: was genau hat es mit solchen Tastaturen auf sich? Warum sind sie deutlich teurer als Standardmodelle? Was sind die Vor- und Nachteile? Diese Fragen klären wir nun.

    Mechanische Tastaturen: Funktionsweise

          

    Bei einer mechanischen Tastatur besteht jede Taste aus einer der mit Buchstaben, Zahlen oder Symbolen beschrifteten Tastenkappe, unter welcher der eigentliche Taster (auf englisch auch switch) liegt. Dieser ist eine Art kleines Gehäuse, und im Inneren verbirgt sich eine kleine mechanische Konstruktion mit einer Art Metalllasche und einer Metallfeder. Durch das Betätigen der Taste drückt ihr die Metallfeder herunter. Die Feder drückt die Taste stets wieder in die Ausgangsposition zurück und sorgt zudem für einen fühlbaren Widerstand, damit ihr merkt, dass ihr die Taste auch wirklich drückt.

    So sieht es unter den Tastenkappen einer mechanischen Tastatur ausSo sieht es unter den Tastenkappen einer mechanischen Tastatur ausQuelle: PC Games HardwareBeim Drücken bewegt sich die Metalllasche mit nach unten und löst nach einer bestimmten Distanz einen Kontakt aus. Dieser Kontakt schließt den Stromkreis, so dass die Taste als gedrückt gilt und der PC die Information empfangen kann, welche Taste ihr gerade gedrückt habt. Doch was ist der Unterschied zu anderen, nicht-mechanischen Tastaturen? Diese nicht-mechanischen Modelle sind (neben einigen wenigen Touchscreen-artigen Modellen) so genannte Rubberdome-Tastaturen. Historisch gesehen ist das mechanische Prinzip die ältere Technik, und durch die Rubberdome-Technik ergab sich eine Weiterentwicklung auf dem Tastaturmarkt. Bei Rubberdome liegt eine Gummimatte über den einzelnen Kontakten der Tastatur. Über dieser Gummimatte findet sich dann die Ebene mit den eigentlichen Tasten. Die Gummimatte wiederum hat etliche Kuppeln - pro Taste je eine Kuppel, und bei längeren Tasten teilweise auch mehrere Kuppeln. Auf Englisch heißt Kuppel "dome", daher der Name Rubberdome. Wenn ihr eine Taste drückt, drückt ihr also diese Kuppel herunter, bis sie die eigentlichen Kontakte betätigt. Lasst ihr die Taste wieder los, entfaltet sich die Kuppel wieder nach oben und schiebt auch die Taste wieder hoch. Die Gummikuppel übernimmt also die Funktion einer Metallfeder. Beide Techniken haben Vor- und Nachteile. Diese beschreiben wir im nächsten Kapitel.

    Mechanische und Rubberdome-Tastaturen: Vor- und Nachteile

          

    Eben erwähnten wir, dass die Entwicklung der Rubberdome-Tastaturen eine Weiterentwicklung war - hiermit war aber eher eine Weiterentwicklung in dem Sinne gemeint, dass man dadurch eine neue Produktionsmethode einführte, die dafür sorgte, dass Rubberdome-Tastaturen über viele Jahre hinweg die mechanischen Modelle verdrängten.

    Cooler Master CM Storm Trigger ZCooler Master CM Storm Trigger ZQuelle: Cooler MasterDenn Rubberdome-Tastaturen haben einen riesigen Vorteil: sie sind günstig herzustellen, da es für das Drücken der Tasten keine filigranen Einzelteile gibt. Bei der Produktion müssen nicht mehrere Dutzend einzelne Tasten mit jeweils eigener Mechanik hergestellt werden, sondern es reicht eine Platine mit flachen, drucksensitiven Kontaktschaltern, über welche dann die in einem einzigen Stück gegossene Gummimatte gelegt wird. Darüber kommen dann die eigentlichen Tasten, die aber keinerlei komplizierte Mechanik mehr besitzen. Tastaturen sind durch das Rubberdome-Prinzip also deutlich billiger geworden. Bei einer mechanischen Tastatur kommt zur komplizierteren und allein deswegen schon teuren Konstruktionsweise hinzu, dass jede Taste einzeln gefertigt werden muss und zudem noch Metallteile enthält (Feder und Lasche), was relativ teuer ist. Genau deswegen verschwanden mechanische Tastaturen fast komplett aus den Läden. Es gab vor allem für den riesigen Markt der Büroanwender sowie der durchschnittlichen nicht-spielenden Heimanwender keinen triftigen Grund mehr, sich eine Tastatur für mehr als 10 bis 20 Euro anzuschaffen. Und auch Hardcore-Gamer griffen lange Zeit zu Rubberdome-Tastaturen mit Zusatzfunktionen für Gamer, die nicht die eigentliche Bauweise betrafen. Doch je beliebter Gaming und vor allem auch Online-Wettbewerbe wurden, desto mehr User gab es, die die Vorteile einer mechanischen Tastatur wiederentdeckten. Dies sorgte dafür, dass solche mechanischen Modelle eine Wiederauferstehung feierten. Die Vorteile einer mechanischen Tastatur sind nämlich zum einen, dass die Tasten im Gegensatz zur Rubberdome-Bauweise nicht schleichend ausleiern, sondern für viele Millionen Tastendruckaktionen stets auf gleichem Niveau bleiben. Für Gamer kann es enorm wichtig sein zu wissen, dass jede der Tasten zuverlässig mit exakt dem identischen Druckaufwand als betätigt gilt.

    QPAD MK-70QPAD MK-70Quelle: QpadAuch das Tippgefühl der Tastatur beschreiben viele Nutzer als exakter und intuitiver. Zudem gibt es bei den mechanischen Tastaturen auch unterschiedliche Tasten-Arten (und Taster-Arten), die je nach eigenem Gusto das Tippgefühl optimieren. Dazu kommen wir als nächstes und besprechen auch einen kleinen Nachteil der mechanischen Tastaturen: die Lautstärke.

    Mechanische Tastaturen: Taster-Arten

          

    Durch unterschiedliche Mechaniken unter der eigentlichen Tastenkappe lassen sich verschiedene Taster-Typen herstellen. Um dies zu erklären, beschreiben wir das Grundprinzip der Mechanik etwas genauer: beim Herunterdrücken der Taste merkt ihr natürlich einen Widerstand, der durch die Metallfeder zustande kommt. Doch erst nach einer bestimmten Wegstrecke gilt die Taste wirklich als gedrückt, denn ansonsten könnte die Taste schon allein durch das Auflegen eines Finger als ausgelöst gelten. Diese Wegstrecke ist aber kürzer als die Strecke, die nötig wäre, um die Taste bis zum Anschlag herunterzudrücken. Nun gibt es die Möglichkeit, dem Nutzer durch einen zusätzlichen kleinen Widerstand ein fühlbares Feedback zu geben, damit er weiß, dass die Taste als gedrückt registriert wurde. Hier haben wir also zwei Möglichkeit: mit und ohne Feedback - man spricht auch von taktilen Tasten, wenn ein Feedback vorhanden ist. Zum anderen gibt es noch die Möglichkeit, dass die Mechanik der Taste deutlich klickt, wenn die Taste als gedrückt gilt. Es gibt also Tasten mit und ohne deutlich hörbares Klick-Geräusch. Insgesamt ergeben sich also vier verschiedene Möglichkeiten für Taster-Typen, die wir in der folgenden Tabelle zusammenfassen. Der am weitest verbreitete Tastenhersteller Cherry hat zudem zur Unterscheidung dieser Tastenfeatures den Tasten unterschiedliche Farbcodes gegeben, die natürlich auch in der Tabelle verzeichnet sind. Zusätzlich seht ihr in den beiden unteren Zeilen, die mit den Herstellernamen Kailh und Razer beschriftet sind, wie die Farbcodes vergleichbarer Taster bei diesen Konkurrenten aussehen.

     MX-RedMX-BlueMX-BlackMX-Brown
    Taktilneinjaneinja
    Klickenneinjaneinnein
         
    Bei KailhRed, YellowBlueBackBrown
    Bei Razer Green Orange

    Welche Kombination ist aber nun die Beste? Das hängt sehr vom Nutzer ab. Vor allem viele Hardcoregamer schwören auf MX-Red, also kein Feedback und kein Klicken, unter anderem weil beides den Tastendruck minimal verzögern kann.

    Logitech G910Logitech G910Quelle: Logitech Hier ist aber viel Übung angesagt, denn man muss sich selber das Gefühl dafür erarbeiten, wann eine Taste als gedrückt gilt und wann nicht - zumindest wenn man vermeiden will, die Taste jeweils bis zum Anschlag herunterzudrücken, nur um sicherzugehen. Würde man die Taste stets ganz herunterdrücken, würde man unnötigerweise Zeit verlieren, was in manchen Situationen die entscheidenden Millisekunden kosten kann. Mit einer MX-Blue wiederum weiß man durch Klicken und Feedback ganz genau, wann die Taste als gedrückt gilt - viele nervt aber wiederum der damit verbundene laute Klickbetrieb. Aus unserer Sicht der beste Kompromiss sind die MX-Brown-Tasten: das Feedback sorgt dafür, dass man den Tastendruck gut wahrnimmt. Zudem sind die Tasten nicht laut, da sie kein Klicken besitzen. So leise wie Rubberdome-Tastaturen sind mechanische Modelle aber so gut wie nie. Die aus harten Teilen bestehende Mechanik erzeugt mehr Arbeitsgeräusche als das heruntergedrückte weiches Gummi-Material bei Rubberdome-Tastaturen.

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