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  • Survarium: Multiplayer statt Einzelspieler und Neuigkeiten zum Free-2-Play-Modell - Die Ex-Stalker-Entwickler im Interview

    Die ehemaligen Stalker-Entwickler werkeln derzeit an einem neuen Spiel mit dem Namen Survarium. Auch in Sachen Bezahlmodell will man neue Wege einschlagen und setzt auf das Zugpferd Free2Play. Im Interview mit Ruslan Didenko erfahren wir neue Einzelheiten.

    Mit Survarium versuchen sich die ehemaligen Entwickler von Stalker 2 an einem neuen Spiel. Diesmal möchte man auf das vielversprechende Free2Play-Modell setzen und ist bereits mitten in der Entwicklung. Survarium geht, anders als Stalker 2, in Richtung Multiplayer.

    Unsere Kollegen von PC Games haben ein Exklusivinterview mit Ruslan Didenko von GSC Gamesworld geführt, das wir an dieser Stelle für euch zur Verfügung stellen. Worin bestehen die Unterschiede zu Stalker 2? Warum setzt man auf Multiplayer-Action statt auf Einzelspieler-Erfahrung? Diese und weitere Fragen lest ihr im nachfolgenden Interview.

    Ruslan Didenko ist Projektleiter von Survarium und hat unseren Kollegen von PC Games Rede und Antwort gestanden. Ruslan Didenko ist Projektleiter von Survarium und hat unseren Kollegen von PC Games Rede und Antwort gestanden. Quelle: Vostok Games Warum wart ihr gezwungen, die Entwicklung von Stalker 2 einzustellen? Es gab freilich Schwierigkeiten mit den Rechten an der Marke Stalker, aber kannst du uns mehr dazu sagen?

    Alle Rechte an der Marke Stalker gehören GSC Game World. Im Dezember 2011 entschied Sergiy Grygorovych, die Arbeiten der Firma einzustellen, inklusive den Arbeiten an Stalker 2. Er hat nie konkrete Gründe für diese schockierende Entscheidung genannt, sagte lediglich, dass es sich dabei um persönliche Gründe handele. Das Team fühlte sich verloren, vor allem weil schon so viel Arbeit in das Spiel geflossen war. Es entschied sich allerdings, zusammen zu halten und die Entwicklung weiter voran zu treiben. Komme was wolle. Im Prozess der Rechte-Verhandlungen konnten wir allerdings keine Einigung mit Sergiy erzielen, also mussten wir ein neues Projekt aus dem Boden stampfen. Wir hatten wirklich Glück und fanden mit Vostok Ventures umgehend einen Partner, der das Projekt auch ohne Stalker-Lizenz finanziert.

    Ok, kommen wir zu Survarium. Warum habt ihr euch für einen Multiplayer-Shooter entschieden? Eure früheren Games waren sehr atmosphärisch und boten immerhin eine faszinierende Einzelspieler-Erfahrungen. Habt ihr keine Angst davor, Stalker-Fans damit zu vergraulen?

    Das war echt eine harte Entscheidung. Nachdem GSC am Ende war, standen wir vor einer Entscheidung: Entweder wir bewerben uns bei anderen Firmen oder wir halten zusammen und versuchen die Entwicklung am Leben zu halten. Im Prozess der Investorensuche haben wir den Flaschenhals der Entwicklung von Einzelspieler-Games kennengelernt – die Entwicklung dauert lange, kostet viel und bringt den Publishern nur wenig Geld. Natürlich macht die Raubkopierer-Szene das Ganze nicht einfacher. Die einzige Option für ein Singleplayer-Projekt, ist der Release auf Konsolen. Das ist einacher, wenn du ein bekanntes Studio mit einer starken Franchise und einem großen Publisher im Rücken bist, der eine solide weltweite Marketing-Kampagne auf die Beine stellen kann.

    Wir haben also festgestellt, dass sich die Welt seit unserer Singleplayer-Spiele gewandelt hat. Und darauf mussten wir reagieren. Dementsprechend trafen wir die durchaus dramatische Entscheidung und sind in den Online-Bereich gewechselt. Natürlich birgt das viele Herausforderungen, sowohl auf der technischen als auch auf der Design-Seite. Allerdings sind die Chancen und Möglichkeiten online viel, viel größer.

    Euer neues Spiel wird Free-2-Play. Das ist ein System, das Hardcore-Gamer sehr gespalten sehen und eine Pay-2-Win-Abzocke fürchten. Wie plant ihr, den Fans diese Ängste zu nehmen und wir funktioniert das System im Survarium?

    Ich höre auch viele Sorgen der Community rund um das Free-2-Play-Modell und nur wenige Spiele haben es bisher geschafft, das Image zu wandeln. Der Markt allerdings ändert sich allerdings und ich hoffe, dass große Spiele wie Warface oder Dota 2 das Bild positiv beeinflussen. Egal. Mit Survarium zielen wir auf einen fairen Ansatz ab. Wir machen alle Inhalte, die für einen Spieldurchgang nötig sind kostenlos. Das Geld soll lediglich extra Features freischalten, wie schnelleres Level-Up, einzigartiges Equipment oder umfangreiche Statistiken.

    Wie wird Survarium den hinsichtlich des Gameplays funktionieren? Ihr nennt das Spiel einen Massively Multiplayer-Shooter. Bedeutet das, ihr tretet in die Fußstapfen von Planetside, mit mehreren hundert Spielern gleichzeitig?

    Nein. Wir planen ein Session-Spiel mit separaten Locations. Die Größe dieser Locations steht momentan ob der Spielbalance noch zur Diskussion. Wir sprechen hier aber definitiv nicht über mehrere hundert Spieler, die sich gegenseitig bekriegen. Wir haben es eher auf atmosphärische kooperative Missionen oder heiße Team-Battles abgesehen. In den kommenden Entwicklertagebüchern werden wir mehr dazu verraten.

    Wie wird das postapokalyptische Szenario von Survarium den das Gameplay im Vergleich zu Battlefield oder Call of Duty beeinflussen? Wird es mehrere Fraktionen geben? Möglicherweise so wie in Stalker? Was ist mit Mutanten, Crafting, Fahrzeugen?

    Auch wenn wir etwas ganz Neues entwickeln, so behandeln wir Survarium doch als eine Art Evolution der Stalker-Idee. Deshalb dürft ihr diverse ähnliche Features wie Fraktionen, Anomalien, Mutanten, Survival-Features und natürlich eine entsprechende Atmosphäre erwarten. Crafting und Fahrzeuge werden aktuell noch diskutiert. Das sind aber Dinge, die es wahrscheinlich nicht zum Start des Spiels schaffen. Wir wollen die Community involvieren und mit ihnen Features diskutieren und entwickeln.

    Wie viel Code, Ideen oder gar Assets konntet ihr für Survarium wiederverwenden?

    Keinerlei. Wir haben ganz von vorne angefangen.

    Wäret ihr bereit an einem neuen Stalker-Spiel für einen möglichen neuen Rechteinhaber zu arbeiten? Oder habt ihr das Kapitel mittlerweile beendet?

    Ganz ehrlich? Ich glaube wir haben ganz einfach nicht die Zeit uns neben Survarium noch mit etwas anderem zu beschäftigen. Zumindest nicht in den nächsten Jahren. Stalker wird natürlich immer unser Baby bleiben und wir hoffen, dass es irgendwann wieder das Licht der Welt erblickt.

    Das Interview führte Peter Bathge.

    03:30
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    Max Payne 3
  • Survarium
    Survarium
    Release
    2015

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Survarium
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13.06.2012
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2012/06/survarium_1.jpg
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