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  • SUNRISE: The Game

    Die TML Studios sprachen im Vorfeld von einem Adventure der neuen Generation, dass mit vielen Traditionen brechen wollte. Leere Worte oder tatsächlich Innovation auf dem Adventuremarkt?

    SUNRISE: The Game Ein charakterlich seltsames Trio experimentiert mitten in New York an einer Maschine, die Teleportationen ermöglichen soll. Der Nobelpreis ist das Ziel...obwohl..vermutlich eher Geld. Einen dieser etwas abgedrehten Typen wird man in Naher Zukunft übernehmen. Denn wie es so üblich ist, wenn man mit derartigen Dingen herumspielt, muss auch etwas schiefgehen. Soweit nicht überraschend. Ohne viel zu verraten, landet man nach dem über 10 minütigem Intro in einem leeren New York. Was passiert ist und wie man aus diesem Schlamassel wieder rauskommt, wird die nächsten ca. 10-15 Spielstunden oberstes Ziel sein.

    Rydek, so der Name des Protagonisten, dessen Handlungen man nun steuert, redet gern und viel. Bereit in einem witzigen Tutorial wird man darauf hingewiesen, dass die Spielfigure nur Sachen macht, die ihm logisch erscheinen, insbesondere will er nichts aufheben (Inventar) was gerad keinen Sinn macht. Und da sind wir dann auch schon bei einem großen Knackpunkt. So ... fortschrittlich dieser Gedanke eigentlich ist, entpuppt er sich doch als echte Spassbremse im Spiel. Denn selbst den simpelsten Draht wird man nicht an sich nehmen können, wenn man zuvor nicht per Gespräch oder Aktion vorher etwas getan hat, was das Mitnehmen des Drahtes rechtfertigt. Wenn einem andere Adventures schon linear vorkamen, wird dies hier dadurch auf die Spitze getrieben. Die Folge ist, dass man 60% des Spieles herauszufinden versucht, welches nun die vom Spiel vorgegebene Reinfolge der Aktionen ist. Selbst wenn man eigentlich die Lösung im Ganzen erahnen kann, muss man eventuell erst mit einem "Kumpel" reden, bevor es weitergeht. Unschön.

    Der zweite Knackpunkt sind die Gespräche. Grundsätzlich weis die Synchronisation zu gefallen, ist sie doch in professionelle Hand gelegt worden. Aber wer mit dem an die 80er Jahre erinnernden Humor nichts anfangen kann, wird schnell das Spiel ins Regal legen. Mir persönlich hat es gefallen, allerdings sollte man da zur Not das Demo probespielen.

    Graphisch bietet es solide Kost. 3D Figuren vor gerenderten, aber meist durch Kleinigkeiten und Licht/Regeneffekte belebte Hintergründe. Die Figuren selbst sind eher schlecht animiert. Motion Capturing ist nicht erkennbar. Entsprechend Steif wirken die Bewegungen. Alles in allem aber nicht so störend. Gerade das düstere New York (es wird nicht Tag), verregnet, schmutzig, kommt gut rüber.

    Die Soundkollisse ist bieder, bis auf die Tracks im Auto. Rockig gehts dort zur Sache, allerdings nur dort und das ist eher wenig. Sonst gibs nur wenig. Athmosphärische Untermalung der Szenen ist allerdings soweit ganz gut gelungen. Aber ein leeres New York ist nunmal ziemlich still.

    Alles in allem lebt das Spiel von der durchaus interessanten Stora, die aber erst nach ein paar Stunden fahrt aufnimmt und den vielen Gesprächen und Kommentaren. Kann man mit letzterem nichts Anfangen, senkt das erheblich den Spielspass. Wem diese Dialoge und Monoloige aber gefallen, der wird mit soldiger Adbenturekost belohnt, das leider einen leichten Cliffhänger am Ende hat.

    Graphik: noch gerade so gut
    Sound: zum Spiel passend, aber sehr sparsam
    Steuerung: Grundsätzlich klassisch, ohne Invetar aber eine Spassbremse

    Spielspass: Gut, wenn man mit dem Humor etwas anfangen kann

    Fazit: Insgesamt kann man sagen, dass den Entwicklern nicht der Sprung in eine neue Adventuregeneration gelungen ist. Viele der Dinge wie kein Inventar, keine Wiederholung von Gesprächen oder Kommentaren zu Objekten eher ein Schritt in die Falsche Richtung waren. Den hierrunter leidet der Spielspass doch erheblich. Die erzwungene Liniarität bremst eher, als dass sie einen durch die Story führt, die wiederum durchaus zu gefallen weis. Bei einer Fortsetzung wünsche ich mir, dass sich dies wieder ändert. Adventurespieler sind doch irgendwie Sammler und Ausprobierer. Trotz allem ein grundsolides Adventure, dass insbesondere aufgrund der sehr umfangreichen und witzigen Daloge eine stattliche Spielzeit aufweist. Ein Probespielen der Demo kann ich jedoch nur empfehlen, bevor man an den Kauf denkt.

    7/10

    Sunrise: The Game

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Sheendra
    71 %
    Multiplayer
    -
    Grafik
    0/10
    Steuerung
    0/10
    Sound
    0/10
    Atmosphäre
    0/10
    Gamesaktuell
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Sunrise: The Game
    Sunrise: The Game
    Publisher
    aerosoft GmbH (DE)
    Developer
    TML Studios
    Release
    01.02.2008

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Sunrise: The Game
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http://www.gamesaktuell.de/Sunrise-The-Game-Spiel-35800/Lesertests/SUNRISE-The-Game-731605/
29.04.2008
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2008/02/sunrise06.jpg
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