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  • Star Wars: Rebel Strike

    Schon zum zweiten Mal beschert uns Factor 5 ein Star Wars-Spiel für den Gamecube. Lohnt es sich im Cockpit Platz zu nehmen und das Imperium zu besiegen?

    Star Wars- Rogue Squadron: Rebel Strike Star Wars: Rebel Strike (welche ein Name!) ist der direkte Nachfolger von Rogue Leader, welches ein Launchtitel für den Spielewürfel war. Und was für eines! Obwohl das Spiel direkt zum Start erhältlich war, bot es eine bombastische Optik, gepaart mit Arcade-Weltraumschlachten im beliebten Star Wars-Universum.

    Man darf vom Nachfolger also Einiges erwarten, sowohl spielerisch als auch optisch. Zur Story braucht man wohl nicht viele Worte verlieren, man fliegt Missionen für die Rebellen. Dabei schlüpft man in zwei verschiedene Rollen: Luke Skywalker und Wedge Antilles. Mit diesen beiden Helden der Allianz dezimiert man also die Truppen des Imperiums, mal im Cockpit eines Raumschiffes, und (das ist neu) per pedes.

    Vorab sei gesagt, dass die Flugmissionen das Highlight des Spiels sind, wer den ersten Teil gespielt hat, der wird sich sofort wieder zurechtfinden. Sehr durchwachsen sind hingegen die "Fussmissionen", doch dazu später mehr.

    Als Rebellenpilot hat man Zugriff auf sämtliche Raumschiffe des Star Wars-Universums, wobei hier betont werden muss, dass man hauptsächlich mit Schiffen aus der klassischen Trilogie unterwegs ist. Star Wars-Fans können sich also auf Flugaction mit X-Wing, B-Wing, Y-Wing, A-Wing und dem Millenium Falcon freuen. Später, wenn man Erfahrung gesammelt hat und gut genug ist um die Medaillen zu ergattern, kommen noch Raumschiffe aus der Prequel-Trilogie hinzu, so zum Beispiel ein Jedi-Sternjäger.

    So, nun ein paar Worte zum Gameplay. Am Anfang wählt man eine Mission aus und ein kurzes Briefing erklärt die Einsatzziele. Danach geht´s in den Hangar, wo man sich für ein Raumschiff entscheiden muss. Da sich die Jäger und Bomber deutlich in Handling und Geschwindigkeit unterscheiden sollte man überlegen welches Schiff für die Mission am besten geeignet ist.

    Nachdem man sich also entschieden hat geht´s direkt ins Kampfgetümmel. Man steuert seinen Jäger mit dem linken Analogstick wahlweise aus der Verfolger- oder Cockpit-Perspektive. Letztere biete ein wesentlich besseres Mittendrin-Gefühl. Mit dem C-Stick kann man sich umschauen, mit der A-Taste wird gefeuert. Hinzu kommen Raketen, die man mit dem B-Knopf auf die Reise schickt. Mit den Schultertasten wird beschleunigt oder gebremst, drückt man die Tasten ganz durch bremst man hart bzw. gibt dem Raumschiff einen kurzen Boost. Nach diesem Boost müssen sich die Thruster wieder aufladen, man kann also nicht ständig boosten. Der Y-Knopf aktiviert den Zielsuchcomputer, womit man Feinde leichter entdecken kann. Man sollte ihn aber nicht zu lange einsetzen, da man sonst Gefahr läuft keine Medaille zu bekommen. Die Medaillen sind ein wichtiges Spielelement, da man mit den verdienten Punkten Boni wie ein Making of oder eine Galerie freischaltet. Dieses System macht denWiederspielwert enorm hoch, allerdings ist es verteufelt schwer an die begehrten Gold-Medaillen zu kommen- dafür muss man schon ein verdammt guter Pilot sein.

    Die Flugmissionen sind recht abwechslungsreich. So muss man Konvois Geleitschutz geben, einen Sternzerstörer vernichten oder auch imperiale Raumstationen infiltrieren. Meistens ist man nicht allein unterwegs, in den meisten Missionen hat man Flügelmänner, denen man rudimentäre Befehle wie "Mein Ziel angreifen" oder "Formieren" erteilen kann. Dies erfolgt über das digitale Steuerkreuz. Nett, aber kein Muss um die Einsatzziele zu erreichen.

    Zum ersten Mal in einem Rogue Squadron-Spiel ist man auch zu Fuss unterwegs. Und man wünscht sich, die Entwickler hätten darauf verzichtet. Die Steuerung ist in diesen Abschnitten schwammig und ungenau, meistens muss man sich stur seinen Weg durch die Gegnermassen ballern, von Abwechslung keine Spur. Leider gibt es recht viele dieser Missionen, allerdings muss man positiv hervorheben, dass man oftmals auch in einem Gefährt Platz nimmt, wie dem mächtigen AT-ST-Walker oder einem schnittigen Speeder-Bike. Zumindest diese Abschnitte sorgen für Kurzweil, trösten aber nicht über die verbockten Fussmissionen hinweg.

    Der Schwierigkeitsgrad von Rebel Strike ist recht hoch, da man nur drei Leben hat und die Missionsziele zum Teil doch sehr schwierig zu meistern sind. Will man dann noch Medaillen und somit Punkte erspielen, kann es frustig werden. Einmal zu oft den Laser abgefeuert oder zu lange den Zielcomputer benutzt und man geht leer aus. Motiviernd ist die Punkte-Hatz aber allemal.

    Nun zur Technik. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich grafisch nicht viel getan, das Spiel nutzt lediglich "Light Scattering", welches der Vorgänger noch nicht hatte. Dadurch wirken die Lichtverhältnisse ein wenig realistischer, die Sonne strahlt also etwas heller und erleuchtet Objekte ein wenig intensiver.

    Obwohl es hier also nicht viel Neues zu berichten gibt weiss die Grafik trotzdem noch zu gefallen. Die Raumschiff-Modelle sind sehr detailliert, und ein Sternzerstörer wirkt geradezu furchteinflössend. Hübsche Explosionen und viel Getümmel im Weltraum runden den guten Eindruck ab. Ins stottern gerät Rebel Strike dank 60Hz-Modus nur sehr selten. Im Weltraum gar nicht, bei Schießereien in der Atmosphäre eines Planeten ruckelt es nur gelegentlich ganz kurz.

    Der Sound ist Star Wars-typisch fantastisch, die meisten Musikstücke dürften Kennern der Filme sofort bekannt vorkommen. Auch die Soundeffekte sind 1:1 aus den Filmen übernommen worden, das bringt viel Atmosphäre ins Spiel. Besitzer einer Surround-Anlage freuen sich zudem über Dolby Pro Logic II.

    Wichtig zu erwähnen ist noch, dass man alle Missionen des Vorgängers in Rebel Strike nun im Coop-Multiplayer-Modus spielen kann. Das ist wirklich eine nette Dreingabe, denn wenn die Spieler gut aufeinander abgestimmt sind kommt sehr gute Raumkampf-Atmosphäre auf. Desweiteren kann man sich auch gegeneinander duellieren, einem Dogfight steht also nichts im Wege. Insgesamt gesehen ist der Multiplayer-Part also sehr gelungen.

    Zum Fazit des Spiels: auch wenn die Missionen, in denen man zu Fuss unterwegs ist, schlichtweg misslungen sind, so machen die Raumschlachten wieder einen Heidenspass. Es gibt viel Action, viele Boni zum freispielen und jede Menge Star Wars-Flair. Grafisch und soundtechnisch weiss das Spiel auch zu überzeugen, auch wenn man sich ein wenig mehr Neuerungen gewünscht hätte.

    Star Wars-Fans sollten also auf jeden Fall zugreifen, und auch für Action-Fans die gerne [Wing Commander/I] gespielt haben dürften mit dem Spiel mehr als zufrieden sein.

    Star Wars: Rebel Strike - Rogue Squadron 3

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: EvilNobody
    79 %
    Multiplayer
    -
    Grafik
    0/10
    Steuerung
    0/10
    Sound
    0/10
    Atmosphäre
    0/10
    Gamesaktuell
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
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Star Wars: Rebel Strike - Rogue Squadron 3
Star Wars: Rebel Strike
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http://www.gamesaktuell.de/Star-Wars-Rebel-Strike-Rogue-Squadron-3-Classic-35036/Lesertests/Star-Wars-Rebel-Strike-727351/
06.08.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2003/11/RebelStrike_01.jpg
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