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  • Star Citizen: Community Manager begegnet Vorwürfen energisch

    Star Citizen: Community Manager begegnet Vorwürfen energisch Quelle: Roberts Space Industries

    Nachdem die Kritik zu Star Citizen in den vergangenen Wochen lauter wurde, meldet sich nun Community Manager Ben Lesnick zu Wort. In einer ausführlichen Stellungnahme richtet er der Community aus, dass die Sorgen um das Weltraum-MMOG unbegründet sind. Star Citizen sei etwa keineswegs ein "Feature Creep".

    "Star Citizen wird, so wie es angekündigt wurde, niemals fertig. Nie." Diese vom Battlecruiser-Entwickler Derek Smart geäußerte Kritik brachte das Fass augenscheinlich zum Überlaufen. Seit einigen Wochen werden die Vorwürfe lauter, und die Sorgen größer. Nun meldet sich Community Manager Ben Lesnick zu Wort. In einem gewaltigen Beitrag im Forum von Robert Space Industries versucht er zahlreiche Anschuldigungen zu entkräften. Zu Beginn widmet er sich der jüngst bekannt gewordenen Verspätung von Star Marine.

    Das FPS-Modul sei auf "unbestimmte Zeit verschoben" worden, hieß es. Doch das ist nicht der Fall, wie Lesnick beteuert. "Wir haben kein Erscheinungsdatum genannt, was damit jedoch nicht vergleichbar ist." Die Phrase "auf unbestimmte Zeit verschoben" sei in der Videospielbranche eine Umschreibung für "wurde eingestellt". Entsprechende Schlagzeilen in Fachmedien würden den Anschein erwecken, Star Marine sei eingestampft worden. "Das ist nicht der Fall, denn es ist genau das Gegenteil davon, was gerade geschieht."

    Laut Lesnick sei das Star Citizen-Team damit beschäftigt, die von Game Designer Chris Roberts geschilderten Probleme zu beheben. Die Verschiebung sei keine Sache von Monaten, Jahren oder gar Jahrzehnten, wie einige annehmen. Stattdessen geht Lesnick von einer Verspätung von einigen Wochen aus. Sobald es Fortschritte bezüglich Star Marine gibt, würde Cloud Imperium Games die Fans informieren.

    "Ihr verbringt zu viel Zeit mit dem Polishing des Spiels"

    Dieser Vorwurf ist nach Meinung von Lesnick "absolut unberechtigt". Unter dem Begriff "Polish" sind im Entwicklerjargon kleinere Detailarbeiten an einem praktisch fertigen Spiel gemeint. Dies würde aber weder auf Star Citizen, noch auf einzelne Module zutreffen. Er könne nicht verstehen, wie einige Leute Arena Commander als "poliertes Spielerlebnis" bezeichnen können. Als Arena Commander erstmals zum Download angeboten wurde, gab es nur ein Schiff, das Physiksystem und der Multiplayer funktionierten nicht richtig. Die Community half dem Entwicklerstudio dabei, Arena Commander weiterzuentwickeln. Mittlerweile würde das Modul großartig aussehen, aber abgeschlossen seien die Arbeiten daran deshalb noch lange nicht.

    "Star Citizen ist ein Feature Creep!"

    Auch diesen Kritikpunkt hält Lesnick für nicht nachvollziehbar. "Im Augenblick erweitern wir den Plan nicht um zusätzlichen Features, wir bauen vielmehr jene aus, die bereits vorgesehen waren", erklärt der Community Manager. Dinge wie ein Privateer-ähnliches persistentes Universum, die Squadron 42 getaufte Solo-Kampagne, das First Person Boarding und weitere Features sind weiterhin in Arbeit. Die Macher von Star Citizen haben sogar Vorkehrungen getroffen, um die Projektgröße nicht explodieren zu lassen. So verzichtet das Entwicklerstudio seit Monaten auf das Erweitern des Stretch Goal-Katalogs, obwohl zusätzliche Spendenziele mehr Geld in die Kassen von Cloud Imperium Games spülen würden.

    "Verkaufszahlen sind am Ende, wir [die Community] sind am Ende"

    Obwohl das Interesse an Star Citizen auch aufgrund der oben genannten Verschiebung von Star Marine abnimmt, sei nach Lesnick kein besorgniserregender Trend zu erkennen. "Wir sind nicht in Sorge, und ihr solltet das auch nicht sein." Damit neues Geld in die Kassen kommt, müsse Cloud Imperium Games für neue Inhalte sorgen. Aufgrund der Probleme mit Star Marine schwächelte das Interesse und der Zustrom an neuen Spielern sei kleiner geworden. "Aber jede einzelne Person im Team vertraut in das eigene Handeln, und wir werden Dinge kreieren, die richtige Aufmerksamkeit verdienen."

    Im Übrigen sei der Fortgang von Mitarbeitern laut Lesnick kein Grund, den Weltuntergang heraufzubeschwören. In den vergangenen zwei Jahren hätten zahlreiche Mitarbeiter aus verschiedensten Gründen das Unternehmen verlassen. Obgleich der Verlust immer tragisch sei, würde Cloud Imperium Games schneller Talente einstellen als verlieren. Außerdem habe es in der Vergangenheit viele Missverständnisse gegeben, die teilweise darauf zurückzuführen seien, dass Gamer über Aufgabenbereiche von Producern und anderen Berufsgruppen nicht im Bilde seien. Ein Producer wie der jüngst aus der Firma ausgeschiedene Travis Day würde keine Spiele entwickeln oder anderen sagen, was sie machen sollen. Stattdessen halten Producer als eine Art Planer alle Stricke zusammen.

    Das sind nur einige ausgewählte Vorwürfe, denen Community Manager Ben Lesnick in seiner ausführlichen Stellungnahme (siehe Link unten) begegnet. Habt ihr nach seinen Antworten nun mehr Vertrauen in Cloud Imperium Games gefasst? Im Kommentarbereich am Ende dieser Meldung könnt ihr über Star Citizen diskutieren.

    Quelle: RSI

    02:05
    Star Citizen: Video gibt Einblicke in das Performance Capturing
  • Star Citizen
    Star Citizen
    Publisher
    Cloud Imperium Games
    Developer
    Cloud Imperium Games

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Star Citizen
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http://www.gamesaktuell.de/Star-Citizen-Spiel-3481/News/Wir-sind-unbesorgt-Entwickler-begegnet-Vorwuerfen-energisch-1164303/
09.07.2015
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