Stalker: So spielt es sich wirklich!
Stalker ist fertig! Furioses Finale oder Ende mit Schrecken? Wir haben den viel gepriesenen Shooter durchgespielt.
Pflaster und Dosenwurst
Also Knarre ausgepackt und vorgeprescht und – plönk! – gleich eine Kugel eingefangen. Aua! Unser Gesundheitsbalken ist ganz schön geschrumpft! Wir gehen in Deckung, öffnen etwas umständlich das Inventar und verpflastern die Wunde. Alles wieder gut. Stalker versucht’s mit Realismus. Wir halten wenig aus, aber auch die Bösewichte sind keine Supermänner. Wir müssen sie aber erstmal treffen. Dass wir aus dem Schusswechsel siegreich hervorgehen, haben wir unseren KI-Kumpels zu verdanken, die sich als treffsicher und beinahe hellsichtig erweisen (letzteres gilt leider auch für die Gegner). Nachdem sich der Pulverdampf verzogen hat, machen wir Beute: Wir nehmen den Gefallenen die Waffen ab (fitzelig: gucken, ob noch Munition drin ist), sammeln Verbandspäckchen und Dosenwurst ein (unserem Recken knurrt ab und an der Magen) und decken uns mit Entseuchungsmitteln ein. In Stalker droht an jeder Ecke die Strahlenkrankheit.
Abschweifen abwegig
Einer unserer Begleiter hat einen Auftrag für uns. Neben den Story-Missionen gibt es in Stalker eine Reihe von Minieinsätzen. Meist sollen wir Gegenstände beschaffen oder Attentate verüben. Zur Belohnung winken Geld, Ansehen oder Ausrüstungsgegenstände. Das coole Konzept schwächelt in der Praxis. Erstens sind diese Missionen schwer zu finden. Die meisten Leute haben uns nix zu sagen, nix zu verkaufen und nix aufzutragen. Zweitens gibt es ohnehin selten wirklich Nützliches zu erstehen. Zumindest in den unteren drei der fünf Schwierigkeitsgrade verdienen wir mehr als genug, wenn wir einfach nur der Story folgen. Der Ruf schließlich ist fast völlig irrelevant. Lediglich auf einem Nebenschauplatz gegen Spiel-Ende kommt das System wirklich zum Zug. Dort können wir uns einer von zwei konkurrierenden Gruppen anschließen. Fürs Fortkommen ist das aber absolut unbedeutend.
Verwandte Artikel
Neu
-
Vielleicht war der Gothic 3 Test zu viel des guten und sie zerplfücken nun jeden Hitkandidaten um zu beweisen das sie, nicht wie andere Zeitungen, jedes heiß erwartete Spiel gleich mit Lorbeeren überhäufen.