Spore
Schon viele Spieldesigner haben sich daran versucht, virtuelles Leben auf dem Computer zu erschaffen. Die Entwickler bei Maxis wagten sich schon sehr früh an diese monumentale Aufgabe und schufen mit Titeln wie Sim Ant, Sim Life und natürlich den beiden Die Sims-Spielen Meilensteine des Genres. Eigentlich logisch, dass die Macher um Will Wright nun den nächsten Schritt tun, und mit Spore das wohl ambitionierteste Computerspiel aller Zeiten in der Mache haben.
Es war einmal ... das Leben
Anders als andere Titel beschränkt sich Spore nämlich nicht auf eine streng begrenzte »Teilansicht« einer Zivilisation oder eines Individuums. Das Spiel beginnt vielmehr dort, wo auch das reale Leben auf der Erde seinen Anfang nahm: in der Ursuppe. In diesem ersten Spielabschnitt steuern wir simple Einzeller und kämpfen mit anderen Mikroben ums Futter. In Phase zwei entwickeln sich unsere Viecher zu Mehrzellern, die den Schritt aufs Trockene wagen, in Phase drei steuern wir bereits die Geschicke eines ganzen Stamms, und so weiter. Am Ende unserer Bemühungen steht die Expansion ins Weltall, bei der wir mit fremden Rassen freundlich Kontakt aufnehmen oder sie vernichten können.
Will Wright persönlich präsentierte uns die Vorabversion des Spiels, die schon erstaunlich komplett und funktionstüchtig ist. Besonders interessant: Der mächtige Editor, in dem wir aus zig Einzelteilen Kreaturen entwerfen. Die Fantasie des Spielers ist dabei die einzige Grenze, denn die Kombinationsmöglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Zusätzlich können wir alle Körperteile mit ein paar Mausklicks zerren, verschieben oder drehen und so unser ganz persönliches Lieblingswesen erschaffen und auf Überlebensfähigkeit testen.
Sascha Gliss
lg
Ich warte schon solange auf Spore und wenn die Entwickler jetzt nicht noch irgendeinen Fehhler einbauen , ist das eines der besten Spiele aller Zeiten. Schon bei Strategiespielen wie zb. Age of Empires hab ich mir immer gewünscht selber Wesen, Planeten…