Splinter Cell: Double agent
Gleich gehen die Lichter aus: Der Akku des Nachtsichtgeräts hält nur kurze Zeit und muss bald wieder aufgeladen werden.
Der Online-Modus der dritten "Splinter Cell”-Episode sorgte bei Internet-Spionen für lange Gesichter. Ubisoft hatte den Fans doch glatt eine Eins-zu-eins-Kopie des aus "Pandora Tomorrow” bekannten Shadownet-Spione-gegen-Argus-Söldner-Spielchens serviert -- mit nur vier neuen Maps. Diesen Fehler machen die Franzosen kein zweites Mal und öffnen für "Double Agent” das Agentenköfferchen ganz weit. Zum Vorschein kommt ein komplett neuer Mehrspieler-Modus, der mindestens genauso viel Spaß macht wie sein Vorgänger.
Riesige Auswahl
Munition sparen: Der Spitzel da drüben wurde mit einem gezielten Kopfschuss umgelegt.
Im so genannten Echelon-versus-Upsilon-Spiel stehen sich zwei Agententeams mit gleicher Ausstattung gegenüber. Allerdings sind die Teams dünn besetzt. Nur zwei Spieler pro Mannschaft gehen aufeinander los. Dafür gibt’s aber neun verschiedene Spielarten, die wir euch nun kurz vorstellen wollen:Bei der Festplatten-Jagd müsst ihr eure Feinde umballern, um ihnen eine Disc abzunehmen. Bei Blitz hackt ihr einen Computer, der vom gegnerischen Team bewacht wird. Der Survival-Modus erinnert an das Deathmatch (ebenfalls am Start), allerdings stehen eure Widersacher hier nach dem Bildschirmtod nicht wieder auf.
Super Tarnung: Als Upsilon-Spion fällt Sam Fisher nicht auf und kann in Ruhe den Rechner hacken.
Beim Countdown sitzt euch ein Timer im Nacken, dessen Sekundenkonto jeder umgelegte Spion wieder ein wenig füllt. Im Key-Run-Modus klaut ihr dem gegnerischen Team einen Schlüssel, mit dem ihr dessen PC hacken könnt. Im Sam-gegen-alle-Spiel geht’s wieder ums Hacken, allerdings steht Sammy hier allein gegen drei Upsilon-Agenten und versucht, in deren Rechner einzudringen.
Besonders witzig: Nietet Fisher einen Agenten um, kann er dessen Identität annehmen und ist kurzzeitig nicht mehr von den anderen Spitzeln zu unterscheiden.
Für alle Spiele kann man spezielle Optionen festlegen. Beispielsweise die Anzahl der Spiele, die Hack-Geschwindigkeit und Zufallsboni in Form spezieller Waffen. Wollt ihr keine Fremden dabeihaben, bestimmt ihr vor Spielbeginn, dass nur Leute von eurer Freundesliste mitmachen können.