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  • Splinter Cell - Blacklist: E3-Vorschau zu Sam Fishers neuestem Auftrag - Toll inszenierte Action mit zu hohem Gewaltgrad

    Splinter Cell: Blacklist wurde von Ubisoft im Rahmen der E3 2012 offiziell angekündigt. Wir haben uns den neuesten Auftrag von Sam Fisher genauer angesehen und liefern euch in unserer E3-Vorschau jede Menge Infos. Viel hat Splinter Cell: Blacklist mit den Vorgängern aber nicht mehr zu tun: Neben einem deutlich erhöhten Action-Anteil, empfinden wir auch den Gewaltgrad als zu hoch.

    Im Rahmen der E3 2012 kündigte Ubisoft Splinter Cell: Blacklist an und präsentierte auch erste Spielszenen aus dem kommenden Actionspiel mit Sam Fisher. Dieses Mal wird die USA von einer Terrororganisation bedroht: Entweder rücken die Vereinigten Staaten mit ihren Truppen aus den Ländern der Terrororganisation zurück oder der Krieg wird direkt in die USA getragen. Als Sam Fisher wird der Spieler nun persönlich vom Präsidenten auf eine sogenannte Blacklist angesetzt, auf der sämtliche Terrorziele in den USA vermerkt sind. Als neuer Boss der Fourth Echelon investiert Fisher das von der Regierung zugeteilte Geld in eine fliegende Basis und begibt sich auf die Jagd nach einem Terroristenanführer an die iranisch-irakische Grenze.

    Um direkt zum Boss zu gelangen, tarnt sich Sam als Terrorist und bringt einen verwundeten Kameraden ins Camp. Um die zwei Bewacher des Terroristenanführers in einer einzigen, fließenden Bewegung zu erledigen, markiert Sam seine Feinde mit der Execute-Funktion. Im Anschluss schnappt sich Sam den Terrorboss, prügelt ihn kreuz und quer durch den Raum und bricht im brutal den Arm, bevor auch nur eine einzige Frage gestellt werden kann. Bereits in Splinter Cell: Conviction gab es derartige "Befragungen", in Blacklist fallen sie jedoch deutlich brutaler aus. Als Sam seinem Gegenüber ein Messer in die Schulter rammt, muss der Spieler es via Analogstick in die Wunde drehen.

    Der nächste Abschnitt zeigt mehr Gameplay als die Folterszene vorher. Aber auch sie birgt allerlei Überraschungen. Die erste ist angenehm: Fisher infiltriert ein Armeelager. Er ist auf der Suche nach einem gewissen Jadid, der Informationen über die Blacklist haben soll. Dazu schleicht Fisher in gewohnt geduckter Haltung an ein Zelt und benutzt sein Messer, um sich lautlos einen Zugang zu "erschneiden". Die aufgeschnittenen Zeltbahnen flattern lose im Wind. Schön! Danach setzt Fisher es wieder zu blutigeren Zwecken ein: Von hinten überrascht er eine Wache und schaltet sie blitzschnell aus. Das geschieht mit einer solchen kaltblütigen und groben Schnelligkeit, dass wir uns verwundert fragen: Seit wann ist der Fisher so brutal?

    Die Frage beantwortet Sam mit einer Aktion, die die Entwickler Killing in Motion getauft haben: Der Spezialagent kann seine Execute-Markierungen nun auch im Laufen auslösen und so dynamische, stylisch inszenierte Tötungsreihen auslösen. In der Praxis rennt Sam los, wirft sich über ein paar Sandsäcke und erschießt dabei mehrere Wachen, rammt einer weiteren im Vorbeirennen ein Messer in lebenswichtige Organe und erledigt danach noch zwei weitere Bösewichte. Das sieht hart aus, irgendwie stylisch und cool aber es passt überhaupt nicht zu Sam Fisher, dem schleichenden Helden, der lautlos und vorsichtig tötet! Wir sehen einen Sam, der wie eine Tarantel durch das feindliche Lager spurtet und dabei am Fließband Gegner niedermacht. Wir wundern uns.

    Die bereits bekannte Execute-Funktion kann Sam Fisher in Splinter Cell: Blacklist nun auch während des Laufens benutzen. Die bereits bekannte Execute-Funktion kann Sam Fisher in Splinter Cell: Blacklist nun auch während des Laufens benutzen. Quelle: Ubisoft Einige Fisher-typische Bewegungen hat der Held aber dennoch drauf. So klettert er zum Beispiel eine Felswand empor oder zupft eine Wache von einer Brüstung, während er selber am Geländer darunter hängt. Danach benutzt er eine Art Elektrobolzen, um eine Pfütze unter Strom zu setzen, in der einige Widersacher stehen. In diesen Momenten wirkt Fisher wie der Fisher den wir kennen. Kurz danach werden diese Szenen wieder weggewischt, denn es trifft Verstärkung ein. Etwa 20 Bösewichter verteilen sich im Ort. Und was tut Herr Fisher? Er fordert einen Luft-Boden-Schlag an. Richtig gelesen. Fisher darf jetzt Luftunterstützung ordern. Er ist Chef von Fourth Echelon heißt es, und die dürfen ja alles.

    Was folgt ist wieder ein So-mögen-wir-ihn-Einsatz. Fisher entdeckt den Raum mit dem Gesuchten und spitzt unter der Tür hindurch. Dann markiert er die im Raum befindlichen Wachen und schwingt sich aufs Dach, seilt sich ab und bricht durch die geschlossenen Fensterläden. Im Bruchteil einer Sekunde liegen alle Bösen am Boden, bis auf den Gesuchten. Der muss ja befragt werden. Mit Gewalt. Als wäre es Absicht, folgt danach wieder ein Abschnitt, den wir nicht ins Fisher-Universum einordnen können: Sam ballert sich einen Fluchtweg frei, indem er auf eine Überwachungsdrohne zugreift, die mit Geschützen ausgestattet ist. Es folgt eine Sequenz, die wir eigentlich in Call of Duty erwartet hätten, nicht in Splinter Cell. Mit der Drohne radiert Sam unzählige Wachen aus und bombariert gleich noch ein paar Luftabwehrstellungen. Warum? Weil er's kann. Die Entwickler erklären, dass Dinge wie Drohnen und Luftschläge nur Erweiterungen von Sams Arsenal darstellen. Er soll mehr Möglichkeiten bekommen, trotzdem beherrscht er immer noch alte Vorgehensweisen und Schleichen ist eine Option. Zu Koop- und Mehrspielermodus wollen die Entwickler noch nichts sagen. Auf unserer Splinter Cell: Blacklist-Themenseite halten wir euch auf dem Laufenden über das Spiel.

    06:25
    Splinter Cell: Blacklist - E3-Trailer u. erste Ingame-Szenen
  • Splinter Cell Blacklist
    Splinter Cell Blacklist
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft Toronto
    Release
    20.08.2013
    Es gibt 13 Kommentare zum Artikel
    Von Hoernchen1234
    Conviction war schon großer Müll. Und hier scheinen sie noch eins draufzusetzen dass noch viel größerer Müll dabei…
    Von pzyYchopath
    Ist ja auch egal, solange der Englische Sprecher keine Fistelstimme hat, oder?
    Von Agent-Mulder
    Ja, ist scheinbar ein Neuer, weil Michael Ironside zu alt fürs Motion Capturing ist.:rolleyes:
    • Es gibt 13 Kommentare zum Artikel

      • Von Hoernchen1234
        Conviction war schon großer Müll. Und hier scheinen sie noch eins draufzusetzen dass noch viel größerer Müll dabei rauskommt:rolleyes:
        Was anderes als ständige Action und übertriebene Gewalt können die meisten Entwickler wohl nicht mehr.:runter:

        Ich will ein Splinter Cell wie die ersten 3 Teile und nicht sowas.
        Wenn man keine Ideen mehr hat sollte man eine Serie abschliessen solange sie gut ist und sie nicht total verschandeln.
      • Von pzyYchopath
        Zitat von Agent-Mulder
        Ja, ist scheinbar ein Neuer, weil Michael Ironside zu alt fürs Motion Capturing ist.:rolleyes:
        Ist ja auch egal, solange der Englische Sprecher keine Fistelstimme hat, oder?
      • Von Agent-Mulder Gelöscht
        Zitat von Johnny_Estacado
        Was ist denn das?? Höre ich da etwa nicht mehr die Stimme von Michael Ironside???!!!

        Ja, ist scheinbar ein Neuer, weil Michael Ironside zu alt fürs Motion Capturing ist.:rolleyes:
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Splinter Cell Blacklist
Splinter Cell - Blacklist: E3-Vorschau zu Sam Fishers neuestem Auftrag - Toll inszenierte Action mit zu hohem Gewaltgrad
Splinter Cell: Blacklist wurde von Ubisoft im Rahmen der E3 2012 offiziell angekündigt. Wir haben uns den neuesten Auftrag von Sam Fisher genauer angesehen und liefern euch in unserer E3-Vorschau jede Menge Infos. Viel hat Splinter Cell: Blacklist mit den Vorgängern aber nicht mehr zu tun: Neben einem deutlich erhöhten Action-Anteil, empfinden wir auch den Gewaltgrad als zu hoch.
http://www.gamesaktuell.de/Splinter-Cell-Blacklist-Spiel-34395/News/Splinter-Cell-Blacklist-E3-Vorschau-zu-Sam-Fishers-neuestem-Auftrag-Toll-inszenierte-Action-mit-zu-hohem-Gewaltgrad-889071/
06.06.2012
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