Activision CEO Bobby Kotick kritisiert Electronic Arts für das 10 Dollar-Projekt
Activisions CEO Bobby Kotick, einer der mächtigsten Männer der Videospieleindustrie, gibt sich ungewohnt volksnah. Im Interview mit unseren amerikanischen Kollegen von Joystiq kritisierte Kotick öffentlich das umstrittene "10 Dollar Projekt" von Electronic Arts, das darauf abgezielt ist, den Handel mit gebrauchten Spielen zu erschweren: "Wir könnten dies ebenfalls tun, wir haben uns allerdings dagegen entschieden, weil wir nicht glauben, dass dies im besten Interesse der Spieler ist. Wir haben nicht vor, gegen gebrauchte Spiele vorzugehen. [...] Spieler sehen gebrauchte Spiele als eine Art Währung. Die Möglichkeit, ein Spiel eintauschen und den Erlös für den Kauf von neuen Spielen verwenden zu können, wird von den Spielern gerne angenommen."
Der CEO von Activision betonte jedoch, dass Publisher im Gegensatz zu den Händlern keinen Gewinn an gebrauchten Spielen machen. Laut Kotick sei es ein Fehler den Spielinhalt zu beschneiden, stattdessen sollten Publisher konstant neue Inhalte liefern: "Neue Inhalte sind die beste Möglichkeit, Leute bei Laune zu halten. [...] Man muss ein Gespür für die Beziehung zum Kunden haben und aufpassen, dass man nicht in den Bereich kommt, bei dem sich der Kunde ausgenutzt fühlt."
Überraschende Worte vom Activision-Boss. Das komplette Interview Bobby Koticks Kritik am 10 Dollar-Projekt lest Ihr bei unseren amerikanischen Kollegen von Joystiq.
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Schlägt sic hhalt bei kompetenten Testern in der Note und damit den…
Ich habe die Defintion von Abzocke mal nachgeschlagen (schon länger her) und der Begriff beschreibt eben so wie Raub eine Straftat. Die Art der Straftat ist unterschiedlich, aber beides sind Dinge für die man angeklagt werden kann... Nur sind DLC wie gesagt keine Abzocke. Sie sind ein Angebot.