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Activision CEO Bobby Kotick kritisiert Electronic Arts für das 10 Dollar-Projekt

15.11.2010 17:47 Uhr
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Im Interview mit Joystiq hat Activision CEO Bobby Kotick das umstrittene 10 Dollar Projekt von Publishern wie Electronic Arts kritisiert. "Wir denken nicht, dass dies im besten Interesse des Spielers geschieht", so Kotick im Interview.

Activisions CEO Bobby Kotick, einer der mächtigsten Männer der Videospieleindustrie, gibt sich ungewohnt volksnah. Im Interview mit unseren amerikanischen Kollegen von Joystiq kritisierte Kotick öffentlich das umstrittene "10 Dollar Projekt" von Electronic Arts, das darauf abgezielt ist, den Handel mit gebrauchten Spielen zu erschweren: "Wir könnten dies ebenfalls tun, wir haben uns allerdings dagegen entschieden, weil wir nicht glauben, dass dies im besten Interesse der Spieler ist. Wir haben nicht vor, gegen gebrauchte Spiele vorzugehen. [...] Spieler sehen gebrauchte Spiele als eine Art Währung. Die Möglichkeit, ein Spiel eintauschen und den Erlös für den Kauf von neuen Spielen verwenden zu können, wird von den Spielern gerne angenommen."

Der CEO von Activision betonte jedoch, dass Publisher im Gegensatz zu den Händlern keinen Gewinn an gebrauchten Spielen machen. Laut Kotick sei es ein Fehler den Spielinhalt zu beschneiden, stattdessen sollten Publisher konstant neue Inhalte liefern: "Neue Inhalte sind die beste Möglichkeit, Leute bei Laune zu halten. [...] Man muss ein Gespür für die Beziehung zum Kunden haben und aufpassen, dass man nicht in den Bereich kommt, bei dem sich der Kunde ausgenutzt fühlt."

Überraschende Worte vom Activision-Boss. Das komplette Interview Bobby Koticks Kritik am 10 Dollar-Projekt lest Ihr bei unseren amerikanischen Kollegen von Joystiq.

Freier Mitarbeiter

15.11.2010 17:47 Uhr
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day
Mitglied
Bewertung: 0
17.11.2010 00:15 Uhr
Zitat: (Original von SethSteiner)
Oh man KindeDingeLing, wie naiv kann man sein? EA schneidet die Spiele auch schon vorher zurecht, gerade um sie dann extra runterladen zulassen und auch Geld von den Erstkäufern zu kassieren.

Schlägt sic hhalt bei kompetenten Testern in der Note und damit den…
Mitglied
Bewertung: 0
16.11.2010 23:52 Uhr
Richtig Kotick, EA sollte 20€ dafür verlangen, so machen so mehr Profit.
Moderator
Bewertung: 0
16.11.2010 23:30 Uhr
Zitat: (Original von Nerdimus)
Ich glaube du verwechselst das wort abzocke mit raub.


Ich habe die Defintion von Abzocke mal nachgeschlagen (schon länger her) und der Begriff beschreibt eben so wie Raub eine Straftat. Die Art der Straftat ist unterschiedlich, aber beides sind Dinge für die man angeklagt werden kann... Nur sind DLC wie gesagt keine Abzocke. Sie sind ein Angebot.