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  • Von Tradern und Craftern: Die Pfeffersäcke der MMORPGs

    Inariel Klimperklang steht beim Handelsposten und sucht nach billiger Ware, die er später zu höheren Preisen wieder versilbern kann. Auf dem Rücken trägt der Sylvari-Mesmer das legendäre Großschwert "Ewigkeit", die wertvollste Waffe in Guild Wars 2. Ein reines Statussymbol, denn für PVP oder Instanzen fehlt dem Trader die Zeit. Tyrias Börse schließt noch lange nicht und Inariel ist nicht zum Vergnügen hier. Er ist keineswegs alleine und GW 2 nicht das einzige MMORPG, bei dem gefinkelte Händler Reichtümer anhäufen können. In unserem Special erfahrt ihr mehr über die Beweggründe der Trader oder Crafter.

    Wenn wir an MMORPGs denken, ist das erste Bild, das den meisten in den Sinn kommt, das einer Heldengruppe, die sich schwer bewaffnet wahlweise auf Drachen, Titanen oder Untote stürzt. Viele MMO-Spieler halten es inzwischen aber nicht mehr für opportun, Siegfried oder Van Helsing nachzueifern und entscheiden sich stattdessen lieber für ein virtuelles Dasein als Händler - Spekulant, würden böse Zungen vielleicht sagen. Durch die hohen Spielerzahlen in MMORPGs erhalten die Wirtschaftssysteme dieser Spiele eine ganz eigene Dynamik, die der Wirtschaft in der realen Welt oft ähnlicher ist, als so manche vermuten würden. In einigen Games, jenen, die man gemeinhin als Sandbox-Spiele bezeichnet, ist diese Dynamik gewünscht und geplant – neuestes Beispiel dafür ist ArcheAge. Bei anderen, wie etwa auch in Guild Wars 2, hat sich diese Spielweise entwickelt, ohne von den Entwicklern so beabsichtigt geworden zu sein.

    Und warum will jemand lieber als Börsianer seine Spielzeit beim Handelsagenten oder Auktionshaus verbringen, als glorreich in die Schlacht gegen die Heere der Finsternis zu ziehen? Lieber Händler als Held sein? Einige wenige kommen mit dem Kampfsystem schlecht zurecht oder sind Einzelgänger, die Teamspeak und Gruppensuche scheuen, aber das sind die Ausnahmen. In der Regel sind die Gründe recht pragmatischer Natur und der erste davon ist Effizienz – das Auktionshaus zahlt nämlich besser als der Drachenhort. Die Chance, durch Verkauf von gecrafteten Items oder durch Spekulationen beim Handelshaus reich zu werden, ist wesentlich höher als die Wahrscheinlichkeit, im beliebtesten Glücksspiel des MMO-Genres, dem Drop-Lotto, zu gewinnen.

    Spielspaß? In der Regel besteht der darin, Teile des mühsam angehäuften Vermögens für Dinge auszugeben, die dem Spieler gefallen oder sein Ansehen in der Community steigern, etwa Kostüme oder Pets. In manchen Spielen, so auch in Guild Wars 2, kann man Spielwährung auch gegen Shop-Währung tauschen und so Items erwerben, für die andere Spieler reales Geld hinblättern müssen. Aber natürlich muss immer genug für zukünftige Investitionen bleiben. Die meisten Trader und Crafter würden durchaus sagen, dass sie für ihr virtuelles Geld arbeiten. Das Vergnügen beginnt erst, wenn man das Geld ausgibt – ganz wie im realen Leben. Die Bilder zeigen auch, wie MMORPGs aus der Sicht dieser Wirtschaftsexperten aussehen. Wie denkt ihr darüber? Habt Ihr vielleicht auch schon in einem MMORPG durch Handel und Produktion ein Vermögen erwirtschaftet? Oder holt Ihr Euch Eure Schätze doch lieber klassisch aus den toten, kalten Klauen eines Drachen?

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    Die längsten Spiele-Namen aller Zeiten, Batman und mehr - Folge 34
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Von Tradern und Craftern: Die Pfeffersäcke der MMORPGs
Inariel Klimperklang steht beim Handelsposten und sucht nach billiger Ware, die er später zu höheren Preisen wieder versilbern kann. Auf dem Rücken trägt der Sylvari-Mesmer das legendäre Großschwert "Ewigkeit", die wertvollste Waffe in Guild Wars 2. Ein reines Statussymbol, denn für PVP oder Instanzen fehlt dem Trader die Zeit. Tyrias Börse schließt noch lange nicht und Inariel ist nicht zum Vergnügen hier. Er ist keineswegs alleine und GW 2 nicht das einzige MMORPG, bei dem gefinkelte Händler Reichtümer anhäufen können. In unserem Special erfahrt ihr mehr über die Beweggründe der Trader oder Crafter.
http://www.gamesaktuell.de/Spiele-Thema-239104/Specials/Von-Tradern-und-Craftern-Die-Pfeffersaecke-der-MMORPGs-1149037/
29.01.2015
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